Die Aufnahme von Flüchtlingen und ihre Akzeptanz in der Gesellschaft sind ein Gebot der Menschenrechte, dazu gehören: Unbedingtes Bleiberecht, menschenwürdige Unterkünfte, soziale Absicherung und gleiche Rechte für Flüchtlinge.

Für eine reiche Stadt wie Frankfurt muss es dringlichstes Anliegen sein, humanitäre Maßnahmen und Programme für Flüchtlinge zu entwickeln. In dieser Stadt gibt es einen hohen Leerstand an Bürohausflächen und leerstehende Wohnungen. Es besteht die Verpflichtung umgehend Maßnahmen in die Wege zu leiten, um menschenwürdige Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen.

Ein Konzept für die umfassende Integration aller nach Frankfurt gekommenen Flüchtlinge, die Erweiterung von Integrationsprojekten und die Bereitstellung von ausreichend finanziellen Mitteln gehören zu den Aufgaben der Stadt.

Wir setzen uns ein für eine humanitäre Lösung für alle Flüchtlinge in Frankfurt!

Wir fordern die Stadt Frankfurt auf, in Zusammenarbeit mit sozialen Trägern ein Konzept zu erstellen, damit die Flüchtlinge und dies ist ihr größter und dringlichster Wunsch, in naher Zukunft einer Tätigkeit nachgehen können mit dem Ziel selbständig und selbstbestimmt ihr Leben organisieren zu können.

Begründung

Seit einigen Wochen kümmert sich eine Gruppe von Frankfurter BürgerInnen um die Versorgung von Flüchtlingen mit Lebensmitteln. Lampedusa - Flüchtlinge sind auf die ständige Unterstützung angewiesen, weil sie keine Möglichkeit haben in Wohnungen zu leben, arbeiten zu gehen und ihnen auch keine finanzielle Unterstützung zuteil wird. Die Flüchtlinge haben oft eine schrecklichen Odyssee hinter sich bringen müssen, von Afrika über das Mittelmeer nach Lampedusa und irgendwann nach Frankfurt.

Ein Teil der 30 Flüchtlinge kann sich noch in der bereits für den Umbau bestimmten Gutleutkirche aufhalten,einige von denen, die unter den Mainbrücken schlafen, sind vorübergehend in Wohngemeinschaften aufgenommen worden. Die Flüchtlinge sind darauf angewiesen, dass sie von privaten Spendern*innen regelmäßig Grundnahrungsmittel erhalten.

Für die Flüchtlinge, die wegen der Dublin - Verordnung keine Aufenthaltspapiere für Deutschland erhalten, d.h. sie sind von Rückkehr und Abschiebung in das Erstaufnahmeland (in diesem Fall Italien) bedroht, bedeutet dies erneut in katastrophalen Verhältnissen, nämlich auf der Straße leben zu müssen.

Den Flüchtlingen kann nur geholfen werden, wenn ihnen in einer wohlhabenden Kommune menschenwürdige Wohnräume zur Verfügung gestellt werden, wenn sie die deutsche Sprache, die sie zur Zeit mit Ehrenamtlichen einüben, in Deutschkursen erlernen können.

Wir sind der Meinung, dass für alle hier lebenden Menschen ein dauerhaftes Bleiberecht zu gewährleisten ist. Wir setzen uns ein für eine humanitäre Lösung für alle Flüchtlinge in Frankfurt!

Die Forderung wird unterstützt u.a. von: Michael Erhardt (1. Bevollmächtiger der IG-Metall), Kurt Bovensiepen (3. Welthaus e.V. Ffm), Ibrahim Esen (Vorsitzender Türkisches Volkshaus e.V.), Paul Hafner (Vertrauensmann VER.DI). Marianne Hübinger, (Sprecherin Vertrauensleute VER.DI), Dr. Isolde Ludwig (dgb-bildungswerk-hessen), Annette Ludwig (no fragida) Muepu Muamba (kongoles. Schriftsteller +Journalist, Ffm), Dr. Maria Nemeth, Dominike Pauli (Franktionsvorsitzende DIE LINKE im Römer), Lothar Reininger (LAGG e.V. Ffm), Pfarrer Ulrich Schaffert (Dietrich Bonhoeffer Gemeinde Ffm), Herbert Storn (GEW Ffm), Maike Wiedwald( GEW BV Ffm), Dr. Ulrich Wilken (Vizepräsident Hess. Landtag), Janine Wissler (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, Hess. Landtag)
Wir bitten um die Unterstützung unserer Forderung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Marianne Koester aus Frankfurt am Main
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Frankfurt, 25.5.2015


    Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,


    die Petition "Bleiberecht für alle Flüchtlinge in Frankfurt" ist seit dem 21.5. 2015 beendet.

    Allen möchten wir danken für die Unterstützung der Forderung nach menschenwürdiger Unterbringung von Menschen, die im Freien oder vorübergehend
    in studentischen Wohngemeinschaften leben und in der Gutleutkirche in Frankfurt vorübergehend untergekommen sind.

    Neben der Verbreitung und Betreuung der Petition haben wir uns mit verschiedenen
    Aktivitäten im Rahmen einer Willkommenskultur beteiligt.
    Wir haben Veranstaltungen und öffentliche Stände bei Kundgebungen und Demonstrationen durchgeführt, um auf die Flüchtlingssituation in Frankfurt hinzuweisen.
    Dank der Hilfsbereitschaft und der eingegangenen Spendengeldern von UnterzeichnerInnen, Bekannten, solidarischen BürgerInnen und dem Türkischen Volkshaus waren wir in der Lage konkret zu helfen:
    1. Wöchentliche Versorgung mit Grundnahrungsmitteln für mittellose Flüchtlinge
    in der Gutleutkirche und für obdachlose Flüchtlinge
    2. Finanzierung von Fahrtkosten
    3. Begleitung zu Behörden und Beratungsstellen
    4. Sammlung von Kleidern und lebensnotwendigen Dingen
    5. Hilfestellung und Beistand beim Tod einer Flüchtlingsfrau aus Ghana.

    Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass unsere Bemühungen um humanitäre Lösungswegen bei den städtischen Behörden und dem Oberbürgermeister bisher zu keinem Erfolg geführt haben.

    Wir möchten daran erinnern, dass in der UN-Menschenrechtsdeklaration von 1948
    in § 3 erklärt wird: "Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit" und das bedeutet weltweit und nicht begrenzt auf ein Land.

    Auch nach Beendigung der Petition werden wir Unterschriften sammeln für eine humane Flüchtlingspolitik in Frankfurt, zumal eine baldige Schließung der verkauften Gutleutkirche droht und die Flüchtlinge gezwungen sein werden auf der Straße oder unter der Mainbrücke zu leben, wenn die Stadt keine neuen Unterbringungs-möglichkeiten zur Verfügung stellt.

Pro

Liebe Antifa e.V Mitglieder & Unterstützer, lasst euch nicht beirren, wir haben einen Auftrag & er ist greifbar nah. Wir haben auch die Unterstützung der Bundesregierung, Parteien, Verbände & Gewerkschaften sie irren sich niemals & haben immer Recht. Glaubt nicht den Ewig Gestrige oder das Stammtisch Gerede wenn Sie behaupten das der neue Faschismus nicht sagen wird: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus. Und Ihr seid hochwillkommenen bei jeder gegen Rechts Demo. In diesem Sinne....

Contra

Bei den Linken Asyl-Multikulti-Befürwortern erkennt man gleich, daß sie keine Ahnung haben. Reiches Land, reiche Stadt? Deutschland ist das dritthöchst-verschuldete Land weltweit, Millionen haben keine Arbeit und kommen gerade so über die Runden, und wir sollen der halben Welt hier den Wohlstand finanzieren. Jeder Linksgrüne Politiker/Bürger soll doch auf seine Kosten Asyl gewähren, nicht der Allgemeinheit aufzwängen.