Region: Germany

Bereitstellung eines täglichen veganen Gerichtes in Kantinen von Bundesbehörden

Petition is directed to
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
28 Supporters 28 in Germany
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  1. Launched 08/03/2020
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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

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Mit der Petition wird gefordert, dass in Kantinen von Bundesbehörden täglich ein veganes Gericht angeboten werden muss.

Reason

Vegane Ernährung ist ein effizienter und leicht durchführbarer Weg, der Klimakatastrophe entgegen zu wirken. Um Fleisch, Milch und Eier und deren Folgeprodukte herzustellen, werden in Europa Millionen von Tieren gequält und der Boden mit Gülle übersäuert, was auch auf das Trinkwasser Auswirkungen hat. In Südamerika wird für die Rindfleisch-Erzeugung der Regenwald abgeholzt, der als grüne Lunge der Erde auch für die Erzeugung unserer Atemluft von Bedeutung ist und in dem viele Tier- und Pflanzenarten leben, die es sonst nirgendwo gibt. Bevor die Menschheit sich an eine vegane Ernährung gewöhnt, muss der einzelne Mensch jedoch zunächst die Gelegenheit bekommen, seine Ernährung leicht und hürdenfrei umstellen zu können. Dies funktioniert nicht, wenn der Mensch in Kantinen nur zwischen drei oder vier Gerichten wählen kann, die allesamt vollgestopft mit von der EU subventionierten tierischen Lebensmitteln sind. Da ein Eingriff in die Vertrags- und Berufsfreiheit zwischen Arbeitgebern und Dienstleistern eine besondere Hürde darstellt, schlage ich vor, dass in einem ersten Schritt der Bund mit gutem Beispiel vorangeht und zunächst für seine eigenen Bundesbehörden eine Regel etabliert, wonach die Kantinenbetreiber in Bundesbehörden dazu verpflichtet werden, mindestens ein veganes Gericht pro Tag anzubieten. Dann können die Angestellten und Beamten des Bundes mit gutem Beispiel vorangehen und sich verantwortlich ernähren, wenn sie dies wollen. Einer weitergehenden Regelung, etwa dass man Kantinen generell diese Auflage macht, bin ich aufgeschlossen. Schließlich war ja mal die Rede von einem "Veggie Day", der verpflichtend gewesen wäre. Nur hätte man da den Punkt übersprungen, dass man den Angestellten überhaupt erstmal die Möglichkeit gibt, sich für eine vegane Ernährung zu entscheiden. Dies ist zum jetzigen Punkt nicht der Fall.

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