Petition addressed to:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Der Deutsche Bundestag möge eine Weiterentwicklung der Führerschein-Schlüsselzahl B196 beschließen. Inhabern der Erweiterung B196 soll nach einer zweijährigen aktiven Fahrpraxis das Führen von Krafträdern mit einem Hubraum von bis zu 300 ccm und einer Motorleistung von bis zu 20 kW (ca. 27 PS) ermöglicht werden.
Reason
Kernargumente für eine moderne Gesetzgebung
1. Beseitigung der massiven „Elektro-Ungerechtigkeit“
Die aktuelle Gesetzgebung misst bei Elektrofahrzeugen lediglich die Nenndauerleistung (11 kW), ignoriert aber die Spitzenleistung. Das führt zu der absurden Situation, dass B196-Inhaber heute legal Elektro-Motorräder mit bis zu 60 PS Spitzenleistung und enormem Drehmoment führen dürfen (z. B. Modelle von Zero oder Stark), während ihnen ein mechanisch weit weniger potenter 300-ccm-Verbrenner mit nur 25 PS untersagt bleibt.
- Unsere Forderung: Schluss mit der Leistungs-Willkür! Wir fordern Technologieneutralität. Wer ein 60-PS-Elektrobike beherrschen darf, ist erst recht in der Lage, einen 27-PS-Roller oder ein entsprechendes Motorrad sicher zu führen.
2. Lebensader für den ländlichen Raum: Sicherheit durch Hubraum
Auf dem Land sind die Wege weit, die Straßen oft steil und der Wind stark. Eine 125-ccm-Maschine agiert hier permanent am Limit und wird oft zum Verkehrshindernis für LKWs und PKWs.
- Sicherheits-Plus: Die Erweiterung auf 300 ccm (ca. 25–27 PS) schafft die notwendige Reserve, um auf Landstraßen souverän mitzuschwimmen und Überholvorgänge sicher abzuschließen. Hubraum ist in diesem Fall ein aktiver Beitrag zur Unfallprävention durch verbesserte Performance im Verkehrsfluss.
3. Urbane Entlastung: Das Ende der „SUV-Pendler“
In den Städten verstopfen immer größere PKWs die Straßen. Viele Pendler würden vom Auto aufs Zweirad umsteigen, empfinden 125er jedoch als zu schwach für die Stadtautobahn oder den Zubringer.
- Effizienz: Ein 300-ccm-Roller (z. B. Vespa GTS 300 oder Honda Forza) bietet den idealen Kompromiss: Er ist kompakt genug für die Stadt, aber kraftvoll genug, um auch auf der Autobahn kein Risiko einzugehen. Mehr B196-Fahrer auf 300ern bedeuten weniger Stau, weniger Parkplatznot und weniger CO2-Ausstoß pro Kopf.
4. Nachhaltigkeit & Langlebigkeit
Motoren der 300-ccm-Klasse sind mechanisch weniger belastet als hochgezüchtete 125er, die ständig im roten Drehzahlbereich gefahren werden müssen. Dies führt zu einer deutlich höheren Lebensdauer der Fahrzeuge und schont Ressourcen durch längere Nutzungszyklen.
5. Qualifikation durch Praxis statt Bürokratie
B196-Inhaber sind keine Fahranfänger; sie sind erfahrene Autofahrer, die zusätzlich eine Motorradausbildung absolviert haben. Die geforderte zweijährige Wartezeit stellt sicher, dass der Aufstieg auf 300 ccm erst nach einer fundierten Gewöhnungsphase erfolgt. Dies ist ein bewährtes Stufenmodell, das die Verkehrssicherheit garantiert, ohne die Bürger mit unnötigen Zusatzprüfungen zu belasten.
ja und das sofort.