Massiv stärkere Ausbildung von Helfer/innen in der Pflege mit oder ohne Zusatzausbildung der Betreuungsassistenz (Ausbildungsprogramme des Deutschen Roten Kreuzes und der Wohlfahrtsverbände)

Förderung oder gar Übernahme der Ausbildungskosten.

Begründung

Durch Änderung des Pflegeversicherungsgesetzes wurde ab 2008 der Beruf der oder des Betreuungsassistenten im §83b des Pflevers. Gesetz geschaffen. Leider beriefen sich viele Organisationen, Verbände und auch Heime darauf, dass diese Ausbildung nur für Arbeiten in Alters und oder Pflege - Heimen gelte. Oft wurde sogar betont, dass diese Betreuungskräfte keine Pflegehandlungen durchführen dürften.

Schon in der Ausbildung zur Helfer/in in der Pflege war seit 2005 Psychosoziale Betreuung ein Unterrichts-Programmpunkt. Prekär erscheint zudem, dass jede examinierte Pflegekraft auf genau diese Betreuungstätigkeiten in ihrem Staatsexamen geprüft wurde. Unser Staat braucht deshalb nicht mehr examiniertes Fachpersonal für Krankenhaus, Altersheim, Behindertenheim und häusliche Pflege, sondern gut ausgebildetes Hilfspersonal (semiprofessionell) damit die examinierten Fachkräfte endlich gemäß ihrer guten Ausbildung und ihrer erlernten Erfahrungen im Pflegealltag, das tun können wozu sie in erster Linie ausgebildet worden sind.

Hierzu gehören komplizierte Pflegeprozesse unter Einbeziehung der somatischen und psychosozialen Probleme des Patienten mit der nötigen menschlichen Zuwendung und der nötigen Zeit durchzuführen. Wenn genügend helfende Hände den examinierten Kräften zur Seite stehen, werden diese mit mehr Freude und Kraft auch Engpässe und Notsituationen besser und richtiger meistern.

Diese ausgebildeten Hilfskräfte sollen keine unentgeltlichen Ehrenämter ausüben ( wie es der Gesetzgeber in den § 43a und ff beschreibt ). Nein sie sollen gemäß ihrer auch anstrengenden und absolut wertvollen Arbeit entlohnt werden. Ja sie sollten sich sogar selbständig machen können und insbesondere im Bereich der häuslichen Pflege tätig werden. Durch eine neu einzuführende Möglichkeit im Bereich der häuslichen Pflege als Pflegehilskraft selbständig tätig zu werden, können ausgebildete Nachbarn und nicht im Hause wohnende Verwandte individueller tätig werden. Generell würden über personenbezogene Einzelverträge mit Pflegekassen und Krankenkassen Verwaltungs-und Gewinnkosten der Verbände,Vereine und Pflegedienste verringert werden, sodass mehr Geld für Pflege/Betreuungsstunden übrig ist.

Die staatliche Förderung gab es schon einmal in Zeiten des kalten Krieges um im Ernst oder Katastrophenfall genügend Pflegehilfskräfte im Ehrenamt freiwillig einzuziehen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ralf-Siegbert Giesen aus Sontra
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Warum Menschen unterschreiben

  • am 02.01.2019

    In Deutschland besteht schon jetzt eine Pflegenotstand, der sich durch den demografischen Wandel noch verstärken wird.

  • am 01.01.2019

    Ungerechtigkeit darf nicht sein

  • am 31.12.2018

    Examinierte Kräfte sollten nicht mit "eigentlichen" Nebentätigkeiten überproportional belastet werden.

  • am 29.12.2018

    Aus eigener Erfahrung habe ich massive Mängel bei der häuslichen Pflege meiner Eltern festgestellt. Da werden von dem ambulanten Pflegedienst Mitarbeiter eingestellt, die noch einen Monat vorher im Discounter als Verkäufer/in gearbeitet und von der (adäquaten) Pflege keine Ahnung haben. Ich selbst bin examinierte Ergotherapeutin und finde es katastrophal was den Betroffenen und den Angehörigen zugemutet wird! Der Pflegenotstand ist meiner Meinung nach in höchstem Maße einer verantwortungslosen Politik zuzuschreiben die sich lieber um Aussenpolitik und um Repräsentanz von Nebensächlichkeiten gekümmert hat und kümmert. Kein Wunder das die Wahlen so erschreckend ausfallen!!! Was wird für das Volk getan?! Was für die oberen Zehntausend?!!!

  • am 29.12.2018

    Wir brauchen mehr Pflegekräfte!

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