Anwohnerinnen und Anwohner des Neubaugebietes Hirschgartens wünschen sich eine Bushaltestelle im Quartier. Im Neubaugebiet wohnen rund 6000 Menschen. Viele Familien mit Kleinkindern und auch gehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen. Für einige Anwohner/innen ist die nächstgelegene Haltestelle in bis zu 1km Entfernung nur mühsam zu erreichen. Sie wünschen sich daher eine zusätzliche Haltestelle der Linie 62 im Neubaugebiet. Vertreten durch den Nachbarschaftstreff Hirschgarten wenden sich die Anwohner/innen nun an den Bezirksausschuss, um die Installation einer Haltestelle im Neubaugebiet zu prüfen und wenn möglich zu realisieren.

Begründung

Im Neubaugebiet Hirschgarten wird, wenn alle Wohneinheiten realisiert sind 7000 Menschen wohnen. Der Anteil der Haushalte mit Kindern ist in diesem Wohngebiet doppelt so hoch wie im Münchner Durchschnitt. Im Neubaugebiet sind 3 Kindertagesstätten vertreten. Der Weg zur nächsten Bushaltestelle ist mitunter 1 km und weiter. Im Gebiet wohnen ebenso viele Menschen, welche auf Rollstühle und Gehhilfen angewiesen sind und gesundheitlich eingeschränkt sind. Sowohl für die Familien, Kinder als auch die mobil eingeschränkten Nachbarinnen und Nachbarn stellt der Weg zur Bushaltestelle mitunter eine große Hürde dar. Bereits bei der Planung des Neubaugebietes wurde eine Haltestelle diskutiert aber nicht realisiert. Wir fordern den Bezirksausschuss 9 auf, sich mit diesem Problem und den Wünschen der Anwohner/innen auseinanderzusetzten. Um zu verdeutlichen, dass viele Anwohner/innen sich eine bessere mobile Anbindung wünschen brauchen wir Ihre Unterschrift.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

    erst einmal hoffe ich, dass Sie alle gut ins neue Jahr gekommen sind.

    Nachdem Sie lange nichts mehr von der Petition gehört haben, die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam, muss ich Ihnen heuet mitteilen, dass es keine zusätzliche Haltestelle im Quartier geben wird.

    Nachdem die Anträge, Anfragen und Prüfungen über ein Jahr gedauert haben konnte ich Ende letzten Jahres mit einem zuständigen MVG Mitarbeiter sprechen, der mir die Sache erklärte:

    Die Straßen im Gebiet sind zu schmal für einen Bus. Der Bus kommt schlichtweg nicht ohne Weiteres um die Kurven und würde erheblich mehr Aufwand als Nutzen bringen. Außerdem müssten Nutzer/innen des Busses die vom Rotkreuzplatz bspw. zur Friedenheimer wollen einen größeren Umweg durch das Quartier in Kauf nehmen.
    Die Haltestelle des Busses wurde wie bekannt an den Eingang der Schloßschmidstr. gelegt. Nichtsdestotrotz ist für die Bewohner am Engasserbogen der Weg sehr weit, vor allem mit Kinderwagen oder einer Gehbehinderung.

    Aber der Weg sei für die Bewohner noch zumutbar. Dennoch bedauerte man es auch, dass bei der Bebauung des Quartiers nicht wie geplant eine Haltestelle mit realisiert wurde, denn ursprünglich war es wohl so geplant. Warum es nicht realisiert wurde konnte man mir aber auch nicht mehr sagen.

    Die Rückmeldung ist jedenfalls: Es ist keine zusätzliche Bushaltestelle trotz Anliegen vieler Bewohner/innen zu realisieren.

    Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit das Thema dennoch in den Bezirksausschuss einzubringen wobei fraglich ist wie groß die Erfolgschancen hierbei sind.

  • Lieber Unterstützer/innen,

    wir haben nun nach Ablauf der 3-Monatsfrist noch einmal nachgefragt. Unsere Petition ist noch Thema im Bezirksausschuss und es werden auch neue Lösungswege vorgeschlagen.

    Frau Hanusch (Vorsitzende des Bezirksausschusses 9) hat uns mitgeteilt, dass Alex König (Bündnis 90/Grünen) vor zwei Monaten einen Antrag gestellt hat, ob sich das Neubaugebiet nicht auch für einen Pilotversuch zum autonomen Busfahren eignet. Was das genau heißt werden wir noch einmal erfragen.

    Heute Abend steht auf der Tagesordung die Leistungen der MVG und da wird auch unsere Petition noch einmal aufgegriffen werden.

    Wir haben um die Protkolle gebeten und werden am Ball bleiben!

    Viele Grüße aus dem Nachbarschaftstreff!

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wir haben noch einmal beim Bezirksausschuss 9 nachgefragt wie es um unsere Petition zu einer Haltestelle im Quartier am Hirschgarten aktuell steht. Der BA9 hat das Planungsreferat und die MVG um Stellungnahme gebeten und eine bessere Verkehrsanbindung gefordert. Es wurde darauf hingewiesen, dass das Wohnquartier optimal angebunden sein muss.

    Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch den BA9!

    Die MVG und das Planungsreferat haben nun 3 Monate Zeit um unser Anliegen zu prüfen. Wir brauchen also noch einmal etwas Geduld.

    Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Ich wohne in diesem Gebiet seit 2012 und habe mich nie über einen zu langen Weg zur S-bahn oder Bushaltestelle beschwert, obwohl ich zwei Kleinkinder habe. Ich finde, dass die Entfernung gar nicht zu lang ist, zumal es wurde neulich einen Lift gebaut und man kann die Brücke gut mit Kinderwagen/Rollstuhl erreichen. Des Weiteren möchte ich gerne fragen, wo bitte soll der Buss fahren? Die Gassen in der Siedlung sind total eng, alle Autos parken, wie sie lustig sind und da soll noch ein Buss vorbei...Ich finde das für eine nutzlose Sache, die nur Kosten generiert.