Aufhebung des Reitverbotes in Wald und Flur

Begründung

Es kann nicht sein, dass in einem Bundesland mit einer extrem hohen Pferdedichte das Reiten ausserhalb der Anlage nur auf Straßen und auf wenigen, von den Kommunen kaum gepflegten kurzen Reitwegen erlaubt ist. Ferner kann es nicht sein, dass den Reitern Zerstörung der Wege vorgeworfen wird, und Forstfahrzeuge kreuz und quer durch den Wald fahren und dabei mehr Wild stören und Wege zerfahren wie Pferde es wohl kaum können. Andere Bundesländer haben dies mittlerweile erkannt und das Gesetz fallen gelassen. Der Wald und die Flur ist Erholungsgebiet für alle, auch für Pferd und Reiter. Wir bitten Sie ausdrücklich, das veraltete Gesetz zu überdenken und den Aufenthalt in öffentlichen Gebieten den Reitern wieder zu gestatten

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nadine Barthl aus Gevelsberg
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Neuigkeiten

  • Liebe Mitstreiter und Unterzeichner,

    heute bekam ich den Beschluss des Petitonsuasschusses bzw. des Ministeriums Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaftsschutz. Dieser lautet wie folgt:

    Die sei 1989 bestehende nordrhein-westfälische Reitregelung wird aufgrund anhaltender Unzufriedenheit überprüft. Eine Liberalisierung der Reitregeln im Rahmen der Novellierung des Landschaftsgesetzes ist nicht ausgeschlossen.

    Dazugehörige Stellungnahme o.g. Ministerium:

    Das Ministerium erarbeitet derzeit gesetzentwurf der Landesregierung zur Novellierung des Landschaftsgesetzes. Als ein Baustein des Entwurfes ist eine räumlich-differenzierte Reitregelung vorgesehen, die den Reitern im Wald grundsätzlich erweiterte Reitmöglichkeiten als bisher einräumt und zugleich den Kreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit zur Lenkung des Reitverkehrs und zur Festlegung von Reeitverboten im EINZELFALL gibt, sowie außerdem den Grundeigentümern ein Recht auf Sperrung im EINZELFALL einräumt.

  • Liebe Mitstreiter,

    heute bekam ich die schriftliche Bestätigung des Landtages Bereich Landschaftspflege über den Eingang unserer Petition. Leider kann sich die Prüfung über mehrere Monate erstrecken. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir einen großen Schritt in die richtige Richtung getan haben und werde natürlich bei neuen Infos oder Benachrichtigungen seitens des Landtages sofort eine Info schicken.

    Frohe Festtage und einen guten Übergang ins neue Jahr,

    Nadine Barthl

  • Liebe Mitunterzeichner,

    ich möchte nur kurz mitteilen, dass unsere Petition im Landtag eingegangen ist (wurde heute per Schreiben bestätigt) und das sich die Prüfung über mehrere Monate erstrecken kann. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam ein großen Schritt in die richtige Richtung getan haben und werde Sie alle bei Neuigkeiten sofort informieren.

    Danke noch einmal für`s Mitkämpfen!

    Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

    Nadine Barthl

Pro

Wo soll man denn noch großartig ausreiten? Auf Waldwegen ist es größtenteils nicht erlaubt, Reitwege gibt es zu wenige, über Wiesen und Felder kann/darf man auch nicht reiten, weil man dann vom Bauer gejagt wird. Bleibt nur noch die Straße, wo wir laut StVO drauf reiten müssen, aber da rauschen dann die Autos extra nah und schnell mit viel Gehupe am Pferd vorbei, um dem Reiter klarzumachen: "Du hast hier nix zu suchen!" Das wir auf den Bürgersteigen nicht reiten dürfen, wissen die wenigsten.

Contra

Wenn ich als Fußgänger - mit Hund - Waldwege nutze -- sind danach keine Schäden zu erkennen . Zusätzlich werfe ich keinen Müll in den Wald und auch eventueller Hundekot wird entsorgt . Wie anders sieht es da bei den Reitern aus . Die Wege werden nachaltig beschädigt , überall liegt Pferde-Kot . Ich habe noch nie einen Reiter gesehen der die Hinterlassenschaften seines Pferdes mitnimmt oder dem Waldbesitzer einen Beitrag zur Beseitigung der durch das Pferd verursachten Wege - Schäden zahlt .