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Bereitschaftspflege endlich als Beruf anerkennen – für Kinder in Not, denn es ist kein Hobby!

Petition richtet sich an
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

735 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

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Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Wenn Kinder in Deutschland Opfer von Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch werden, müssen Jugendämter nach § 42 SGB VIII sofort handeln, sie nehmen die Kinder in Obhut. In diesen Momenten sind Bereitschaftspflegeeltern diejenigen, die ihr Zuhause öffnen, Schutz bieten, Trost spenden und Stabilität schaffen. Sie sind die erste sichere Anlaufstelle für Kinder in akuter Not.

Diese Arbeit verlangt höchste Verantwortung, Empathie und Belastbarkeit. Bereitschaftspflegeeltern sind 24 Stunden täglich erreichbar, arbeiten eng mit Jugendämtern, Familiengerichten und Fachstellen zusammen und übernehmen pädagogische und psychologische Aufgaben auf professionellem Niveau.
Trotzdem wird diese Tätigkeit nicht als Beruf anerkannt. Bereitschaftspflegeeltern erhalten nur eine Aufwandsentschädigung nach § 39 SGB VIII - ohne Sozialversicherung, ohne Rentenansprüche, ohne berufliche Sicherheit.

Das ist ein Missverhältnis, das dringend geändert werden muss. Denn der Schutz von Kindern darf nicht vom guten Willen überlasteter Familien abhängen, sondern braucht verlässliche Rahmenbedingungen und soziale Absicherung.

Wir fordern:

  1. Anerkennung der Bereitschaftspflege als berufliche Tätigkeit im öffentlichen Auftrag,
  2. Sozialversicherungspflicht und Rentenansprüche,
  3. Verbindliche Vergütung und Bereitschaftspauschalen nach bundesweit einheitlichen Standards,
  4. Anerkennung von Fortbildungen und Supervision als Arbeitszeit,
  5. Langfristige Unterstützung und psychologische Begleitung für Bereitschaftspflegeeltern.

Begründung

Warum das wichtig ist:
Kinder, die in Krisen zu Bereitschaftspflegeeltern kommen, brauchen Ruhe, Stabilität und Liebe. Doch diese Qualität hängt unmittelbar von der Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Pflegefamilien ab. Wenn diese Familien keine soziale Sicherheit und faire Entlohnung erhalten, gefährdet das langfristig die gesamte Struktur der Krisenhilfe.

Bereitschaftspflege ist kein Hobby! Sie ist professionelle, lebensrettende Arbeit. Deshalb müssen Berlin, Brandenburg und der Bund handeln, um diese Tätigkeit als Beruf mit klaren Rechten, Pflichten und sozialer Absicherung zu gestalten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Katharina Schiemenz, Briesen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.11.2025
Sammlung endet: 04.05.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

Neuigkeiten

Bpf ist eine professionelle, verantwortungsvolle Tätigkeit im staatlichen Auftrag. Diese Eltern leisten pädagogische, psychologische und soziale Arbeit auf höchstem Niveau, oft in akuten Krisen. Eine formale Ausbildung darf keine Voraussetzung sein, um diese Arbeit als Beruf anzuerkennen – denn Bpf werden geschult, begleitet und tragen reale Verantwortung für das Wohl traumatisierter Kinder. Diese Aufgabe verdient volle berufliche Anerkennung, soziale Absicherung und echte Wertschätzung

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