Liebe Tierfreunde, die finanzielle Lage unseres Tierheimes ist mehr als bedenklich...leider. Der weitere Betrieb ist ungewiss und das Insolvenzverfahren wird wohl in Kürze eingeleitet. In unserer Notlage haben wir uns an die umliegenden Städte und Gemeinden gewandt, denn nur mit deren Hilfe, können wir weiter existieren und je mehr Unterschriften wir beim Treffen mit Bürgermeistern und Stadtrat vorzeigen können, desto besser !!! Hier das Rundschreiben unseres Tierheimes, das so an alle umliegenden Städte / Gemeinden ging. Sehr geehrter Herr Bürgermeister , der Tierschutzverein Homburg/Saar und Umgebung e.V. betreibt das Tierheim Homburg, Erbacher Bahnhaus 3 in 66424 Homburg, www.tierheimhomburg.de. Grundsätzlich sind Städte und Gemeinden aus unserem Einzugsgebiet verpflichtet, gemäß Tierschutzgesetz für die Unterbringung und tierärztliche Erstversorgung von Fundtieren Sorge zu tragen. In der Vergangenheit hat sich das Tierheim Homburg dieser Aufgabe angenommen und für den Kreis die aufgefundenen Tiere aufgenommen, versorgt und tierärztliche Untersuchungen und lebensnotwendige Gesundheitsprophylaxen durchgeführt. Die Tiere werden in der Regel von den Findern nicht erst zur zuständigen Gemeinde, sondern direkt zu uns ins Tierheim gebracht. Wir sind gemäß der Aufteilung der Landkreisgebiete, nach Vorstellungen des Deutschen Tierschutzbundes und auch des Landesbeauftragten für Tierschutz des Saarlandes, Herrn Dr. Hans – Friedrich Willimzik, für Ihre Stadt / Gemeinde Ihr Ansprechpartner, wenn es um die artgerechte Versorgung und Unterbringung von Fundtieren geht. Aber nicht nur die Fundtiere aus Ihrer Stadt/ Gemeinde fallen in unseren Zuständigkeitsbereich. Auch für die regulären Abgabetiere und Tiere aus Beschlagnahmungen durch den Amtsveterinär sind wir zuständig. Die Unterbringung von all diesen Tieren gehört in professionelle Hand. Dass wir diese Grundvoraussetzung leisten können, zeigt unter anderem die sehr enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Amtsveterinärin Frau Dr. Wagner – Stephan aus Ottweiler. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass aufgrund fehlender Geldmittel der weitere Betrieb unseres Tierheimes nicht nur akut gefährdet ist, sondern bis Ende des Jahres 2016 vor dem Aus steht. Unsere letzten Ressourcen haben wir aktuell aufgelöst. Um weiteren Schaden von uns und unserem Verein abzuwenden, wird ein Insolvenzverfahren spätestens im Herbst 2016 eingeleitet, entsprechende Vorbereitungen laufen bereits. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht nur die Schließung unseres Tierheimes, sondern auch, dass Sie Ihre Aufgabe bzgl. der fachgerechten Versorgung und Unterbringung von Fundtieren nicht mehr durch uns abdecken können. Da sich nach uns vorliegenden Informationen leider auch das Tierheim Niederlinxweiler in der gleichen finanziellen Lage befindet und ebenfalls voraussichtlich zum Ende des Jahres schließen muss, fallen 2 von 4 saarländischen Tierheimen für die Versorgung der Tiere weg. Wir bitten Sie deshalb die Initiative des Landesbeauftragten für Tierschutz zu unterstützen und - wie für das Tierheim Dillingen durch die Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern- einen entsprechenden Konsortialvertrag für eine gesicherte Finanzierung unseres Tierheimes durch die Kommunen zu tragen.

Begründung

Um unser Tierheim DAUERHAFT auf stabile Beine stellen zu können, brauchen wir die Mithilfe der umliegenden Gemeinden. Unterstützen Sie uns mit einer Unterschrift und helfen Sie mit den Politikern und der Öffentlichkeit zu zeigen, wie wichtig unser Tierheim und unsere Arbeit mit den Tieren sind. Unser Tierheim darf nicht schließen! Und die Zeit läuft leider gegen uns! Daher brauchen wir schnellstmöglich viele Unterschriften! Im Namen unserer Tiere...vielen Dank für die Unterstützung!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tierschutzverein Homburg/Saar aus 66424
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Pro

Tierheime müssen bestehen. Einfach weil viel zu viele verantwortungslose Menschen sich ein Haustier anschaffen, aber nicht bedenken was diese kosten und sie dann wieder loswerden, außerdem viele sich weigern ihre Tier zu kastrieren, obwohl genug in Tierheimen auf ein zu Hause warten. Würden weniger Tiere gezüchtet werden, mehr Menschen ihr Tiere, vor allem Freigängerkatzen kastrieren und jeder der ein Tier zu sich nimmt, diese Verantwortung auch das komplette Leben des Tieres tragen, wären die Tierheime bei weitem nicht so voll.

Contra

Herrlich, all die beigen Rentner und Leute, die die Tötung eines Köters mit Kastration oder Erhängen bestrafen wollen, aber augenscheinlich nicht in der Lage sind, zu einem Menschen so etwas wie eine emotionale Bindung aufzubauen. Wenn man stattdessen das ganze freilaufende Katzengesocks, das mir jede Nacht den Garten vollkackt und die Vogelnester leer frisst, einfach mal gepflegt abschießen täte, dann bräuchte es auch kein Tierheim Humbug, keine beigen Rentner und Menschenhasser mehr...