Seit 1999 arbeitet die Stadt Mörfelden-Walldorf daran, dass beide Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut werden. Im Stadtteil Mörfelden ist dies bereits gelungen, auch wenn der Fahrstuhl häufig für längere Zeit defekt ist. Am Walldorfer Bahnhof ist der mittlere Bahnsteig nur über eine Treppe zu erreichen. Für mobilitätseingeschränkte Menschen bedeutet die momentane Situation bereits vor Reiseantritt Richtung Frankfurt – Endstation. Ein Zustand an dem die Stadt und allen voran Bürgermeister Becker seit Jahren im zähen Diskussionsprozess mit der Deutschen Bahn AG steht. Mit Lösungsvorschlägen, die nicht zu realisieren sind, verzögert die Deutsche Bahn AG die Umsetzung der Barrierefreiheit und Vorschläge seitens der Stadt stießen bis jetzt nur auf Ablehnung.

Wir fordern die Deutsche Bahn AG hiermit auf, an einer konstruktiven Lösung, gemeinsam mit der Stadt Mörfelden-Walldorf zu arbeiten und diese auch zu unterstützen. Damit die Barrierefreiheit zügig umgesetzt werden kann und der Bahnsteig auch für mobilitätseingeschränkte Menschen, RadfahrerInnen und Eltern mit Kinderwagen frei zugänglich ist.

Begründung

1994 wurde der Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ in Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz aufgenommen. Damals ein großer Erfolg der Gleichstellungsbewegung benachteiligter Menschen. Mittlerweile sind 24 Jahre vergangen und der ÖPNV ist an vielen Orten noch nicht barrierefrei. Die Deutsche Bahn beschneidet hiermit mobilitätseingeschränkte Menschen in ihrem Grundrecht und schränkt sie in ihrer Mobilität zusätzlich ein. Aus diesem Grund solidarisieren wir uns mit allen betroffenen Personen, damit der ÖPNV künftig für alle vollständig nutzbar ist!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jusos Mörfelden-Walldorf aus Mörfelden-Walldorf
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