Autoverkehr sowie Parkplätze könnten aus dem gesamten Wrangelkiez ausgeschlossen und durch Fußgänger- und Radverkehr ersetzt werden.

Ausnahmen stellen der Lieferverkehr, Handswerksbetriebe, Feuerwehr und Rettungswagen dar. Autoparkplätze werden zu Fahrradparkplätzen, Parklets und Grünflächen umfunktioniert mit dem Ziel Gesundheit, Nachbarschaft und Lebensqualität zu verbessern. Die Mittelachse des Kiezes ist die Wrangelstraße mit zahlreichen kleineren Geschäften. Diese soll für zeitlich geregelten motorisierten Lieferverkehr geöffnet bleiben. Die Seitenstraßen hingegen werden für den motorisierten Verkehr geschlossen. Radfahrer und Roller in angepaßter Geschwindigkeit teilen sich den Straßenraum mit Fußverkehr. Ausnahmen bleiben z. B. Müllentsorgung, Feuerwehr, Handwerksbetriebe und Rettungsfahrzeuge sowie Ausnahmen für körperlich eingeschränkte Personen. Dieses Pilotprojekt kann zunächst auf 3 Jahre begrenzt werden und damit Musterbeispiel und Experimentierraum für die Mobilitätswende darstellen.

Begründung

Vor allem der motorisierte Privatverkehr hat in Großstädten ein Ausmaß erreicht, das die Lebensqualität der Menschen verschlechtert hat. Die Unfallzahlen sind hoch, die Atemluft gesundheitsgefährdend, der Lärm belastend. Dabei besitzt Berlins Innenstadt schon jetzt eine ausreichende Infrastruktur und könnte auf den privaten PKW verzichten. Ob mit U-Bahn, Tram, S-Bahn, Bus, Pedelec, Rad, Roller, Lastenfahrrad, Car-Sharing, Taxi oder zu Fuß: Die allermeisten Wege lassen sich bequem erledigen ohne den Besitz eines eigenen PKWs. Um Multimobilität zu verbessern, müssen jedoch vor allem noch sichere Fahrradbahnen eingerichtet und Kreuzzungen sicherer gestaltet werden. Auch die Wiedereinführung der Straßenbahn im Westteil könnte sinnvoll dazu beitragen den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern.

In Großstädten ist der Platz knapp und die Grünflächen rar. Verbannen wir unnütze PKWs aus den Wohnvierteln, lässt sich der zurückgewonnene Lebensraum wieder für Nachbarschaftsbegegnung, Kinderspiele, Grünflächen und Erholung nutzen. Auch von den gesundheitlichen Verbesserungen wird jeder profitieren können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Autofreier Wrangelkiez aus Berlin
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Ich besitze kein Auto und bin generell dafür den Platz den Autos in Städten einnehmen radikal zu reduzieren. Ich befürchte aber, dass die ohnehin schon grenzwertige Tourismus-Belastung im Kiez noch viel schlimmer wird durch diese Initiative. Deshalb bin ich als Anwohnerin dagegen die Wrangelstraße zum Zentrum einer Fußgängerzone zu machen!

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 1 Tag

    Die Autos gehören raus aus der Stadt.

  • vor 8 Tagen

    Weil ich selbst fast täglich im Kiez bin und ich eine autofreie-Zone wunderbar finde! Ich habe einen Hund und für die Kinder hier wäre es auch wunderbar. Generell wäre das Stadtgefühl einfach besser, die Menschen könnten sich tatsächlich der Straßen wieder annehmen. Absolut bin ich für einen autofreien Kiez!

  • am 09.09.2018

    Ich arbeite im Wrangel Kiez

  • am 09.09.2018

    Ich bin Gewerbetreibender in der Oppelner Str. Ich habe selber jahrelang im Wrangelkiez gelebt. Der Wrangelkiez ist ein schützenswertes Milieu und enorm gefährdet. Es ist ein wichtiger und öffentlichkeitswirksamer Raum für ein derartiges Vorzeigeprojekt. Die Verkehrssituation im Kiez ist in weiten Teilen unzumutbar. Noch besteht eine aktive, multikulturelle Nachbarschaft, die sich mit der fortschreitenden Gentrifizierung des Kiezes gemeinsam auseinandersetzen muss.

  • am 08.09.2018

    Da ich selbst täglich zu Fuß und mit dem Fahrrad die Wrangelstraße auf dem Weg zur Arbeit passiere, ist es mir wichtig, dass die Rechte von Radfahrern und Fußgängern gestärkt werden. Ich bin mindestens 1x wöchentlich entweder aktiv oder passiv in einer unangenehmen bzw. gefährlichen Situation, die durch zu schnell fahrende oder rücksichtslose Autofahrer in meinem Viertel provoziert wird. Daher liegt mir viel daran, den Autoverkehr im Wrangelkiez auf das notwendigste zu beschränken und den Anwohnern somit wieder ein ungefährliches Leben zu ermöglichen.

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