Die Unterzeichner fordern die sofortige Umsetzung des Mainzer Katalogs.

Mainzer Katalog - Forderungen an kommunale Schulträger

Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass die finanziellen Spielräume von Städten und Kommunen – wenn auch nicht überall in gleichem Maße – stark eingeschränkt sind. Ebenso sehen wir die regional sehr unterschiedliche Entwicklung der Demographie und die daraus resultierende Notwendigkeit von Anpassungsprozessen. Unabhängig davon ist es unsere Überzeugung, dass Bildung auch in der Kommunalpolitik Priorität genießen muss! Unsere Forderungen sind (ohne dass die Reihenfolge eine Rangfolge bedeutet)

  • die Etablierung von Schulsozialarbeit an allen Schulformen (auch an Gymnasien),
  • eine zeitgemäße Medienausstattung (u.a. ein Beamer pro Klassenraum) mit ausreichender und professioneller Betreuung und Wartung,
  • eine den gestiegenen Anforderungen entsprechende Ausstattung der Schulen mit Verwaltungsfachkräften und technischem Personal,
  • ausreichend häufige und ausreichend umfassende Reinigungsarbeiten durch zuverlässige und nicht ständig wechselnde Einsatzkräfte,
  • wider den Verfall: regelmäßige Schönheitsreparaturen in den Fluren und Klassenräumen sowie angemessen moderne Toilettenanlagen in ausreichender Zahl,
  • in Zahl und Ausstattung ausreichende und zeitgemäße Fachräume (u.a. Naturwissenschaften, Kunst und Musik),
  • eine zeitgemäße und ausreichende Ausstattung mit Verbrauchs- und Lernmaterialien,
  • Sport- und Schwimmunterricht in vertretbarer Entfernung zum Schulgebäude (Schluss mit dem Sportstättentourismus),
  • eine für staatliche Schulen kostenfreie Nutzung von Veranstaltungsräumen der Stadt und stadtnaher Gesellschaften,
  • die Möglichkeit der freien Schulwahl auch über Verwaltungsgrenzen hinweg,
  • mehr finanzielle, konzeptionelle und personelle Autonomie für die einzelnen Schulen.

Original: www.geisler.de/ARGE/ARGE-SEB-Pressemitteilung-02.04.2014.pdf

Begründung

Vieles läuft gut in unseren Schulen. Und auf viele Dinge, die schlecht laufen, hat der Schulträger keinen Einfluss. Im Mainzer Katalog sind jene Punkte aufgeführt, für die der Schulträger die Verantwortung trägt, und die er ändern kann.

Der Mainzer Katalog liest sich wie eine Liste von Selbstverständlichkeiten. Leider sind die Forderungen weder in Mainz noch in vielen anderen Schulen im Rest der Republik erfüllt.

Bitte üben Sie Solidarität, auch wenn Sie nicht in Mainz wohnen, ihre Schule nicht betroffen ist oder Sie keine Kinder haben. Auch Schüler sind als Unterstützer herzlich willkommen. Lassen Sie uns deutschlandweit ein Zeichen setzen für die richtigen Prioritäten!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Uwe Geisler aus Ober-Olm
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