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Bild zur Petition mit dem Thema: Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen im Betreuungszentrum St. Loyen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen im Betreuungszentrum St. Loyen
  • Von: Gewerkschaft ver.di - Bezirk Herford-Minden-Lippe mehr
  • An: Bürgermeister Reiner Austermann
  • Region: Lemgo mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 127 Tage verbleibend
  • 935 Unterstützende
    465 in Lemgo
    65% erreicht von
    710  für Quorum  (?)

Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen im Betreuungszentrum St. Loyen

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Die Stadt Lemgo bürgt seit den neunziger Jahren für Verbindlichkeiten des Vereins St. Loyen e.V in Höhe von 9,3 Millionen Euro. Um die Bürgschaft abzulösen soll das Betreuungszentrum St. Loyen vom Johanneswerk in Bielefeld übernommen werden. Das Joahnneswerk ist zur Übernahme bereit, wenn die Stadt Lemgo zusätzlich zur Einrichtung selbst 6,25 Millionen Euro zahlt.

Laut einer Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Lemgo sei es das Ziel "den dauerhaften Betrieb der Einrichtung, die Betreuung der Bewohner und die vorhandenen Arbeitsplätze abzusichern."

Der Rat der Stadt Lemgo hat in seiner Sitzung am 27. Februar 2017 einen Blankoschek über 6,25 Millionen Euro beschlossen. Die tatsächliche Belastung des Haushalts beträgt durch Zinszahlungen für den Kredit mehr als 7,5 Millionen Euro.

Bereits in einer Beschäftigtenversammlung am 6. März wurde den Kolleginnen und Kollegen des Betreuungszentrums angekündigt, dass - ein Wohnbereich geschlossen wird - betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden und befristete Verträge nicht verlängert werden - keine Neueinstellungen vorgenommen werden und sich alle verbleibenden Beschäftigten auf weitere Überstunden einstellen sollen

Wir fordern Bürgermeister Reiner Austermann und den Rat der Stadt Lemgo dazu auf, dass die Beschäftigten vor Kündigungen geschützt werden.

Begründung:

Mit der Petition sollen die Arbeitsplätze der jetzigen Beschäftigten gesichert werden und die politisch Verantwortlichen der Stadt Lemgo dazu gebracht werden in den Übernahmeverhandlungen eine Arbeitsplatzgarantie festzuschreiben.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Minden, 28.03.2017 (aktiv bis 27.03.2018)


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Ich war Betriebsrat in einem privaten Unternehmen. Wir haben oft genug um die Erhaltung von Arbeitsplätzen gerungen. Im besonderen Fall des Betreuungszentrums kommt noch hinzu, daß hier abhängig Beschäftigte eine besonders wichtige soziale Aufgabe e ...

Der Erhalt von Arbeitsplätzen, gerade im Bereich der Pflege, ist insbesondere aus soziale Gründen notwendig.

Ich habe einen Angehörigen im BTZ, den ich auch in Zukunft gut versorgt wissen möchte. Das geht nur, wenn die Stimmung passt.

Leider sind sowieso schon zu wenig Pflegepersonal in sämtlichen Einrichtungen. Es darf nicht noch mehr gekürzt werden zum Leid der Patienten oder betreuenden Menschen nur des Geldes wegen

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