• Von: Martin Olaf Grasekamp mehr
  • An: Deutscher Bundestag
  • Region: Deutschland
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 8 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Asylrecht für verfolgte Homosexuelle aber gegen Wirtschaftsflüchtlinge

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Deutschland sollte als Leuchtturm der Welt erscheinen, um wirklich verfolgten Menschen Schutz zu gewähren, hierbei sollte das Grundgesetz so verändert werden, dass sich dieses Land nicht nur auf die EU allein verlässt, sondern auch aus EU Ländern eingereisten Menschen ein Asylrecht zugestanden wird.

Bei dieser Änderung sollte allerdings versucht werden mehr auf die wirklich verfolgten Menschen einzugehen, es sollte versucht werden das Problem der Wirtschaftsflüchtlinge einzuschränken und nur die wirklich politisch verfolgten Asylsuchenden aufzunehmen.
Hierbei sollten vor allem Gruppen gestärkt werden, die bislang kein klares Recht auf Asyl hatten und es sollte auch in Deutschland klar verankert werden, dass Homosexuelle ein Recht auf Asyl haben, wenn sie in ihren Heimatländern verfolgt werden.

Wichtig ist, dass hier NICHT erst gewartet werden soll, bis den Opfern in ihren Ländern konkrete Strafen drohen oder gar verhängt wurden, sondern das grundsätzlich jeder Homosexuelle, ein Recht auf Asyl hat, der in seinem Heimatland auch theoretisch verfolgt werden kann, wenn in diesem Land die Todesstrafe droht.

Begründung:

Ich finde das das Asylrecht auf das Wesentliche beschränkt werden soll, hier aber die wirklich verfolgten eine echte Chance auf Aufnahme erhalten müssen.
Außerdem sind bestimmte Gruppen, wie Homosexuelle viel zu wenig erfasst und kaum als soziale Gruppe anerkannt.

Es gibt mittlerweile viele UNO Resolutionen und internationale Aktionen gegen homophobes Verhalten, wir prangern in der westlichen Welt andauernd an, wie andere Staaten mit ihren Minderheiten umgehen, zieren uns aber sie selbst bei uns aufzunehmen.

Es geht mir nicht um uferlose Überschwemmung von Asylsuchenden in Deutschland, wohl aber um die wirklich politisch verfolgten.
Bekanntermaßen gibt es in der Gesamtbevölkerung einen verschwindend geringen Anteil Homosexueller, so dass man nicht davon ausgehen kann, dass bei Änderung der Gesetze Deutschland mit Flüchtlingen und Asylsuchenden "überschwemmt" wird.
Deutschland ist durch seinen Völkerrechtsfreundlichen Teil seiner Verfassung an das humane Völker und Völkergewohnheitsrecht gebunden, es sollte voran gehen und hier ein Zeichen setzen.
Ich verweise auf die Erklärung der UNO Resolution A/HRC/17/L.9/Rev.1 sowie

de.wikipedia.org/wiki/Erklärungen_und_Resolutionen_der_Vereinten_Nationen_über_die_sexuelle_Orientierung_und_geschlechtliche_Identität

de.wikipedia.org/w/index.php?title=Erklärungen_und_Resolutionen_der_Vereinten_Nationen_über_die_sexuelle_Orientierung_und_geschlechtliche_Identität&action=history

.. in der der besondere Bezug zum Völkerrecht erklärt wird.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dortmund, 12.01.2014 (aktiv bis 11.03.2014)


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