• Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 68 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Ausbildungsförderung nach dem BAföG - Umfassende Reform des BAföG

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Der Deutsche Bundestag möge eine umfassende BAföG-Reform beschließen. Hierunter sollen u.A. fallen: Jede Person, die eine Ausbildung oder ein Studium absolviert, soll staatliche Ausbildungsförderung erhalten; unabhängig des elterlichen Einkommens! Die Höhe ist anhand der Wohngeldeinstufung der Städte wohnortabhängig anzupassen.Ein Wechsel des Ausbildungsziels hat keinen Einfluss auf die Förderung(shöhe).Ein Überziehen der Ausbildungsdauer für 6-12 Monate soll akzeptiert werden.

Begründung:

Eine richtige BAföG-Reform in der Bundesrepublik Deutschland ist längst überfällig. Der Staat muss sich entscheiden, ob ihm eine gute Ausbildung seiner Jugend auch etwas wert ist. Aktuell erfüllt das BAföG hier nur eine Alibi-Funktion!Zu einer guten Unterstützung der Auszubildenden muss ein maximales Maß an Freiheit gehören, um so selbstbestimmt und mit Freude am Beruf die notwendigen Leistungen zu erbringen. Hierzu muss eine elternunabhängige Förderung gehören, die jede Ausbildung gleichwertig fördert. Durch diese Anpassung würden einige Gelder in der Bürokratie eingespart werden, denn eine Bearbeitung von BAföG-Anträgen wäre nicht mehr notwendig. Dieses Geld könnte stattdessen in eine gute Ausbildung gesteckt werden. Des Weiteren steckt im aktuellen System eine ungleiche Behandlung von Studierenden und Leuten in einer Berufsausbildung. Letztere erhalten weniger BAföG, wodurch eine Berufsausbildung als schlechter gegenüber einem Studium dargestellt wird. Auch wird hier vollkommen ignoriert, dass volljährige Auszubildende denselben Grundbedarf haben wie Studierende. Sie müssen also mit weniger Geld auskommen und sich doch wieder durch ihre Eltern finanzieren lassen, welche laut BAföG-Bescheid dazu eigentlich nicht in der Lage wären. Ein eigenes Einkommen bei der Berufsausbildung sollte natürlich angerechnet werden, da dies oft üblich ist und sonst eine Benachteiligung gegenüber einer schulischen Ausbildung oder einem Studium wäre.Miete und Lebenshaltungskosten unterscheiden sich teils erheblich in Deutschland. Während man mit BAföG beispielsweise gut in Leipzig leben kann, können ärmere Auszubildende/ Studierende in Hamburg nicht ohne Nebenjob ihr Ziel verfolgen. Dies schafft eine Benachteiligung von sozial Schwächeren, da diese sich ihren Wohn- und Ausbildungsort nicht frei wählen können. Hier ist eine Anpassung mittels der Abstufungen aus der Städteeinstufung des Wohngelds nötig!Wenn man sich zu spät für einen Wechsel entscheidet oder "rechtzeitig" für einen zweiten Wechsel, dann wird die Ausbildungsförderung gänzlich gestrichen. Stattdessen erwartet der Staat unzufrieden oder ungeeignet die Ausbildung oder das Studium abzuschließen, um dann in einen Beruf zu arbeiten, in dem man vermutlich sogar schlechte Leistungen erbringt. Durch die Bologna-Reform ist es in vielen Studiengängen normal geworden 1-2 Semester länger zu studieren, zumindest dann, wenn der Lernstoff auch verstanden werden möchte. Jedoch ist ein Überziehen bei der Ausbildungsförderung nicht vorhergesehen. Hier ist dringend eine Anpassung erforderlich!Viele weitere Punkte können hier noch mit reingenommen werden. Die genannten Punkte sollen jedoch die wichtigsten Bereiche abdecken und als Denkanstoß für weitere Reformen darstellen!

29.06.2016 (aktiv bis 19.09.2016)


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