Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Seit Jahrhunderten gibt es in Deutschland jüdisches Leben - gleichzeitig ist dies seitdem in seiner Existenz und Menschenwürde bedroht und akut gefährdet. Die Anfeindungen gegen jüdische Bürger nehmen eklatant zu und werden meistens durch die Bagatellisierung und Entpolitisierung als Taten psychisch Kranker oder wirrer Einzelköpfe verharmlost. Jetzt ist die Zeit da, um jüdisches Leben in Deutschland durch eine international anerkannte Antisemitismusdefinition im Grundgesetz rechtlich und wirksam im Alltag zu schützen.
Diese Petition bezieht sich auf die Vorlage der International Holocaust Rememberance Alliance (IHRA), der sich der Bundestag 2017 angeschlossen hat. Sie hat folgenden Wortlaut: „Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort und Tat gegen jüdische und nicht-jüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen und religiöse Einrichtungen.“
Begründung
Der Schutz von Leib, Leben und religiöse Freizügigkeit gilt in Deutschland auch für Minderheiten und muss staatlich nicht nur gefördert, sondern auch aktiv geschützt werden. Antisemitismus ist weder die Ausnahme in Deutschland, noch ein Kavalliersdelikt - sondern Terror gegen diejenigen die für den projezierten Hass am allerwenigsten oder besser: Nichts können!