Petition richtet sich an:
Bundesamt für Soziale Sicherung
Bei Ablehnungen von Erwerbsminderungs-Rentenanträgen, wird in den meisten Fällen vorab auf Gutachter, welche durch die DRV bezahlt werden, zurückgegriffen.
Schlimmer noch,
es gibt Ärzte in Deutschland, welche sich ihre Rente mit Gutachten für die DRV „aufbessern“.
Ein solcher Gutachter wird in den meisten Fällen sehr selten im Sinne des Patienten agieren, sondern, um weiterhin mit Aufträgen der DRV beauftragt zu werden, natürlich im Sinne der DRV.
Da die DRV Ihre Ablehnungen auf diese Gutachten stützt, wird hier, durch die Befangenheit der Ärzte, welche Patienten in teilweise unter 1 Stunde begutachten, über Leben und Existenzen entschieden.
Die Berichte der jahrelang besuchten Ärzte zählen überhaupt nicht, obwohl gerade diese die Patienten und deren Krankengeschichten über Jahre begleiten.
2021 wurden 42% der Anträge auf EM Rente abgelehnt. Also fast jeder 2. Antrag.
Diesen Ablehnungen liegen die oben genannten Gutachten zu Grunde.
Hat ein Mensch welcher krank ist und selbstverständlich auch jeder andere, nicht das Recht auf objektive Begutachtung ?
In der Juristerei spricht man von Befangenheit, diese Vorgehensweise ist nichts anderes.
Wie kann es weiter sein, dass die DRV einen Gutachter beauftragt, welcher jetzt ein positives Gutachten im Sinne des Patienten ausstellt. Dieses Gutachten passt der DRV aber nicht und sie möchte ein neues Gutachten von einem anderen von ihr bestellten Gutachter.
Was sind das für Methoden ?
Ganz nach dem Motto
„Wir machen so lange, bis UNS das Gutachten gefällt“ ?
Bis es für den Patienten negativ ausfällt ?
Das sind meiner Meinung nach unerhörte Machenschaften.
Des Weiteren entscheidet letztlich zu einem erheblichen Teil die Rechtsabteilung der DRV und nicht der medizinische Dienst.
Wer hier Böses glauben mag, der könnte annehmen, dass es von entscheidender Bedeutung ist, dass nicht der gesundheitliche Zustand sondern die Wahrscheinlichkeit, das der Antragsteller das rechtliche und gerichtliche Prozedere nicht durchstehen kann im Vordergrund steht.
Das Klageverfahren kann im schlimmsten Fall etliche Jahre dauern, was für den Normalbürger in den meisten Fällen nicht aushaltbar, sowie finanziell nicht tragbar ist.
Nicht selten ist es dann der Fall, da auf Grund der vorliegenden Erkrankungen, keine Arbeit ausgeübt werden kann, der Patient zum Spielball zwischen Jobcenter und DRV wird.
Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch, egal wie, wann und wofür, eine objektive Beurteilung seines Krankheitsbildes bekommen muss, um auch das Gefühl zu haben ernst genommen zu werden. Eine Begutachtung, welche nicht einmal 1 Stunde dauert und dann nicht objektiv ist, sondern sich an vorgegebene Quoten halten muss, kann nicht auf Kosten kranker Menschen geschehen. Hier liegt ein Fehler im System vor.
Ich bin Angehörige von 2 Betroffenen.
Begründung
Sie ist wichtig für all diejenigen, welche sich im Kampf mit der DRV befinden.
Es kann nicht sein, dass das Sozialgericht immer wieder solche Entscheidungen treffen muss, die ganz einfach durch Beurteilungen der langjährigen Ärzte der Antragsteller und neutrale Gutachter geschehen könnten.