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Bild zur Petition mit dem Thema: Autofreier Wrangelkiez - Der Kreuzberger Kiez in Berlin will autofrei werden. Autofreier Wrangelkiez - Der Kreuzberger Kiez in Berlin will autofrei werden.
  • Von: Autofreier Wrangelkiez mehr
  • An: Stadtentwicklung, Verkehr
  • Region: Friedrichshain-Kreuzberg mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 225 Tage verbleibend
  • 410 Unterstützende
    231 in Friedrichshain-Kreuzberg
    11% erreicht von
    2.200  für Quorum  (?)

Autofreier Wrangelkiez - Der Kreuzberger Kiez in Berlin will autofrei werden.

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Autoverkehr sowie Parkplätze könnten aus dem gesamten Wrangelkiez ausgeschlossen und durch Fußgänger- und Radverkehr ersetzt werden.

Ausnahmen stellen der Lieferverkehr, Handswerksbetriebe, Feuerwehr und Rettungswagen dar. Autoparkplätze werden zu Fahrradparkplätzen, Parklets und Grünflächen umfunktioniert mit dem Ziel Gesundheit, Nachbarschaft und Lebensqualität zu verbessern. Die Mittelachse des Kiezes ist die Wrangelstraße mit zahlreichen kleineren Geschäften. Diese soll für zeitlich geregelten motorisierten Lieferverkehr geöffnet bleiben. Die Seitenstraßen hingegen werden für den motorisierten Verkehr geschlossen. Radfahrer und Roller in angepaßter Geschwindigkeit teilen sich den Straßenraum mit Fußverkehr. Ausnahmen bleiben z. B. Müllentsorgung, Feuerwehr, Handwerksbetriebe und Rettungsfahrzeuge sowie Ausnahmen für körperlich eingeschränkte Personen. Dieses Pilotprojekt kann zunächst auf 3 Jahre begrenzt werden und damit Musterbeispiel und Experimentierraum für die Mobilitätswende darstellen.

Begründung:

Vor allem der motorisierte Privatverkehr hat in Großstädten ein Ausmaß erreicht, das die Lebensqualität der Menschen verschlechtert hat. Die Unfallzahlen sind hoch, die Atemluft gesundheitsgefährdend, der Lärm belastend. Dabei besitzt Berlins Innenstadt schon jetzt eine ausreichende Infrastruktur und könnte auf den privaten PKW verzichten. Ob mit U-Bahn, Tram, S-Bahn, Bus, Pedelec, Rad, Roller, Lastenfahrrad, Car-Sharing, Taxi oder zu Fuß: Die allermeisten Wege lassen sich bequem erledigen ohne den Besitz eines eigenen PKWs. Um Multimobilität zu verbessern, müssen jedoch vor allem noch sichere Fahrradbahnen eingerichtet und Kreuzzungen sicherer gestaltet werden. Auch die Wiedereinführung der Straßenbahn im Westteil könnte sinnvoll dazu beitragen den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern.

In Großstädten ist der Platz knapp und die Grünflächen rar. Verbannen wir unnütze PKWs aus den Wohnvierteln, lässt sich der zurückgewonnene Lebensraum wieder für Nachbarschaftsbegegnung, Kinderspiele, Grünflächen und Erholung nutzen. Auch von den gesundheitlichen Verbesserungen wird jeder profitieren können.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 23.01.2018 (aktiv bis 31.12.2018)


Neuigkeiten

Aufgrund der Diskussionsveranstaltung am 24.5. um 19 Uhr in der Begegnungsstätte (Falckensteinstraße 6, 10997 Berlin) haben wir unseren Kiezplan noch etwas verbessert. Neuer Petitionstext: Autoverkehr sowie Parkplätze könnten aus dem gesamten Wrangelkiez ...

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Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

CONTRA: Ich besitze kein Auto und bin generell dafür den Platz den Autos in Städten einnehmen radikal zu reduzieren. Ich befürchte aber, dass die ohnehin schon grenzwertige Tourismus-Belastung im Kiez noch viel schlimmer wird durch diese Initiative. Deshalb bin ...

CONTRA: Solange keine Ersatzflächen für die wegfallenden Parkflächen mindestens übergangsweise geschaffen werden, werden dann der Parkverkehr sowie die Parkplatzsituation in den angrenzenden Kiezen extrem verschärft. Die Anwohner verkaufen ja ihre Autos nicht, ...


Warum Menschen unterschreiben

Als Stadtplaner ist es mir wichtig den Menschen den Raum zurückzugeben, vor allem in Straßenräumen, die sowieso nicht notwendigerweise von Durchgangsverkehr durchfahren werden müssen.

Ish wohne hier und es ist ein gute Idee

Autofahrer*innen sind mit dem von ihnen erzeugten Feinstaub für mehrere zehntausend Tote jährlich verantwortlich. In der Stadt ist der Effekt bedingt durch die mäßige "Durchlüftung" noch größer. Ich möchte keinen Autoverkehr in Wohngebieten ...

Artist dominieren das das Stadtbild und senken die Lebensqualität derjenigen, die nicht mit dem Auto unterwegs sind. Autos aus kleinen Nebenstraßen fernzuhalten, ist ein guter Ansatz, um eine Verbesserung zu erreichen.

Wir brauchen den platz für die Menschen

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