Begründung zur Nichtnomierung Markus Rehms zu EM soll zur Beleidigung erklärt werden!

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
DeutscherLeichtathletik-Verband, Gesetzgeber

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Die Petition wurde abgeschlossen

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Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2014
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: DeutscherLeichtathletik-Verband, Gesetzgeber

Die Aussage des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zur Nichtnominierung Markus Rehms, dieser könnte bei de EM in Zurück durch seine Beinprothese Volrteile haben, beleidigt sämtliche Menschen mit Behinderung und sollte daher als absolutes No-Go sprich als Beleidigung gelten und entsprechend juristissch geahndet werden!

Begründung

Niemand von den Verantwortlichen hatte es wohl ernsthaft einkalkuliert, aber es ist dennoch geschehen: Am 26. Juli gewann der Sportler Markus Rehm – seit einem Unfall in der Jugend einseitig amputiert. - einen Meistertitel in einem Wettbewerb der Nichtbehinderten. Die Nominierung für die Leichtathletik-EM in Zürich sollte eigentlich reine Formsache sein, aber: Weit gefehlt! Der Deutsche Leichtathletikverband verzichtete auf eine diesbezügliche Nominierung und begründete dies mit der ungeheuerlichen Aussage, es sei nicht auszuschließen, dass Markus Rehms Beinprothese ein unzulässiges Hilfsmittel darstelle, durch welche der Sportler einen gewissen Vorteil genieße. Frechheit!!! Die Entscheidung sorgte auch im Netz für Furore und unzählige Diskussionen. Die meisten User begrüßten die Entscheidung des Verbandes und befanden u. a., dass Inklusion im Hochleistungssport nichts zu suchen habe. So würde z. B. Ein Rollstuhlfahrer jeden Marathonlauf gewinnen. Diese Aussage ist schon schon deshalb absoluter Nonsens, da man mit einem Rollstuhl die Gesundheit und Sicherheit der anderen TeilnehmerInnen gefährden würde und somit ein objektiver Ausschließungsgrund vorliegt. Auch die Idee, dass sich Profisportler zum Zwecke der Leistungssteigerung ohne Not Gliedmaßen amputieren lassen könnten, ist an Absurdität nicht zu überbieten. Die Entscheidung des Deutschen Leichtathletikverbandes ist eine Beleidigung aller Menschen mit Behinderung. Hilfsmittel wie Rollstühle oder Prothesen sind notwendige Übel und keine leistungssteigernden Hilfsmittel. Und selbst wenn es so WÄRE, würde dies durch unzählige Nachteile in noch zahlreicheren Alltagssituationen ausgeglichen, in welche man sich im Gegensatz zum Bereich des Profisports nicht immer freiwillig begibt. Irrtümlich mutmaßlich benachteiligte Leichtathleten sollen zudem gefälligst froh sein, selber keine Prothese zu brauchen! Bei der ganzen Diskussion wird die Frage aufgerufen, inwieweit sich in den letzten 25 Jahren wirklich etwas in puncto Inklusion bewegt hat.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.08.2014
Sammlung endet: 08.10.2014
Region: Deutschland
Kategorie: Sport

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