Rheinsberg soll schnellstmöglich wieder seinen Kantor zurück bekommen. Wir fordern die Wiedereinstellung von Kantor Kai Dittmann zum nächstmöglichen Termin mit einer 100% Stelle. Damit wollen wir erreichen, dass der Kantorendienst (musikalische Begleitung des Gottesdienstes), die Betreuung der Kantorei mit Chor und Bläserensembles, die Leitung des Orgelkurses in Rheinsberg sowie die Arbeit des Projektes "Himmelston und Erdenklang" in unveränderter Wiese weitergehen kann.

Begründung

Die Anstellung von Kantor Kai Dittmann musste nach 2 Jahren aufgrund einer Befristung enden. Herr Dittmann durfte ab 01.01.2015 nicht weiter beschäftigt werden, da dies aus arbeitsrechtlichen Gründen einer Entfristung des Arbeitsverhältnis gleich gekommen wäre. Die neue Stelle für einen Kantor wird frühestens Mitte 2015 starten können. Für diese soll es eine Ausschreibung geben, bei welcher auch Herr Dittmann sich bewerben kann. Bis zu diesem noch ungewissen Zeitpunkt übernehmen dankenswerter weise 3 Kantoren benachbarter Kirchengemeinden die dadurch entstandene Vakanz zusätzlich zu ihren normalen Tätigkeiten. Soweit so gut.

Nicht nur die Kirchengemeinde mit ihrem Chor und Bläserensembles lernte Herrn Dittmann schätzen, nein auch die Nicht-Gemeindemitglieder, die die zahlreichen Konzerte in der St. Laurentiuskirche besuchten, erlebten einen hoch engagierten, sehr gut ausgebildeten jungen Kirchenmusiker. Ganz zu schweigen vom Publikum der unzähligen Konzerte der o.g. Ensebles in den umliegenden Gemeinden.

Da das Ende dieser Zusammenarbeit absehbar war, wurde frühzeitig Überlegungen zur Refinanzierung einer Kantorenstelle getätigt. Alle wollten, dass die Stelle des Kantor entfristet wird, bzw. dass er bleiben kann um die harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit möglichst kontinuierlich fortzusetzen. Mitte 2014 war die Rede davon die Befristung könnte verlängert werden, um der Planung der Refinanzierung einer unbefristeten Stelle mehr Zeit zu geben. Doch das war ein Irrglaube, denn der Superintendent Matthias Puppe des Kirchkreises stellte im Herbst dann viel zu spät fest, dass dieses Vorgehen gegen das Arbeitsrecht verstößt und damit keine Option für den Kirchenkreis darstellt. Auf der Herbstsynode des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin wurde dann endlich eine Lösung gefunden und die Einstellung zwei neuer Kantoren für den Kirchkreis beschlossen. Damit werden aus 2 Kantoren 4 Kantoren. Eine der Stellen wird eine 75% Stelle und Rheinsberg zugeordnet sein. Das ist zwar erfreulich, kommt jedoch für uns viel zu spät: Herr Dittmann wird dann möglicherweise schon eine andere, deutlich besser bezahlte Stelle angenommen haben. Denn bei aller Liebe zu Rheinsberg, wer würde freiwillig mindestens ein halbes Jahr Arbeitslosigkeit hinnehmen ohne Gewissheit, danach wieder eingestellt zu werden? Sicherlich die wenigsten. Und so wäre es nur allzu verständlich, wenn Herr Dittmann Rheinsberg verließe. Doch noch ist er da - und Rheinsberg will ihn behalten.

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