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Bild zur Petition mit dem Thema: Das neue Schulgesetz – von wegen freie Schulwahl! Das neue Schulgesetz – von wegen freie Schulwahl!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Landtag
  • Region: Niedersachsen mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 239 Unterstützende
    165 in Niedersachsen
    Sammlung abgeschlossen

Das neue Schulgesetz – von wegen freie Schulwahl!

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In §4 der Verordnung für die Schulorganisation (SchOrgVO) soll die Mindestgröße von Integrierten Gesamtschulen im Sekundarbereich I auf drei Züge festgelegt werden.

Begründung:

Auch mit dem neuen Schulgesetz wird es kleineren Städten und Gemeinden nicht oder nur sehr schwer möglich sein eine IGS als ersetzende Schulform einzuführen. Deshalb fordert das Bündnis IGS Isernhagen/Burgwedel:

In §4 der Verordnung für die Schulorganisation (SchOrgVO) soll die Mindestgröße von Integrierten Gesamtschulen im Sekundarbereich I auf drei Züge festgelegt werden.

Begründung

Die bestehende Verordnung schreibt vor, dass eine Gesamtschule 4-zügig(96 Schüler/innen) sein muss. Die Erfahrung zeigt, dass die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler aber auch gewährleistet werden kann, wenn weniger als 96 Schülerinnen und Schüler zum Jahrgang gehören. So kann z.B. auch bei einer 3-zügigen IGS im Rahmen von Binnen- und Fachleistungsdifferenzierungsmaßnahmen ein optimales, d.h. auf die individuelle Leistungsfähigkeit abgestimmtes unterrichtliches Angebot gemacht werden. Die Erfüllung des Bildungsauftrages allgemein und der Zugang zu allen Abschlüssen des Sekundarbereichs I bleiben in vollem Umfang gewährleistet.

Anmerkung

Stellvertretend für andere Gemeinden im Land Niedersachsen, soll am Beispiel der Gemeinden Isernhagen und Burgwedel deutlich gemacht werden, warum eine Veränderung der Verordnung notwendig ist.

In den Gemeinden Isernhagen und Burgwedel (beide Gemeinden haben ca. 20 000 Einwohner) wurden 2014 Elternbefragungen zur zukünftigen Schulstruktur durchgeführt. Ergebnis: In beiden Gemeinden würden ca. 70% der Eltern ihr Kind an einem Gymnasium oder an einer IGS am Ort anmelden. Die anderen Schulformen (in Isernhagen - Realschule und Hauptschule , in Burgwedel – Oberschule) wurden kaum angewählt. Auf Grund angeblich zu geringer Schülerzahlen wurde der Antrag auf Einführung einer IGS des Schulträgers Isernhagen von der Landesschulbehörde abgelehnt. In Burgwedel hat man den Antrag zwar schon formuliert, will aber noch warten, bis das neue Schulgesetz in Kraft getreten ist. Es ist zu befürchten, dass, wenn die oben genannte Verordnung nicht in dem genannten Sinn geändert wird, auch hier mit einer Ablehnung des Antrages zu rechnen sein wird.

In beiden Gemeinden wäre der Bestand des Gymnasiums bei einer Einführung der IGS als die Haupt- und Realschule bzw., die Oberschule ersetzende Schulform am Ort in keiner Weise gefährdet. Die Schülerzahlen sind in beiden Gemeinden auch langfristig für Gymnasium und IGS ausreichend.

Wie soll man den Eltern und dem Schulträger erklären, dass auch nach Verabschiedung des neuen Schulgesetzes eine Gesamtschule am Ort nicht als ersetzende Schulform eingeführt werden kann?

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Isernhagen, 27.04.2015 (aktiv bis 26.06.2015)


Neuigkeiten

An alle Unterstützer der Petition. Ich habe vom Landtagspräsident den Bescheid bekommen das der Petition nicht entsprochen worden ist. Die Begründung erfolgt mit der Stellungsnahme des Kultusministeriums. Dort wird ausgeführt das eine Vierzügigkeit aus ...

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