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Bild zur Petition mit dem Thema: Bundesstraßen - Keine Aufnahme des Neubaus der Bundesstraße 470 im Raum Wiesenttal in den BVWP 2015 Bundesstraßen - Keine Aufnahme des Neubaus der Bundesstraße 470 im Raum Wiesenttal in den BVWP 2015
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 373 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Bundesstraßen - Keine Aufnahme des Neubaus der Bundesstraße 470 im Raum Wiesenttal in den BVWP 2015

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Der Bundestag möge verhindern, dass der Neubau der Bundesfernstraße 470 als Großprojekt im Wiesenttal, dem Tor zur Fränkischen Schweiz, in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 aufgenommen wird.Der Neubau B 470 trägt sehr wenig zur Lösung der Verkehrsprobleme bei. Er beeinträchtigt die Lebensqualität, schädigt die Landwirtschaft und zerstört die Natur / Heimat sowie das Landschaftsbild im Wiesenttal. Zudem ist er aus ökologischer und ökonomischer Sicht nicht zu rechtfertigen.

Begründung:

Das Projekt des Bayerischen Staatsministeriums „BY 330 B470 O-OU Forchheim“ möge nicht in den BVWP 2015 aufgenommen werden.Erklärung:Das Projekt wurde zur Verkehrsentlastung der derzeitigen Ortsdurchfahrten Forchheims und angrenzender Orte entwickelt. Es wird zum Wachstum der Wirtschaft in der Fränkischen Schweiz von der CSU unterstützt. Es wurde zur Aufnahme in den BVWP 2015 eingereicht.Die Planung des Staatlichen Bauamtes sieht den Neubau einer 6,9 km langen Straße vor mit 9 Brückenbauten – davon eine Eisenbahnüberbrückung mit einer Fahrbahnhöhe von 7 m und vierspurig vom Kersbacher Kreuz bis zum Bahnhof Pinzberg. Der Flächenbedarf sind mehr als 30 ha fruchtbaren Ackerlandes. Die Planung wird im Wesentlichen begründet mit der Notwendigkeit der Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrt der heutigen B 470 durch Forchheim. Nach den Aussagen des staatlichen Bauamtes Bamberg liegen die zu erwartenden Reduktionen der Fahrzeugzahlen durch Forchheim auf der B 470/ Bayreuther Str. bei lediglich 10 bis 17 %.Begründung:1.Wir halten das Projekt für drastisch überdimensioniert. Eine Entlastung Gosbergs könnte mit dem Bau einer Umgehung als Staatsstraße erreicht werden und das in viel kürzerer Zeit bei viel geringeren Kosten.2.Mit diesem Projekt entledigt sich die Landes- und Kommunalpolitik der dringenden Aufgabe, ein Verkehrskonzept aus Staats- und Kreisstraßen zu entwickeln, das die nötige Rücksicht nähme auf die Bedürfnisse der Bürger, unser Ökosystem, unsere zu schützende Natur, den Tourismus der Fränkischen Schweiz. Die Tatsache, dass der Bund die Kosten des Projektes tragen würde, verführt die lokale Politik dazu, sich für das drastisch überdimensionierte Projekt einzusetzen.3.Das Verkehrsproblem der Ortsdurchfahrt Forchheim würde nicht gelöst.4.Zusätzlicher Verkehr würde angezogen.5.Experten prognostizieren, dass der demografische Wandel zu einer Minderung des Pendlerverkehrs aus der Fränkischen Schweiz in die Metropolregion Nürnberg führen wird. Mit dem Bau dieser Straße einer wachsenden Verkehrsdichte Rechnung tragen zu wollen, kann als Begründung also nicht gelten.6.Wertvolle FFH-Natura 2000 Gebiete, Wiesenbrütergebiete, Landschaftsschutzgebiete, Hochwassergebiete würden extrem beeinträchtigt.7.Vogelarten der roten Liste verlieren ihre Lebensgrundlage.8.Acker- und Wiesenflächen mit bester Bonität gingen durch den großen Flächenbedarf verloren.9.Die Landschaftszerstörung im einmaligen Wiesenttal wäre drastisch und hätte ungeahnte Ausmaße; insbesondere aufgrund der hohen Dämme für die Straße mit Brückenbauten (7 m Höhe wegen Eisenbahnquerung).10.Auf den Tourismus in der Fränkischen Schweiz würde sich dieser Straßenbau eher Arbeitsplätze gefährdend auswirken.11.Die Kosten des Projektes sind eine unnötige Belastung unserer Gesellschaft. Die von der Bayer. Staatsregierung genannten Gesamtkosten von 38,4 Mio € würden mit Inflation und Kostensteigerungen nach Abschluss bei über 60 Mio € liegen.

29.09.2015 (aktiv bis 10.11.2015)


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