WIR MÖCHTEN AUSDRÜCKLICH BETONEN, DASS ES BEI DIESER PETITION NICHT DARUM GEHT DIE ARBEIT DER ISO BETREUERINNEN ZU KRITISIEREN, SONDERN DIE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR KINDER, ERZIEHER UND ELTERN ZU VERBESSERN.

Die schulische Betreuungssituation in der Gemeinde Memmelsdorf ist seit Jahren ein Problem für viele berufstätigen und/oder alleinerziehenden Eltern. Mit dem Wegfall der Möglichkeit, Kinder aus dem Gemeindegebiet Memmelsdorf im AWO Hort Gundelsheim betreuen zu lassen, wird sich die Situation vorraussichtlich zusätzlich verschärfen.

Aus diesem Grund haben sich Eltern aus dem Gemeindegebiet zusammengesetzt, um sich zu beraten, wie man die Situation in der Gemeinde verdeutlichen könnte und Verbesserungen anregen könnte. Viele Eltern sehen sich mit den Anforderungen der modernen Gesellschaft konfrontiert. Beide Elternteile gehen oft arbeiten, entweder weil sie es müssen, oder weil sie es wollen, an beiden Konzepten ist nichts auszusetzen. Viele Frauen sind unabhängig und erziehen ihre Kinder allein, auch hier wird Entlastung am Nachmittag benötigt . Diesen Konzepten, steht Memmelsdorfs veraltete Struktur im Bezug auf die Unterstützung junger Familien im Vergleich mit anderen Gemeinden der Umgebung entgegen.

Wir brauchen gute pädagogische Unterstützung. Wir befürworten auch einen Hort und beteiligen uns damit gern finanziell an der Betreuung im Sinne eines Hortes. Das im Jahr 2017 begonnene Modell der OGS ist an einigen Stellen nicht ausgereift und die Qualität der Betreuung, vor allem was die Räumlichkeiten angeht, schwankt zwischen den drei Standorten von gut bis mangelhaft. Wir möchten daran mitwirken die, Situation zu verbessern. Unser Antrieb sind unsere Kinder. Wir wünschen uns, dass wir Eltern mit einbezogen werden. Wir brauchen Sicherheit für unsere Familien und wir werden es nicht unversucht lassen, den Dialog zwischen uns Eltern und den Verantwortlichen herzustellen. Unsere Ausarbeitung der aktuellen Situation,verbundene Probleme der Familien, sowie Verbesserungsansätze finden sie auf den folgenden Seiten.

„Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge. Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann, es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt.“ - Prof. Dr. Gerald Hüther  

Begründung

Thema: Derzeitige Situation Nachmittagsbetreuung am OGS Standort Memmelsdorf

Schlechte räumliche Gegebenheiten. in Memmelsdorf • Es sind zu wenige Aufenthaltsräume vorhanden. Derzeit sind Kinder auf zu kleinem Raum und ohne Ausweichmöglichkeiten untergebracht. • Die vorh. Aufenthaltsräume sind nicht kindgerecht eingerichtet, es fehlt an Büchern, Bastelmaterialien und Spielsachen.

Hausaufgabenbetreuung mangelhaft • Die Hausaufgaben (HA) der Kinder werden nicht ausreichend kontrolliert, was dazu führt, dass die Kinder in den Abendstunden zu Hause nochmals ihre HA überarbeiten müssen. Das stresst und demotiviert die Kinder.

Keine Aktivitäten in den Betreuungszeiten • Während der Betreuungszeiten in Memmelsdorf finden so gut wie keine Aktivitäten mit den Kindern statt, der Platzmangel führt dazu, dass es keine Arbeitsgruppen, kein ansprechendes Beschäftigungsangebot für die Kinder gibt. Hier fehlt es an Möglichkeiten die Kinder zum Entdecken und Erkunden anzuregen. • Deshalb sind die starren Abholzeiten in Memmelsdorf nicht zu rechtfertigen, da es keinen Sinn ergibt die Kinder bis 16:00 Uhr in der Einrichtung zu behalten, wenn es dafür keine sinnvolle Begründung gibt. • Das freie Spielen auf dem Schulhof Memmelsdorf wird von dem Hausmeister der Einrichtung Memmelsdorf derartig eingeschränkt, das ein Ausweichen vor die Tür bei schönem Wetter selten stattfindet.

Keine zuverlässige Ferienbetreuung: • Die Ferienbetreuung kann derzeit nicht garantiert werden und hängt von den Anmeldungen ab. Für berufstätige Eltern mit max. 30 Tagen Urlaub im Jahr, wird hier eine organisatorische und logistische Meisterleistung abverlangt die fast unmöglich ist.

Mangelhafte Aufteilung der Kinder zwischen den drei Schulstandorten • Derzeit gibt es Grundschulkinder, die bis zu drei Mal am Tag in einen Bus steigen müssen, um zwischen Schule, Nachmittagsbetreuung und zu Hause zu pendeln. Für Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren ist dies eine reine Zumutung und stresst ein Kind in zusätzlich.

Thema : Lösungsansätze zur Verbesserung der Situation

Ausarbeitungen für Lösungen räumliche Gegebenheiten • Wir wünschen uns die Nutzung zusätzlicher Schulräume in Memmelsdorf möglich zu machen, um die räumliche Enge zu entschärfen

Aktivitäten in den Betreuungszeiten • Vereine aus der Gemeinde Memmelsdorf könnten hier angesprochen werden, ob diese Kurse während der Betreuungszeit im Schulgebäude anbieten könnten (Musikverein, Gesangsverein, etc.) • Themenwochen in denen Projekte zusammen mit den Kindern ausgearbeitet und gestaltet werden • Arbeitsgruppen zu denen sich die Kinder individuell nach Interesse zusammenfinden können (Kochen, Sport, Handarbeit, Werken, etc.)

Zuverlässige Ferienbetreuung • Die Ferienbetreuung muss realistisch planbar gemacht werden. Die Abfrage erfolgt derzeit zu früh und kann oft so zeitig im Vorfeld von den Eltern nicht getroffen werden, da firmeninterne Regelungen dies nicht zulassen. • Ferienaktivitäten Vorschlag: Kombination der Ferienbetreuung mit dem Program, welches die Gemeinde bereits in den Ferien anbietet. Ferienprojekte könnten so auch in der Schule verwirklicht werden und die Programme der Ferieninitiative wären so besser ausgelastet und genutzt.

Aufteilung der Kinder zwischen den Schulstandorten • Um den Kindern die vielen Busfahrten zu ersparen, möchten wir vorschlagen die Kinder an den Standorten zu betreuen, an denen sie auch Unterricht haben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Eltern Memmelsdorf aus Memmelsdorf
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Pro

Das Spektrum der Bedürfnisse der Familien reicht von keine Betreuung notwendig bis Hort. Daher gibt es verschiedene Meinungen was ok ist. Wichtig für die Attraktivität von Memmelsdorf ist die Wahlfreiheit zu entscheiden welches Angebot ich nutzen möchte. Memmelsdorf zielt als Wohngemeinde z. B. auf die Familien der großen Arbeitgeber. Umkreisgemeinden von Bamberg wie z. B. Gundelsheim, Strullendorf, Litzendorf, Hallstadt, Bischberg bieten einen Hort an. Diese "Konkurrenten" sind kleiner oder vergleichbar mit Memmelsdorf. Warum soll also in Memmelsdorf darauf verzichtet werden?

Contra

Die Kinder abgeben, sich selbst verwirklichen und dann noch das Extrem von der OGs fordern, ist typisch für die heutige Zeit. Die Betreuerinnen machen einen tollen Job. Aber Lernen müssen die Kinder selbst. Einmaleins, HSU- Einträge, Gedichte, usw. muss daheim gelernt werden. Das geht doch gar nicht anders. Wer von den Damen stellt sich denn selbst zur Verfügung, wenn es um Angebote für die OGS geht? Wer sieht denn, was in den letzten Jahren in Memmelsdorf auf dem Gebiet hier zum Positiven bewegt wurde? 100 000 € pro Jahr bringt die Einführung der OGS den Eltern in Memmelsdorf an Einsparung.

Warum Menschen unterscheiben

  • am 26.04.2018

    Direkt betroffen

  • am 26.04.2018

    Vater und somit Betroffener

  • am 25.04.2018

    Um meiner Schwägerin den Alltag zu erleichtern ist eine Nachmittagsbetreuung von Nöten. Gerade alleinerziehenden arbeitenden Eltern wird damit eine große Last abgenommen.

  • am 17.04.2018

    Die Zustände sind verbesserungswürdig.

  • am 16.04.2018

    Mein Kind kommt da in die Schule

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