Region: Bistum Münster
Welfare

Bischof Genn, ermöglichen Sie die Laienpredigt!

Petition is directed to
Bischof Felix Genn
403 Supporters
40% achieved 1.000 for collection target
  1. Launched 15/06/2020
  2. Time remaining 2 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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"Frauen, worauf wartet Ihr?" Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (450.000 Mitglieder) setzt sich für eine geschlechtergerechte Kirche ein! Nach Mahnwachen, Demonstrationen, Präsenz auf Bischofskonferenzen u.v.m. geht die kfd im Bistum Münster einen nächsten Schritt und fordert im Mai 2020 ihren Bischof in einem offenen Brief auf, eine neue Ordnung für den Predigtdienst von Laien zu erlassen. Die Laienpredigt ist bisher als Statio zu Beginn einer Eucharistiefeier, jedoch nicht als Predigt nach dem Evangelium erlaubt. Eine Änderung würde die in vielen Gemeinden zum Teil gelebte Praxis aus der Grauzone befreien und Laien - und damit auch Frauen! - ermöglichen, in der zentralen Feier des Glaubens in der Verkündigung zu Wort zu kommen. www.kirche-und-leben.de/artikel/kfd Die gesammelten Unterschriften dieser Petition werden die kfd-Vorstandsfrauen aus Münster im November 2020 mit in ein gemeinsames Gespräch mit dem Bischof nehmen, um dem Offenen Brief vom Mai Nachdruck zu verleihen. In der gemeinsam mit "Maria 2.0" initierten Kampagne "Gleichberechtigung. Amen." fordert die KFD im Bistum Münster: Mit-Bestimmen! Mit-Entscheiden! Mit-Gestalten! Zugang zu allen Ämtern! Ausgrenzung stoppen! Auf Augenhöhe ...! www.kfd-muenster.de/projekte/kfd-muenster-maria-20/

Reason

Offener Brief vom 27. Mai 2020

"Sehr geehrter Herr Bischof, als größter Frauenverband in Deutschland, der die Interessen der Frauen in der Kirche vertritt, schließen wir uns der Forderung vieler Frauen an: Wir bitten Sie, in unserem Bistum eine neue Ordnung für den Predigtdienst von Laien und damit auch von Frauen zu erlassen und die Laienpredigt in der Eucharistiefeier zuzulassen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche, den Sie möglich machen können. Die bisherige Regelung aus dem Jahr 1988, die Laien ein Glaubenszeugnis, aber keine Verkündigung innerhalb der Eucharistiefeier ermöglicht, führt zu immer mehr Unverständnis bei Gemeindemitgliedern.

Dieses „Glaubenszeugnis“, das zu Beginn der Eucharistiefeier als sogenannte Statio zu halten ist, fügt sich in keiner Weise in den Aufbau und die Struktur der Liturgie ein. Zudem ermöglicht es keine Auslegung der Schrifttexte aus dem Gottesdienst und ist offiziell nur in Ausnahmesituationen zugelassen. Wenn Menschen, Männer wie Frauen, mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen predigen, dann ist dies eine Bereicherung für unseren Glauben. Die Eucharistiefeier ist die zentrale Feier unseres Glaubens, gerade in ihr sollte diese Vielfalt des Lebens aus dem Evangelium und der Heiligen Schrift zum Tragen kommen. Dadurch, dass Laien vom Predigen ausgeschlossen sind, wird das Glaubenszeugnis der Kirche verkürzt und das Zeugnis von Frauen und die Bedeutung des Evangeliums in weiblichen Lebenszusammenhängen in der Eucharistie ausgeblendet.

In vielen Gemeinden ist es inzwischen lang geübte und von den Gemeinden größtenteils geschätzte Praxis, dass auch Laien in der Eucharistiefeier predigen. Es ist Zeit, diese Praxis aus der „Grauzone“ des Unerlaubten zu holen. Bitte überdenken Sie die bisherige Praxis und lassen Sie die Laienpredigt in der Eucharistiefeier zu! Weitere Infos unter www.kfd-muenster.de

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News

Not yet a PRO argument.

Ich bin dafür, dass Laien und Lainnen predigen können. Dagegen bin ich, dass wir bitten, der Bischof möge es uns erlauben möge. Und wenn der nächste Bischof kommt und es nicht erlaubt? Ich finde es beschämend, uns als gläubige Chrisitnnen von Menschen, die meinen, über uns zu stehen etwas verbieten oder erlauben zu lassen. Viel wichtiger wäre es, die gesamte Glaubenslehre zu erneuern und das Kirchenrecht abzuschaffen und geschlechterunabhängie Spielregeln einzuführen. Vor Gott ist Herr Genn nicht mehr wert als ich. Nur er weiß es noch nicht.

Why people sign

  • 5 hours ago

    ... als Mann und Frau erschuf ER sie!!! Das haben die alten Herren zwar begriffen - sie WOLLEN damit nur nicht leben. DAS IST DAS PROBLEM

  • Not public Tecklenburg

    15 hours ago

    In vielen Gemeinden haben Frauen etwas zu sagen, aber die Amtskirche will es nicht sehen und anerkennen, als wären Frauen in der Kirche Menschen 2. Klasse. Es ist unfassbar!!!

  • 20 hours ago

    Ich möchte gerne meine Gedanken zum Evangelium anderen mitteilen und ins Gespräch kommen. Eine andere Form von Predigt.

  • Not public Sonsbeck

    21 hours ago

    Frauen haben was zu sagen! Auch in der Vermittlung von Religion und Glauben.

  • 22 hours ago

    Als konzilsgeprägte Theologin, die u.a. in Münster studiert hat, langjährige Religionslehrerin und Pfarrgemeinderätin in einer zukunftsorientierten Gemeinde in München habe ich noch nicht meine Hoffnung auf eine volle "Rehabilitation" der sogenannten Laien, besonders auch der Frauen in der Kirche aufgegeben. Dazu wäre die "Laienpredigt" ein kleiner Schritt!

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