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Bild zur Petition mit dem Thema: Arzneimittelwesen - Keine Rezeptpflicht für Schmerzmittel in Mengen über 20 Stück Arzneimittelwesen - Keine Rezeptpflicht für Schmerzmittel in Mengen über 20 Stück
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 333 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Arzneimittelwesen - Keine Rezeptpflicht für Schmerzmittel in Mengen über 20 Stück

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, daß Schmerztabletten weiterhin ohne Rezeptpflicht in Mengen über 20 Stück pro Packung in Apotheken verkauft werden

Begründung:

Es kann nicht sein, daß mündigen Bürgern nicht zugetraut wird, daß sie eigenverantwortlich und selbstständig für sich entscheiden können, ob sie Schmerzmittel nehmen und in welcher Menge sie dies tun. Immer mehr Verantwortung in allen Bereichen soll, so hat es den Eindruck, auf den Staat übergehen, wobei man die Freiheit des Einzelnen immer weiter einschränken will. Das Argument, wir wollen die Menschen doch nur schützen, zieht bei mir nicht, da es in meinen Augen nur vorgeschoben wird. In Wahrheit geht es doch wohl nur darum, die Bürger dieses Staates immer mehr zu gängeln. Dies ist aber nicht die Aufgabe einer Demokratie. Der Satz von Patrick Henry von 1875, "Gebt mir die Freiheit oder den Tod", sollte in jedem Land, welches sich als demokratisch bezeichnet, immer noch gelten. Wenn tatsächlich einige Menschen diese Mittel wie Gummibärchen einnehmen, so schaden sie allein sich selbst damit. Es kann und darf nicht Aufgabe des Staates sein, sie daran zu hindern! Sonst kommt demnächst noch der Vorschlag, all das zu verbieten, womit man die eigene Gesundheit gefährdet. Das ganze Leben ist, wenn es danach geht, gefährlich. Soll man deswegen nicht geboren werden? Das wäre nämlich die letztgültige Konsequenz einer solchen Politik! Wer seinen eigenen Körper ruinieren möchte, findet dazu viele Wege und die lassen sich nun einmal nicht alle verbauen. Auf der anderen Seite gibt es zu viele Bürger, deren Leiden nur durch Schmerztabletten erträglich werden. Wenn die jedesmal erst den Arzt konsultieren sollen, damit ihr Leben erträglich wird, so explodieren dadurch nicht nur die Kosten des Gesundheitswesens weiter, sondern es entsteht eine Zusatzbelastung. Diese resultiert aus noch längeren Wartezeiten beim Arzt, noch häufigeren Arztbesuchen und steigenden Medikamentenpreisen, wie jedesmal, wenn ein ehemals freies Medikament rezeptpflichtig wurde. Diese Folgen wiegen für mich wesentlich schwerer als die von der Gesundheitskommission vorgetragenen Argumente für die Einschränkung. Aus den oben genannten Gründen bitte ich um Abweisung des Vorschlages und um Beibehaltung des geltenden Gesetzes. Mit freundlichen Grüßen Thomas Beckers

27.06.2012 (aktiv bis 02.08.2012)


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