Region: Austria
Animal rights

Aufhebung der Zucht mit Freigängerkatzen

Petition is directed to
Sozialminister Rudolf Anschober
2.098 Supporters
42% achieved 5.000 for collection target
  1. Launched 02/08/2020
  2. Time remaining 4 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Seit 2005 gibt es in Österreich die gesetzliche Kastrationspflicht für Katzen. Ausgenommen waren bis 2016 Katzen in "bäuerlicher Haltung" Seit 2016 wurde zwar der Begriff "bäuerliche Haltung" gestrichen, es wurde jedoch die offizielle Möglichkeit eingeführt, dass JEDER mit seinen Katzen (auch die, die im unkontrollierten Freigang sind) eine Zucht anmelden kann.

Somit kann seit 2016 jeder Landwirt mit seinen Hofkatzen offiziell "züchten". Zu Beginn musste die "Zucht" innerhalb von 6 Monaten von den Behörden kontrolliert werden, da es aber einen regelrechten Ansturm gab, wurde diese Kontrolle gestrichen!

2017 wurde dann der Gesetzestext dahingehend geändert, dass die sogenannten "Zucht"katzen gechipt und in der Heimtierdatenbank registriert werden müssen.

Aber auch hier sind keine Kontrollen vorgesehen und wären auch für die Behörden schwer bis unmöglich umzusetzen.

Daher muss die Zucht mit Freigängern umgehend untersagt werden!

Reason

Eine "Zucht" mit Katzen im Freigang ist völlig absurd.

  • Die Katzen verpaaren sich mit irgendwelchen x-beliebigen kranken Katern
  • Die Katzen werfen oft irgendwo im Heuboden oder im Holzstoß beim Nachbarn (dazu gibt es dokumentierte Fälle)
  • Die Katzen haben nicht selten Komplikationen bei der Geburt - werfen sie also irgendwo, gehen sie oft mitsamt der Babies elendig zu Grunde
  • Überstehen Mutter und Babies Geburt und die ersten Wochen, ist die Gefahr, dass die Jungen verwildern und neue Streunerpopulationen gründen sehr hoch, da sie nicht von Anfang an an den Menschen gewöhnt sind (wie es bei einem seriösen Züchter der Fall wäre)
  • eine Kontrolle der sogenannten "Zucht" Katzen im Freigang ist auch für Behörden schlicht unmöglich.

2 aktuelle Beispiele dazu aus Oberösterreich:

Züchter 1 - Bezirk Grieskirchen: Gemeldete Zucht mit 11 (!) Katzen. Die Katzen dürfen nicht ins Haus, leben draußen rund um das Haus und vermehren sich wild. Die Katzenmütter werfen ihre Babies im Ortskern und haben so den kleinen Ort mit Streunern befüllt. Im Zuge eines Kastrationsprojektes haben wir 11 "Zuchtkatzen", 35 Katzen mit Besitzer, und über 60 Streuner gezählt! in einem Ort mit nur 200 Einwohnern und ca. 80 Häusern! Wir konnten nachweisen, dass der "Züchter" die Katzen selber gechipt hat. Dass die "Zucht"katzen in schlechterem Ernährungs- und Gesundheitszustand waren als die Streuner. Sie waren abgemagert und hatten Ohrmilben! Eine "Zucht"katze war zwar gechipt aber nicht registriert. Er hat sogar angegeben einfach Streuner, die ihm gefallen haben einfach gechipt und als seine "Zucht"katzen registriert zu haben. Bericht dazu findet ihr hier: www.facebook.com/pg/Streunerkatzen.ooe/photos/?tab=album&album_id=10161309779700032

Züchter 2 - Bezirk Urfahr-Umgebung: Ein Landwirt mit Kühen in Anbindehaltung und Hühnern, die im Aquarium gehalten wurden. Über 30 Katzen am Hof (bis auf 3 Kater - alle weiblich und fast ausschließlich dreifärbig) Er hat uns erzählt, dass er überschüssige Katzenbabies erschlägt - ist nichts anderes als wenn er eine Kuh oder ein Keibl absticht. Die Zucht hat er mit 4 Katzen gemeldet. Gechipt und registriert war keine einzige. Die Tiere sind in erbärmlichem Zustand. Mangelernährung, kaputte Zähne, Katzenschnupfen bestimmen das Bild dort. Bericht dazu findet ihr hier: www.facebook.com/pg/Streunerkatzen.ooe/photos/?tab=album&album_id=10163803185125032

In beiden Fällen wurden die zuständigen Amtstierärzte, als auch das Land Oberösterreich und die Tierschutzombudsstelle mit eingebunden.

Fakt ist: Die Zucht ist aktuell nur eine formale Meldung an die Bezirkshauptmannschaft, die keiner Bewilligung bedarf - entsprechend kann sie auch nicht entzogen werden.

Thank you for your support, Sabine Auer from Ansfelden
Question to the initiator

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eine gleichzeitige Pflicht Streunerkatzen zu melden, würde die Kontrolle erleichtern. So könnte sich kein Landwirt mehr rausreden, wenn er unkastrierte Katzen am Hof hat.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 51 minutes ago

    Es kostet viel weniger Tierleid auf diese Art zu vermeiden.

  • Not public Bruck/L

    9 hours ago

    Es gibt bereits unendlich viel Tierleid. Das muss man nicht auch noch weiter fördern, indem man Freigängerkatzen zu "Zuchtmaschinen" macht.

  • Not public Nettetal

    16 hours ago

    Es gibt viel zu viel Katzenleid. In jedem Industriegebiet in Deutschland sind Streunerkatzen und alle Tierschutzvereine sind komplett ausgelastet.

  • 1 day ago

    Gesetzliche Regelung und Kontrollen sind die einzige Möglichkeit, auf Dauer zu verhindern, dass sich verwahrloste, tierärztlich nicht versorgte Streuner-"Cluster" bilden und ungewollte Katzen ausgesetzt und /oder brutal getötet werden.

  • Not public Maria Anzbach

    3 days ago

    Wegen der Wildtiere die den Katzen zum Opfer fallen.

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