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Bild zur Petition mit dem Thema: Bezahlbaren Wohnraum in Hamburg schaffen! Blockade von Anwohnern in Winterhude STOPPEN! Bezahlbaren Wohnraum in Hamburg schaffen! Blockade von Anwohnern in Winterhude STOPPEN!
  • Von: Winterhude für Alle mehr
  • An: Hamburger Senat
  • Region: Hamburg mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 97 Tage verbleibend
  • 119 Unterstützende
    98 in Hamburg
    1% erreicht von
    7.100  für Quorum  (?)

Bezahlbaren Wohnraum in Hamburg schaffen! Blockade von Anwohnern in Winterhude STOPPEN!

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Hamburg braucht mehr Wohnraum. Das ist unumstritten. Vor allem mangelt es an bezahlbaren Wohnungen in zentralen Stadtteilen, die sich wegen explodierender Mieten immer weniger Menschen leisten können. Das gilt auch für Winterhude. Dort sollen mit dem Bauvorhaben „Dorotheen-Kai“ nun über 100 dringend benötigte Wohnungen mit Mieten unter 9 Euro m² entstehen.

Ein sog. Bürgerbegehren hat jedoch mit lediglich 2372 Unterschriften eine Sperrwirkung erzielt, die zur Zeit jede weitere Planung und Realisierung der neuen Wohnungen untersagt. Man möchte lieber unter sich bleiben – begehrte Stadtviertel wie Winterhude sollen zur geschlossenen Gesellschaft werden.

Die Initiative „Winterhude für Alle“ fordert: Winterhude darf kein Luxus sein! Wir benötigen mehr bezahlbaren Wohnraum und wünschen uns ein buntes Viertel. Jetzt!

Wir fordern: Der Senat muss jetzt eingreifen! Die Sperrwirkung muss mit einer Senatsanweisung sofort aufgehoben werden.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift. Gemeinsam können wir das schaffen!

Begründung:

Hamburg benötigt dringend neuen bezahlbaren Wohnraum. Um dieses Ziel zu verwirklichen hat die Stadt 2011 mit der Wohnungswirtschaft das Bündnis für Wohnen gegründet. Mindestens 10.000 Wohnungen, davon 3.000 öffentlich gefördert, sollen jährlich entstehen.

Ohne jegliche Subventionierung durch die öffentliche Hand plant ein Hamburger Bauherr, dem das Grundstück Dorotheenstraße 14-16 in Winterhude seit Jahrzehnten gehört, den Bau von 109 Wohnungen mit einer Nettokaltmiete von unter 9 Euro m². Bis Ende 2020 sollen nahe der Alster auf dem Dach einer sanierungsbedürftigen Tiefgarage die Wohneinheiten entstehen. Ein tolles Vorzeigeprojekt, das hoffentlich Schule macht, weil es im teuren Winterhude (Durchschnittsmiete 15,41 Euro, Quelle Immowelt) und nicht nur in Randlagen der Stadt bezahlbaren Wohnraum für Studenten, junge Familien und Rentner schafft.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens sehen das jedoch anders. Augenscheinlich wollen sie aus egoistischen Gründen das Wohnungsbauprojekt um jeden Preis verhindern: Sie fürchten um den Ausblick und den Wert ihrer Luxusimmobilien. Und es ist leider heute so einfach Unterschriften gegen etwas zu sammeln. Insbesondere, wenn Fakten weggelassen oder verdreht werden. So wird zum Beispiel nicht erwähnt, dass: − die angeblich schützenswerten Grünflächen weder ein Park, noch öffentlich zugänglich sind. − sich die so genannte Grünfläche auf einer maroden Tiefgarage befindet, die bei der anstehenden Sanierung, unabhängig vom Bau der Wohnhäuser, weichen wird. − durch das Bauvorhaben der Mühlenkampkanal an dieser Stelle erstmals öffentlich für die Hamburger zugänglich gemacht wird.

Der derzeitige Stopp des Bauvorhabens „Dorotheen-Kai“ ist ein fatales Zeichen, insbesondere für alle Unternehmen, die ebenfalls planen bezahlbaren Wohnraum mittels Nachverdichtung in Hamburg zu schaffen. Wer wird sich bei einem Scheitern des Projekts noch das Bauen im Herzen von Hamburg antun? Hier muss die Hamburger Politik und Verwaltung reagieren, damit nicht jedem Gegner von Neubaumaßnahmen in seiner Nachbarschaft nachgegeben wird. Nach dem Motto: „Es lebe das Sankt-Florians-Prinzip“!

Wir fordern hiermit den Bürgermeister und den Senat auf zu Handeln und bezahlbares Wohnen auch im Zentrum Hamburgs zu ermöglichen. Heben Sie die Sperrwirkung des Bürgerbegehrens in Hamburg-Winterhude gegen den Bau der Wohnungen in der Dorotheenstraße auf!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 02.12.2017 (aktiv bis 01.06.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Die Petition muß durchkommen. Winterhude muß eine bunte Stadt werden. Dort sollten viel Wohnblöcke für die neubürger gebaut werden, damit Winterhude größer und hipper und geiler wird. Wa nützt uns ein Stück Natur , wenn die Afrikaner vor der Tür stehen ...

PRO: Viele Mieter aus Winterhude müssen ihre Wohnungen durch Mieterhöhungen aufgeben. Durch den Bau vieler teurer Eigentumswohnungen ist der Mietpreis in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen. Für viele alteingesessene aus Winterhude bedeutet es einen ...

CONTRA: Bunte Viertel gibt es schon. Wer die will zieht nach Wilhelmsburg, Veddel, Billstedt o. ä.

CONTRA: Wieso darf ein einzener Investor, der schon mit seinen dreizehngeschössigen Hochhäusern eine Vorzugsbehandlung genossen hat, hier wieder einseitig zu seinen Gunsten massiv nachverdichten. Es gibt noch andere Grundstücke die zurzeit nicht weiter bebaut ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Ich freue mich, dass Frau Senatorin Staoelfeldt sich jetzt öffentlich für eine Bebauung von den geplanten Wohnungen in der Dorotheenstraße stark macht. Hamburg braucht bezahlbare Wohnungen.

Weil Hamburg bezahlbare Wohnungen dringend benötigt. Hier in Winterhude gibt es jetzt vorerst einzige Möglichkeit dass eine private Wohnungsbaugesellschaft um die 100 Wohnungen errichten würde zu einem moderaten Preis . Dazu muss jetzt die Hamburger ...

Ich finde die Idee bezahlbaren Wohnraum zu schaffen sehr gut. Die Argumente der "Gegner" überzeugen mich nicht: Die Grünfläche ist der Allgemeinheit nicht zugänglich. Die marode Tiefgarge muss ohnehin erneuert werden. Graugänse gibt es genu ...

Eine Stadt muss an jeder Stelle durchmischt und bunt sein dürfen. Reichen-Ghetto-Bildung und Marginalisierung der Ärmeren lässt die Schere immer weiter auseinander driften! Wohnen muss überall bezahlbar sein - nein, mehr noch: Wohnen muss ein selbstv ...

Weil Wohnen ein grundlegendes Gut ist und jedem Menschen ermöglicht werden sollte. Es darf nicht zugelassen werden, dass einigen wenigen Menschen (die größtenteils noch nicht einmal vor Ort wohnen) Recht gegeben und Gehör verschafft wird, die aus ego ...

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  • Ingeborg B. Hamburg vor 4 Tagen
  • Bernd Uwe H. Hamburg vor 5 Tagen
  • Amelie C. Hamburg am 09.02.2018
  • Markus S. Pinneberg am 03.02.2018
  • M.Sc.-Dipl.-Geol. Jörn-Michael W. Konstanz am 25.01.2018
  • Rolf F. Hamburg am 24.01.2018
  • Marcel B. Velbert am 23.01.2018
  • Klaus H. Hamburg am 18.01.2018
  • Florian S. Berlin am 17.01.2018
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