Kefaet, Hikmet und Selami Prizreni sind Brüder. Sie sind Roma, ein Volk welches weltweit diskriminiert wird. Kefaet und Hikmet sind im Kosovo und Selami in Deutschland geboren. Die Brüder sind hier aufgewachsen, haben in Deutschland gearbeitet und haben alles was ihnen etwas bedeutet in Deutschland, Freunde, Familie und ihre große Liebe Hiop Hop.

Die Prizrenis erfuhren bereits 2010 ein Drama, welches die Eltern von ihren Kindern und Kefaet von seinen beiden Kindern trennte. Selami und Kefaet wurden mitten in der Nacht unangekündigt von einem Einsatzkommando der Polizei aus dem Bett geholt, in einem Blitzverfahren dem Richter vorgeführt und nach 2 Tagen Abschiebehaft nach Prizren im Kosovo abgeschoben. Dort verbrachten Kefaet und Selami 5 Jahre in ihrem "Heimatland" ohne Dach über dem Kopf und Familie die ihnen den Rücken stärken könnten. Sie waren gezwungen ein Leben unter menschenunwürdigen Verhältnissen zu führen und waren Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Vor einem Jahr liefen sie über Serbien und Ungarn zurück nach Deutschland, zu ihrer Familie und waren an Silvester wieder mit ihren Lieben vereint. Nun wurden die Asylanträge der drei Brüder erneut abgelehnt. Hikmet wurde bereits eine Abschiebeanordnung zugestellt und Kefaet und Selami wurde nahegelegt lieber freiwillig auszureisen, da eine Abschiebung im Januar/Februar sehr wahrscheinlich ist. Helfen Sie dabei den Brüdern endlich ein normales Leben in Deutschland mit ihrer Familie zu ermöglichen. Der Einzelfall zählt, diesmal haben sie die Namen Hikmet, Kefaet und Selami. Unterzeichnen und teilen sie die Petition um zu helfen.

Begründung

"Jedoch habe ich und tue es immer noch, mich für Jugend, Zivilcourage und Menschenrechte eingesetzt, bin auf Charity-Veranstaltungen und für Menschenrechte aufgetreten. Das tue ich aus Überzeugung, weil ich ein Fremder im eigenen Herkunftsland bin und dort nicht willkommen wäre. In Deutschland bin ich zuhause, aber auch nicht willkommen weil man mich jetzt nach 27 Jahren Aufenthalt in Deutschland abschieben will." - Hikmet

"Die Chance, auch in Deutschland erwachsen zu werden, wurde mir durch die Abschiebung von mir und meinem Bruder Kefaet, einen Monat vor meinem 21. Geburtstag genommen. Ich wurde in der Nacht vom 15.10.2010 unangekündigt von Polizisten aus dem Bett geholt und in Handschellen aus meinem Elternhaus geführt und wurde in einem Blitzverfahren dem Richter vorgeführt. Dieser ordnete die Abschiebung von mir und meinem Bruder an. Nach 2 Tagen Abschiebehaft in Büren und völliger Ratlosigkeit sowohl bei uns als auch bei unserer Familie, wurden ich und mein Bruder in den Kosovo abgeschoben. Ich hatte die Hoffnung, dass dies nur ein juristisches Missverständnis ist und ich und mein Bruder schnell wieder unser Leben in Deutschland aufnehmen könnten." Selami

"Ich bin stolzer Vater 2er Kinder, die auch in Essen geboren sind: 2002 meine Tochter Ceylan und in 2003 mein Sohn Cihan-El Nino Prizreni. Ich habe sehr engen und familiären Kontakt zu ihnen und würde ihn sehr gerne als Vater zur Seite stehen, lange genug wurden wir druch die Abschiebung getrennt. Gilt in Deutschland die Kinderrecht Konvention nicht? Meine Kinder brauchen mich und ich brauche Sie. Sie befinden sich grade in einer sehr wichtigen Phase ihres Lebens und ich will als eine starke Bezugsperson für sie Dasein. Dennoch muss ich jetzt wieder darum bangen, dass ich in sehr absehbarer Zeit wahrscheinlich wieder abgeschoben werde." - Kefaet

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Roma Art Action aus Essen
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Pro

Sie sind wie meine Kinder - franzosen- und in Deutschland aufgewachsen.. .jeder macht Fehler..sie haben keine kriminelle Fehler gemacht,, wenn meine Kinder solche Fehler machen ..sie bekommen eine Strafe abet sie werden nicht abgeschoben .. es ist eine rassistische politik die abzuschieben zu wollen!! Es sind Menschen und keine Aliens !!! - die größte Minderheit Europas- erleben seit Jahrhunderten einen ständigen psychoterror !! Es muss endlich aufhören !! Sie sind Europäer ! Die sogenannten Herkunftsstaaten sind niemals sicher für Roma besonders in Kosovo,, STOP DEPORTATIONS ! alle bleiben

Contra

Das Sinti und Roma diskriminiert werden, liegt an ihrer traditionellen Lebensweise. Sie werden deshalb auch hier in Deutschland diskriminiert. Als die Stadt Darmstadt bereits schon in den 1990er Jahren mehrere Sinti- und Roma-Familien aufgenommen hat, sind deren strafunmündige Kinder im Auftrag ihrer Eltern überall in der ganzen Umgebung eingebrochen und haben mitgenommen, was sie tragen konnten. Erst als man diese Familien nach viel Schaden und vielen Beschwerden wieder wegschaffte, war wieder Ruhe.