Appell: Speziesismus ächten

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Parlament

1 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

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Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Parlament

Wer Rassismus ächtet, sollte ebenso Speziesismus ächten. Alles andere ist Heuchelei!
Alle Tiere leiden gleich!

Begründung

Ausgrenzung beginnt dort, wo Diskriminierung gerechtfertigt wird – sei es durch Kategorien wie Ethnie, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Zugehörigkeit zu einer Spezies.
Genau wie Sexismus, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung ist auch Speziesismus ein diskriminierendes Denkmuster. In diesem Muster ziehen diejenigen, die Macht über andere haben, bestimmte Grenzen, um die Ausbeutung oder den Ausschluss derjenigen zu rechtfertigen, die weniger Macht besitzen. Der Mensch gibt vor, Tieren durch seine „Vernunftbegabung“ überlegen zu sein. Damit rechtfertigt er, dass andere fühlende Lebewesen als Forschungsgegenstände, Bekleidungsmaterialien, Spielzeuge oder sogar Nahrungsmittel betrachtet werden – und das, obwohl diese Lebewesen genau wie wir Schmerz, Hunger, Angst, Durst, Liebe, Freude und Einsamkeit empfinden. Und obwohl sie genau wie wir an ihrer Freiheit und an ihrem Leben hängen.
Nicht-menschliche Tiere sind keine Gegenstände, die uns gehören. Sie sind Individuen mit ganz eigenen Interessen – genau wie wir. Gegen Speziesismus vorzugehen und die Rechte anderer Tiere anzuerkennen, kann schon darin bestehen, dass wir ihre Bedürfnisserespektieren oder sie schlichtweg in Frieden lassen.
Von klein an wird uns vermittelt, dass Tiere einiger Arten umsorgt und geliebt werden müssen und Tiere anderer Arten weniger bedeutsam oder wert sind. Die Unterscheidung beruht dabei allein auf willkürlichen Präferenzen des Menschen. Ob ein Tier weniger oder mehr wert ist, entscheidet sich auch dadurch, welchen Nutzen es dem Menschen bringt. Die folgenden Beispiele verdeutlichen das.

  • Tiere werden oft als Besitz oder Sache gesehen. Viele Menschen bezeichnen sich als „Tierbesitzer“ und nennen ein Tier „es“ – ganz so, als sei das Tier ein lebloser Gegenstand wie ein Tisch oder Stuhl.
  • Die meisten Menschen würden ihren Hund niemals in eine völlig überfüllte Halle mit anderen pferchen, wo er auf dreckigem, schmierigem Betonboden stehen müsste. Doch genau das geschieht mit Schweinen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Und das, obwohl Schweine, genau wie Hunde, Schmerzen, Freude, Angst und Leid empfinden.
  • Manche Menschen tragen Mäntel, die mit Kojotenfell besetzt oder mit Federn einer Gans gefüttert sind, die dieser bei lebendigem Leib aus der Haut gerissen wurden. Gleichzeitig würde wohl kaum jemand auch nur in Erwägung ziehen, einem schreienden Kätzchen eigenhändig die Haare büschelweise auszureißen.
  • Immer wieder veranstalten Tierheime Spendentage für Hunde und Katzen und servieren ihren Gästen dabei das Fleisch von Kühen, Schweinen oder Hühnern.
  • Menschen lassen sich von Geschichten über misshandelte Hunde zu Tränen rühren. Doch sie empfinden keine Reue, wenn sie einen Eimer Chicken Wings essen, für dessen Inhalt gleich mehrere Vögel unsäglich leiden und sterben mussten.
  • Viele Menschen werden zu Recht wütend, wenn sie hören, dass ein Hund oder ein Baby in einem überhitzten Auto zurückgelassen wurde. Doch kaum jemand denkt an die Millionen Schweine, Kühe, Schafe und anderen Tiere, die im Sommer in brütender Hitze auf Schlachthoftransporten sterben oder im Winter im Inneren eines LKW festfrieren.
  • Wir sind schnell darin, Menschen aus anderen Kulturen zu verurteilen, weil sie Hunde essen oder seltene Wildtiere jagen. Doch allzu oft vergessen die Menschen dabei ihre eigenen Essgewohnheiten – als sei der Konsum anderer Tiere oder die Jagd auf Rehe etwas anderes.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.02.2021
Sammlung endet: 13.08.2021
Region: Deutschland
Kategorie: Tierschutz

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

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