Mit der Petition wird gefordert, dass die Berufschulzeit bei volljährigen Auszubildenden vollständig anerkannt wird ohne Einschränkung durch die Öffnungszeiten der Ausbildungsbetriebe.

Begründung

Sehr geehrte Damen und Herren,wir sind Auszubildende im Einzelhandel im zweiten Ausbildungsjahr. Bei minderjährigen Auszubildenden wird der Berufschultag zeitlich wie ein Ausbildungstag im Betrieb angerechnet. Hierbei werden selbstverständlich Pausen und Wegezeiten mitgerechnet. Bei volljährigen Auszubildenden wird die Berufschulzeit außerhalb der Öffnungszeiten des Ausbildungsbetriebes nicht zur Arbeitszeit mitgerechnet.In einem konkreten Beispiel sieht es wie folgt aus:Die Berufschule beginnt um 07:40 Uhr, der Betrieb öffnet um 09:00 Uhr. Hierdurch leistet der Auszubildende eine Stunde zwanzig Minuten, ohne Anerkennung als Arbeitszeit.Der Unterricht endet um 14:30 Uhr, dass heißt nur der Unterricht ohne Wegezeiten sind bereits sechs Stunden und fünfzig Minuten Arbeitszeit von denen jedoch nur 5,5 Stunden angerechnet werden müssten. Da wir in einem ländlichen Gebiet wohnen kommen in der Regel mindestens 60 Minuten Fahrzeit pro Berufschultag dazu.Aus unserer Sicht ist dies eine Ungleichbehandlung der dualen Ausbildungspartner zu Lasten der Auszubildenden. Mit dieser Art der Stundenabrechnung entstehen für die volljährigen Auszubildenden Minusstunden, die im Betrieb nachgearbeitet werden müssen. Ein Nacharbeiten der Minusstunden an Berufschultagen führt dazu, dass der Auszubildende mindestens 9 Stunden Tage hat. Das Nacharbeiten der Minusstunden geht zu Lasten unserer Freizeit und damit der Möglichkeit Unterrichtsinhalte zu Hause aufzuarbeiten und sich auf Prüfungen vorzubereiten.Wir freuen uns über eine Antwort und eine Berücksichtigung unserer Bittschrift.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Pro

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Contra

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