Barrierefreie Gehwege jetzt: Für sichere Wege in Niederschönhausen

Petition richtet sich an
Bezirksamt Pankow von Berlin – Straßen- und Grünflächenamt (SGA)

108 Unterschriften

3 %
83 von 2.900 für Quorum in Berlin Bezirk Pankow Berlin Bezirk Pankow

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  1. Gestartet 13.04.2026
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Petition richtet sich an: Bezirksamt Pankow von Berlin – Straßen- und Grünflächenamt (SGA)

Wir fordern das Bezirksamt Pankow, insbesondere das Straßen- und Grünflächenamt, auf, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Sicherheit der Gehwege in Berlin-Niederschönhausen umzusetzen.
Betroffen sind insbesondere die Platanenstraße, Kuckhoffstraße, Waldstraße und Eichenstraße – zentrale Wege im Alltag von Anwohner*innen, Studierenden und Mitarbeitenden vor Ort .
Die derzeitigen Zustände stellen für viele Menschen erhebliche Barrieren dar: unebene Gehwege, hervorstehende Baumwurzeln, fehlende Bordsteinabsenkungen sowie mangelnde Reinigung und Instandhaltung führen dazu, dass Gehwege teilweise nicht nutzbar sind oder sogar eine Gefahr darstellen. In einigen Fällen sind Menschen gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen, um sich fortzubewegen.
Wir fordern daher die Prüfung und Umsetzung folgender Maßnahmen:

  1. Anlage von Gehwegabsenkungen an allen Straßenecken der genannten Straßen, um einen sicheren Zugang für Menschen mit Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen zu gewährleisten.
  2. Regelmäßige Reinigung und Schneeräumung der Gehwege, insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten, um Sturzgefahren durch Laub, Eis und Schnee zu vermeiden.
  3. Grundlegende Sanierung beschädigter Gehwege durch den Einsatz glatter, ebener Oberflächen anstelle von unebenem Pflaster, um eine sichere und nachhaltige Nutzung zu ermöglichen.

Diese Forderungen basieren auf den konkreten Erfahrungen von Anwohner*innen sowie auf dokumentierten Barrieren im Rahmen der Initiative Sidewalk Solidarity – Gehwege für Alle.
Wir setzen uns dafür ein, dass Gehwege wieder das werden, was sie sein sollten: sichere, zugängliche Wege für alle Menschen.

Begründung

Gehwege sind keine Nebensache. Sie entscheiden darüber, ob Menschen ihren Alltag selbstständig bewältigen und am öffentlichen Leben teilhaben können.

In Niederschönhausen sind viele Gehwege derzeit nicht barrierefrei. Unebene Oberflächen, hervorstehende Baumwurzeln, fehlende Bordsteinabsenkungen sowie unzureichende Reinigung führen dazu, dass Wege schwer passierbar oder sogar gefährlich sind. Für viele Menschen bedeutet das konkrete Einschränkungen im Alltag: Sie müssen Umwege in Kauf nehmen, riskieren Stürze oder verzichten ganz darauf, bestimmte Wege zurückzulegen.

Besonders betroffen sind Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen sowie Familien mit Kinderwagen. Doch letztlich betreffen diese Barrieren uns alle – denn Mobilitätseinschränkungen können jeden treffen, dauerhaft oder vorübergehend.

Barrierefreiheit ist kein Sonderwunsch. Sie ist eine Voraussetzung für Sicherheit, Würde und gleichberechtigte Teilhabe.

Ein inklusiver Kiez ist ein Kiez, in dem sich alle Menschen frei und sicher bewegen können. Solange Gehwege nicht zugänglich sind, bleibt diese Teilhabe eingeschränkt.

Diese Petition setzt sich dafür ein, dass Teilhabe nicht an der Haustür endet – sondern dort beginnt.

Sehen Sie sich unser Video an, das die Probleme der fehlenden Barrierefreiheit in Niederschönhausen veranschaulicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bard College Berlin, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.04.2026
Sammlung endet: 12.10.2026
Region: Berlin Bezirk Pankow
Kategorie: Bürgerrechte

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Warum Menschen unterschreiben

Meine Sehkraft lässt mit dem Alter nach, ich stolpere regelmäßig.

Wege sollten Verbindungen sein, nicht Hindernisse.

I live in the neighborhood and want my neighbors to have equal access to public spaces.

Weil ich selbst Kinder habe und wir kaum mit Kinderwagen oder den Laufrädern die Fahrwege kreuzen können

Die Gruppen des Beschäftigungs- und Förderbereichs der Kaspar Hauser Stiftung in der Platanenstraße sind auf barrierefreie/barrierearme Gehwege angewiesen, um aktiv am Leben im Sozialraum teilzuhaben. Die aktuelle Situation und Beschaffenheit der Gehwege behindert Menschen mit körperlichen Einschränkungen im Sozialraum aktiver und sichtbarer zu werden.

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