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Bild zur Petition mit dem Thema: Das Frei.Wild-Konzert in Hannover absagen! Das Frei.Wild-Konzert in Hannover absagen!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Capitol
  • Region: Hannover mehr
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 230 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Das Frei.Wild-Konzert in Hannover absagen!

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Wir wollen das Frei.Wild-Konzert im Capitol Hannover verhindern.

Begründung:

Die Südtiroler Band „Frei.Wild“ wird am 29. November ihr einziges Konzert in Norddeutschland im Capitol geben. Die Band, die ähnlich wie früher die Böhsen Onkelz, einfache Texte zu simplen Liedstrukturen singen, ziehen vor allem junge Männer an, die auf der Suche nach einer kollektiven Identität sind. Die Gruppenzugehörigkeit wird dabei über nationales „Wirgefühl“ gepaart mit einer Prise Rebellion und „Freiheit“ erzeugt.

Dass sich Frei.Wild und ihre Fans mit der positiven Bezugnahme auf das Konstrukt „Nation“ gegen den Freiheitsgedanken des gleichberechtigten Zusammenlebens aller Menschen positionieren, wird von ihnen nicht reflektiert oder ist ihnen egal. Denn Nationalismus ist immer ausgrenzend und braucht neben den Mitgliedern der Gemeinschaft auch Nichtmitglieder, die ausgeschlossen werden. Dabei wird die Gruppenzugehörigkeit noch durch das Konstruieren gemeinsamer Feinde verstärkt, was sich beispielsweise auch an den Namen der Platten wie „Feinde deiner Feinde“ bemerkbar macht. Wirkliche Freiheit wird nicht propagiert. Das nationale Konstrukt und die „Volksgemeinschaft“, in die sich selbige einordnen möchten, ist ein Macht- und Herrschaftsinstrument, welches im Gegensatz zum Konzept der Freiheit steht. Das nationale Kollektiv unterdrückt das Individuum, schaltet es mit seinen persönlichen Bedürfnissen und Eigenschaften gleich und reduziert es auf eine völkisch definierte Zugehörigkeit zur Nation.

Der Nationalismus und die damit heraufbeschworene Angst vor Überfremdung sind deshalb nicht wie Frei.Wild behaupten unpolitisch, sondern hochpolitisch. Vor diesem Hintergrund erscheint die Vergangenheit des Sängers der Band, Phillip Burger, ehemaliges Mitglied in der offen rechten Partei „Die Freiheitlichen“ sowie Sänger in der mittlerweile aufgelösten Naziband „Kaiserjäger“, entgegen der Eigendarstellung als nicht abgeschlossen.

Frei.Wild fungiert somit als ein Bindeglied in die rechte Szene und bietet vor allem Einsteiger_innen Anknüpfungspunkte.

Ich fordere das Capitol dazu auf, das Konzert abzusagen! Ich werde nicht dort feiern, wo Nazis und Nationalist_innen bereitwillig eine Bühne bekommen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 22.11.2013 (aktiv bis 28.11.2013)


Debatte zur Petition

PRO: Es geht um Minderheitenschutz, da der Begriff "Nation" immer auch Menschen benötigt, die nicht dazugehören. Und genau diese Menschen werden durch den Nationalismus abgewertet und, im schlimmsten Fall (den es häufig genug gibt), verfolgt. Nicht jede*r ...

CONTRA: Ich kenne sämtliche Mitglieder von Frei.Wild und deren Familien persönlich und habe nichts " Braunes" an ihnen entdecken können. Wenn da was sein würde,wäre ich einer der Ersten die sich von der Band distanzieren würden! Für mich ist Frei.Wild einfach ...

CONTRA: Die Begründung scheint mir aus irgend nem Lehrbuch kopiert...ich bin noch nicht einmal gebürtiger Deutscher. Ich unterstütze weder Nationalsozialisten noch die linken und ich höre Musik der verschiedensten Genres NAMLICH DIE DIE ICH MAG UND NICHT DIE ...

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