Diese Petition soll die Deutsche Bahn AG endlich dazu bringen, ihr Online-Ticket zu reformieren und endlich Reisepässe zuzulassen. Zu dem wäre eine Umbuchung gegen Gebühr wünschenswert.

Diese Petition werde ich auf jeden Fall dem Deutschen Bahn Konzern (DB Bahn) und weiteren Empfängern wie dem Fahrgastverband Pro Bahn, dem VDV und der BAG-SPNV zukommen lassen.

Wir fordern hiermit eine Verbesserung des Online-Tickets - und zwar JETZT!

Begründung

In vielen Fällen buchten ausländische Touristen Online-Tickets bei der Bahn und gaben dabei ihren Reisepass an. Allerdings akzeptiert die DB Bahn noch immer keine Reisepässe bei ihren Online-Tickets, weshalb viele Kunden gezwungen sind, ihr Ticket zu stornieren (sofern möglich) und ein neues zu kaufen, was oft viel teurer als das ursprüngliche Ticket ist.

In weiteren Fällen kann sich der Kunde erst gar kein Online-Ticket kaufen, da er keine die von der DB akzeptierten Karten nachweisen kann und muss sich dies entweder per Post zuschicken lassen (was je nach Land eine Woche dauern kann) oder muss sich vor Ort eine teurere Fahrkarte kaufen.

Probleme können auch auftreten, wenn der Hauptreisende, dessen Name auf dem Ticket steht, die Reise nicht antreten kann und somit das komplette Ticket nicht mehr gültig ist, selbst wenn alle anderen Reisende in der Lage wären. In einem Fall war das Ticket zudem nicht stornierbar, so dass dieses Ticket verfallen musste. Eine Umbuchung hätte das Verfallen des Tickets verhindern können.

Fälle wie diese kann man auf den Social Media-Seiten der DB Bahn nachlesen.

Eine Akzeptanz von Reisepässen würde die Nutzung der Bahn durch Ausländer vereinfachen und das internationale Ansehen der DB Bahn verbessern.

Zudem wäre es von Vorteil, dass die DB Bahn endlich eine Möglichkeit einräumt, gegen Gebühr bei Verlust/Diebstahl/Krankheit etc. die ID-Karte und ggf. Reisende zu ändern.

Am besten wäre es jedoch, das Ausweisen durch DIE EINE Plastikkarte abzuschaffen, so dass das Ausweisen durch einen Pass, Reisepass und Führerschein vollkommen ausreicht. Dass dies geht, zeigen viele Bahnen im Ausland, beispielsweise die Nederlandse Spoorwegen in den Niederlanden oder die SBB in der Schweiz.

Die DB Bahn MUSS endlich mit der Zeit gehen. Bitte unterstützt deswegen die Petition für eine offene Bahn - auch Ausländern gegenüber. Ich bin dankbar für jede Unterschrift

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Viktoria Keller aus Aachen
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Hallo meine lieben unterstützer,
    verzeiht die späte Antwort, ich wollte der Sache etwas Zeit geben, aber so richtig viel kam dabei dennoch nicht herum.
    Eine Antwort vom Herrn Dr. Grube kam bislang auch nicht bei mir an.

    Erstmal die Antwort vom 27.06.2014:

    "Die Regelungen bei den als Identifizierungskarte für Online-Tickets zugelassenen Ausweisen liegen darin begründet, dass wir – um Missbrauch weitestgehend auszuschließen – ein eindeutiges Identifikationsmerkmal benötigen, welches sich in unserem System einem Fahrschein zuordnen und überprüfen lässt. Darum sehen unsere Beförderungsbedingungen vor, dass sich unsere Fahrgäste bei der Buchung eines Online-Tickets aus einer Vielzahl von Möglichkeiten zur Identifikation auf eine Karte beziehungsweise ein Dokument festlegen.

    Bei Ihrem Vorschlag, den Reisenden oder die ID-Karte eines Online-Tickets nachträglich ändern oder sich mit einem Dokument der Wahl identifizieren zu können, stiege das Missbrauchsrisiko ganz erheblich.

    Aufgrund des erhöhten Missbrauchspotentials sehen wir derzeit keine Ausweitung des Identifikationsverfahrens auf nicht digital erfassbare Ausweise vor. Die Sicherheit unserer Fahrgäste vor Missbrauch hat an dieser Stelle für uns Priorität.

    Jede Buchung einer Fahrkarte ist von uns separat zu versteuern. Eine gegenseitige Verrechnung unterschiedlicher Buchungen – und nichts anderes ist eine Umbuchung – steht dieser Regelung entgegen.

    Wenngleich wir Ihnen heute keinen positiven Bescheid zu Ihrem Anliegen geben können, so haben wir Ihre Hinweise dennoch zur Auswertung in der zuständigen Fachabteilung erfasst. Diese wird prüfen, ob Ihre Vorschläge bei künftigen Anpassungen berücksichtigt werden können."

    Also eine eher ernüchternde Antwort... Und dass eine Umbuchung aus steuerrechtlicher Sicht nicht möglich ist, entbehrt mir auch jeglicher Logik... Ich mein, woanders (z.B. in der freien Wirtschaft) klappt das doch auch, warum dann nicht bei der DB?

    Letzte Woche erhielt ich zudem von einer Person eine Email, die zwar in Deutschland lebt, allerdings nur ihren ausländischen Reisepass zur Verfügung hatte, und sich geärgert habe, dass sie sich damit nicht ausweisen konnte. Glücklicherweise hatte sie noch seine deutsche EC-Karte, mit der sie sich ausweisen konnte.

    "Wir leben in einer offenen Gesellschaft, reden über ein gemeinsames Europa. Nur die Deutsche Bahn scheint davon noch nichts gemerkt zu haben!" [Der Reisepass war von einem EU-Mitgliedsstaat]

    Zumindest für EU-Reisepässe wäre eine Erweiterung mehr als angebracht.

    Aber immerhin eine seeehr kleine gute Nachricht gibt es dennoch: Das Anliegen wurde nochmal auf der Innotrans aufgegriffen und es hieße, man wolle darüber nochmal sprechen. Mit etwas Glück kommt vielleicht auch etwas..
    Warten wirs einfach ab.

    Ansonsten wünsche ich euch allen einen schönen Herbst!

  • Hallo meine Unterstützer und sehr geehrte DB, falls dies jemand mitlesen sollte,

    im Laufe dieser Petition habe ich mir einige Gedanken zum Thema Kundenservice bei der Bahn gemacht, und mir sind einige Dinge aufgefallen, bei der man sich fragt, was das soll, und welche, die einem als Kunde einfach nur unlogisch erscheinen.

    * Bahncard
    Sicher, wer eine Bahncard beantragt, der weiß bzw. sollte wissen, dass es ein Abo ist, das auch rechtzeitig gekündigt gehört. Nur, was mir auf DB Bahn immer aufgefallen ist, wenn ein Kunde Probleme mit seinem Bahncard-Abonnement hatte: Die Bahn zeigt KEINERLEI Kulanz. Null. Nada. Nichts. Da ist der Bahncard-Service knallhart.
    Nur gibt es da einige Fälle, wo man sich fragt, MUSS es denn sein, unter Biegen und Brechen beispielsweise einem Ausländer das Geld für eine Bahncard einzuziehen, wenn er so schnell nicht mehr nach Deutschland kommen wird und die Bahncard somit nicht nutzen wird. Zudem verstehen Ausländer auch nicht alle Feinheiten eines Vertrages und missverstehen vieles schnell:
    www.facebook.com/dbbahn/posts/669273016441976
    -> Folge: Ein unzufriedener Kunde, den die DB nicht mehr so schnell sehen wird, selbst wenn er irgendwann nochmal nach Deutschland kommen wird. Und das im Zeitalter von Fernbussen und günstigen Fliegern. Negative Presse inklusive. Herzlichen Glückwunsch Deutsche Bahn zu solch kundenorientierten Service.

    Und überhaupt beschweren sich viele Ausländer, dass ihnen GAR NICHT erst gesagt werde, dass es sich um ein Abonnement handele. Ob das stimmt oder nicht, kann ich nicht sagen, es ist Aufgabe der DB, ihrer Informationspflicht nachzugehen und diese zu überprüfen.

    www.facebook.com/dbbahn/posts/525818124120800
    Der zweite Fall handelt von einem ausländischen Kunden, der aus Versehen eine Bahncard 50 bestellt hat, obwohl er eine Bahncard 25 bestellen wollte. Wie gesagt, nicht jedem Menschen, egal ob Ausländer oder nicht, sind die Unterschiede nicht immer klar und macht einen Fehler. Der Kunde hat direkt eingesehen, dass er einen Fehler gemacht hat und wollte eine Lösung mit der Bahn finden - die Reaktion der DB: Du bezahlst die 255€.
    Ich kann ja verstehen, dass die DB Geld machen muss - aber ein wenig Herz und Kulanz in Einzelfällen stünde der DB auch gut, zumal der Kunde nur umtauschen, nicht zurücktreten wollte.
    Es heißt zwar, man könne in ein hochwertigeres Produkt um tauschen, aber die BC50 ist nicht hochwertiger, sondern einfach nur teurer als die BC25, da man den Rabatt nur auf Normalpreise bekommt. Sprich: Wenn du mehr zahlen willst, gerne, aber weniger geht nicht. Ist eigentlich in Ordnung - gäbe es eine Widerrufsfrist wie bei allen anderen Verträgen auch.
    Dass es keine gibt,erklärt die DB wie folgt: "Es handelt sich beim BahnCard-Kauf um eine Dienstleistung im Zusammenhang mit der Beförderung von Personen, so dass das Fernabsatzrecht hier keine Anwendung findet." Allerdings berechtigt eine BC25/50 alleine NICHT zur Beförderung, diese ist lediglich eine bezahlte Rabattkundenkarte. Damit dürfte meiner Meinung nach die BC50/25 nicht vom Auschluss des Fernabsatzrechtes betroffen sein. Dieser Ausschluss trifft lediglich auf die BC100 zu, da diese als Fahrkarte dient.
    www.facebook.com/dbbahn/posts/650132881672825
    Hinzuzufügen ist, dass der Absatz, auf den sich die DB bezog, dejure.org/gesetze/BGB/312b.html hier zu finden ist. Allerdings gab es Änderungen im Verbraucherrecht, wodurch dieser Absatz gelöscht wurde. Sehr wahrscheinlich wurde dieser Absatz in einen anderen Paragraphen integriert.
    Ein gutes Vorbild ist Amazon, bei dem mein Prime-Abonnement ohne Probleme gekündigt wurde.

    Die dritte Krux mit den Bahncards sind Probebahncards. Diese kann man online als vorläufige Bahncard runterladen - aber nur die nicht ermäßigte, obwohl es die Probebahncard selber NICHT als ermäßigte Version gibt, sondern nur die Folgekarte.
    Anstatt dass man die bezahlte Probe-BC unabhängig von der Folgekarte als vorläufige runterladen kann und die Nachweise später geprüft werden, muss man sich als Kunde über die 9 Tages-Frist ärgern, vor allem, wenn man online am 23.06. keine Sieger-BC mit ermäßigter Folgekarte mehr bekommt, weil der letzte Geltungstag der 26.06. ist.
    Natürlich kann man ins Reisezentrum gehen, aber nicht jeder hat eins um die Ecke, welches sogar offen hat, wenn man nach der Arbeit hinkommt.
    Also was bleibt: Probebahncard nicht ermäßigt bestellen und kündigen.
    So macht man es dem Kunden und sich leichter im Leben...

    * bahn.bonus.-Service
    Von der Kulanz her vergleichbar mit dem Bahncard-Service - okay, etwas kulanter.
    Aber ein Problem gibt es nach wie vor: Nachtragen von bahn.bonus-Punkten.
    Ich hatte mal ein online-Ticket gekauft, aber ich vergaß aus Versehen, bei der Buchung meine Nummer anzugeben, um die Punkte zu bekommen.
    Ich hatte diesen Umstand reklamiert, Antwort: Nein geht nicht aus Gründen der Gleichberechtigung. Wie bitte? Ich war angemeldet, hatte meine bahn.bonus-Karte sogar als ID, es

Pro

Andere Verkehrsunternehmen wie der HKX bieten schon länger die Übertragung von Fahrten gegen Gebühr an. Es wäre sehr kundenfreundlich, wenn sich die DB dem anschließen würde.

Contra

Es ist unmöglich für Zugbegleiter, sich mit Echtheitsmerkmalen der Pässe aus aller Welt auszukennen. Alle möglichen und unmöglichen Fälschungen könnten problemlos als Identifikationskarte verwendet werden.