Bahnhof Rudow muss bleiben!

Petition is addressed to
Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlinbgeordnetenhaus von Berlin

264 Signatures

5 %
136 from 2,500 for quorum in Berlin Neukölln Berlin Neukölln

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  1. Launched 12/03/2026
  2. Time remaining 16 days
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Petition addressed to: Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlinbgeordnetenhaus von Berlin

Wir bitten die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Neukölln, den Bebauungsplan im Bereich des ehemaligen Bahnhofs Rudow dahingehend zu ändern,
dass das historische Bahnhofsgebäude erhalten bleiben kann und in die geplante Neubausiedlung integriert werden kann.

Das historische Bahnhofsgebäude an der Groß-Ziethener Straße E. Rhodeländerweg muss erhalten werden und unter Denkmalsschutz gestellt werden.

Reason

Einst verband die Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn den Berliner Stadtteil Neukölln (damals Rixdorf) und Mittenwalde südlich der Stadt.
Die Ziegeleien im Mittenwalder Raum lieferten Baumaterial für die wachsende Stadt, in der Gegenrichtung wurde der Müll aus der Stadt zu Deponien im Raum Mittenwalde geschafft.
Im Jahr 1900 wurde die Stecke eröffnet, das damalige Dorf Rudow erhielt einen kleinen Bahnhof an der Strecke.

So ist das Gebäude zum einen ein Zeugnis der Berliner Verkehrsgeschichte, zum anderen verdeutlicht es den Wandel von Rudow vom Dorf zum Stadtteil einer Großstadt.

Während die übrigen Bahnhofsgebäude der Bahn im Berliner Stadtgebiet längst alle abgerissen sind, blieb der Bahnhof Rudow bis heute erhalten.
Gleichzeitig ist er der letzte erhaltene Bahnhof der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn im dörflichen Stil.
Außerhalb vom Betriebsbahnhof am Teltowkanal dürfte der Bahnhof das letzte deutlich erkennbare Bauwerk der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn im Berliner Stadtgebiet sein
und damit das letzte Bauwerk, das in Berlin an diese Eisenbahn erinnert.

In den letzten Jahren war das Gebäude von einem Pflanzenmarkt zum Teil überbaut und wurde kaum wahrgenommen.
Nun ist der Markt geräumt und das alte Bahnhofsgebäude ist wieder sichtbar und präsentiert sich äußerlich in einem guten Zustand.

Ursprünglich existierten Pläne, das Gebäude in die neue Siedlung zu integrieren, nun ist ein Abriss geplant.

Dabei kann das alte Bahnhofsgebäude optisch das Glanzstück der neuen Siedlung sein, es wäre ein unverwechselbarer Bestandteil der Bebauung zu einer Zeit, in der Neubausiedlungen optisch immer ähnlicher werden.
Hier könnte ein Gartencafé entstehen oder ein kleiner Laden, ein Begegnungspunkt innerhalb der Siedlung.

Wenn eine öffentliche Nutzung nicht möglich ist, könnten hier Büroräume entstehen.

Wichtig erscheint uns, dass das Gebäude erhalten bleibt und als Bahnhofsgebäude erkennbar bleibt, zum Beispiel, indem es ein altes Bahnhofsschild wieder erhält.

Bitte helfen Sie uns, indem Sie unsere Petition unterzeichnen!

Thank you so much for your support, Michael Zagorni, Berlin
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Petition details

Petition started: 03/12/2026
Collection ends: 04/26/2026
Region: Berlin Neukölln
Topic: Construction

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Why people sign

Es gibt kaum noch historische Orte, der Erhalt der nur noch wenigen Optionen muß Priorität haben.

Erhalt von Geschichte

Es ist das ist das letzte erhaltene Bahnhofsgebäude dieser Bahn, und somit ein Zeugnis der Berliner- bzw. Rudower-Stadgeschichte. Dieser Bahn kam u. a. auch in der Nachkriegszeit und während der Teilung Berlins eine nicht unbedeutende Rolle zu: Nach Kriegsende war sie (auf sowjetischen Befehl) für die Versorgung des Berliner Südens mit Kohle aus dem Senftenberger und Lausitzer Revier zuständig, da sie über die einzige (provisorische) Brückenverbindung über den Teltowkanal im Süden Berlins verfügte.
Während der Berlin-Blockade 1948 wurde auf Befehl der Alliierten Westmächte die Flughafenbahn Tempelhof mit einem direkten Anschluss zur NME unter Umgehung der Deutschen Reichsbahn versehen und somit kam der Bahn eine tragende Rolle beim Transport der Hilfsgüter zu.
Das 1963 neu erbaute Heizkraftwerk Rudow wurde mit Kohlezügen von der NME beliefert und stellte so die Versorgung mit Strom, warmen Wasser und Heizung der Neubausiedlung Gropiusstadt über fast 40 Jahre sicher. - Um nur Einiges zu nennen.
Nicht zuletzt erlangte die Neukölln-Mittenwalder-Eisenbahn auch über die Grenzen von Berlin hinaus etwas an Berühmtheit, da der Hauptmann von Köpnick auf der Bahnhoftoilette vom Bahnhof Hermannnstraße der NME sich seine Uniform umzog.
Alles in Allem eine doch geschichtsträchtige Eisenbahn, deren letztes Zeugnis erhalten bleiben sollte.

Die kulturelle Identität des Ortsteils Rudow muss erehalten bleiben. Dazu gehört auch der ehemalige Bahnhof der NME, der in die neue Wohnsiedlung als Treffpunkt der Anwohner*innen mit neuer Nutzung integriert werden sollte.

Der Bahnhof gehört zur Geschichte Rudows einfach dazu.

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