Die Stadt Lemgo bürgt seit den neunziger Jahren für Verbindlichkeiten des Vereins St. Loyen e.V in Höhe von 9,3 Millionen Euro. Um die Bürgschaft abzulösen soll das Betreuungszentrum St. Loyen vom Johanneswerk in Bielefeld übernommen werden. Das Joahnneswerk ist zur Übernahme bereit, wenn die Stadt Lemgo zusätzlich zur Einrichtung selbst 6,25 Millionen Euro zahlt.

Laut einer Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Lemgo sei es das Ziel "den dauerhaften Betrieb der Einrichtung, die Betreuung der Bewohner und die vorhandenen Arbeitsplätze abzusichern."

Der Rat der Stadt Lemgo hat in seiner Sitzung am 27. Februar 2017 einen Blankoschek über 6,25 Millionen Euro beschlossen. Die tatsächliche Belastung des Haushalts beträgt durch Zinszahlungen für den Kredit mehr als 7,5 Millionen Euro.

Bereits in einer Beschäftigtenversammlung am 6. März wurde den Kolleginnen und Kollegen des Betreuungszentrums angekündigt, dass - ein Wohnbereich geschlossen wird - betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden und befristete Verträge nicht verlängert werden - keine Neueinstellungen vorgenommen werden und sich alle verbleibenden Beschäftigten auf weitere Überstunden einstellen sollen

Wir fordern Bürgermeister Reiner Austermann und den Rat der Stadt Lemgo dazu auf, dass die Beschäftigten vor Kündigungen geschützt werden.

Begründung

Mit der Petition sollen die Arbeitsplätze der jetzigen Beschäftigten gesichert werden und die politisch Verantwortlichen der Stadt Lemgo dazu gebracht werden in den Übernahmeverhandlungen eine Arbeitsplatzgarantie festzuschreiben.

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