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Bild zur Petition mit dem Thema: Aufenthaltsrecht - Vereinfachter Familiennachzug für Eltern erwerbstätiger nicht-europäischer Ausländer Aufenthaltsrecht - Vereinfachter Familiennachzug für Eltern erwerbstätiger nicht-europäischer Ausländer
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 21 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Aufenthaltsrecht - Vereinfachter Familiennachzug für Eltern erwerbstätiger nicht-europäischer Ausländer

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Familiennachzug insbesondere für Eltern erwerbstätiger, nicht-europäischer Ausländer in Deutschland, die eine Aufenthaltsgenehmigung besitzen, generell zu ermöglichen. Voraussetzung für den Nachzug der Eltern, muss die soziale Absicherung dieser (Zahlung einer Krankenversicherung) inkl. gesicherte Unterkunft in Deutschland durch den Nicht-EU-Bürger oder dessen Lebensgemeinschaft sein.

Begründung:

Deutschland benötigt unbestritten die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte wie beispielsweise Ingenieure, Informatiker oder Pflegekräfte aus dem Nicht-EU-Ausland. Dies sind motivierte Menschen, die bereitwillig ihr Heimatland verlassen, Freunde, Familie und ihre kulturelle Umgebung hinter sich lassen und mit ihren Fähigkeiten, ihrer Ausbildung und ihrer Motivation, den Wirtschaftsstandort Deutschland erhalten und den Arbeitskräftebedarf decken und so unserer Wirtschaft zu Wachstum verhelfen und auch für Einnahmen des Sozialstaates sorgen. In der natürlichen Entwicklung dieser Menschen kommt es früher oder später zur Gründung einer Familie. Die deutsche Gesetzgebung verhindert derzeitig die Zusammenführung und das Zusammenleben dieser Nicht-EU-Erwerbstätigen mit ihren Eltern in Deutschland. Die Unterstützung der Eltern ihrer Kinder in wichtigen Lebenslagen, ist eine wesentliche Voraussetzung für stabile Familienverhältnisse und eine erfolgreiche Familienbildung. Auch in Deutschland in staatlichen Bildungsinstitutionen, d.h. von deutschen Steuergeldern ausgebildete ausländische Fachkräfte, drohen durch die dauerhafte Trennung von ihren Eltern ihren Traum eines erfüllten Lebens in Deutschland aufzugeben und wieder ins Heimatland zurückzukehren. Das Aufziehen von Kindern ohne Großeltern ist gerade in Nicht-EU-Ländern sehr untypisch. Selbst innerhalb der EU gibt es hier deutliche Unterschiede, so ist die Gesetzeslage für erwerbstätige Nicht-EU-Bürger in Südeuropa, z.B. in Spanien, deutlich familienfreundlicher gestaltet.Selbst bei kinderlosen nicht-EU Erwerbstätigen, erhöhen sich die Chancen für ein Bleiben in Deutschland, sofern das Nachholen der Eltern ermöglicht würde, da Eltern eine wesentliche Unterstützung im Leben der meisten Menschen darstellen.Wer für diese Petition stimmt, gibt seine Stimme dafür, Deutschland in ein einwanderungsfreundlicheres Land zu verwandeln. Mit Ihrer Stimme ermöglichen Sie, liebe Unterstützer, ausländischen Eltern und deren Kinder die zusammengehören, ein Zusammenleben in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen zu ermöglichen. Kinder von Nicht-EU-Bürgern müssen dann nicht mit Großeltern, die sie größtenteils nur über Skype-Video kennen, aufwachsen. Und Einwanderer müssen nicht mehr unter dem Trennungsschmerz in ihren Familien leiden.

23.07.2017 (aktiv bis 18.09.2017)


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