Viele Menschen (und Tiere) haben Probleme mit der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit und wieder zurück. Mediziner bestätigen, dass empfindliche Personen unter dieser Umstellung leiden.

Die Lösung scheint zu sein, die Sommerzeit abzuschaffen. Es gibt jedoch eine viel bessere Variante: die dauerhafte Sommerzeit einführen und die Winterzeit abschaffen. Gerade im Winter würden Schulkinder und Berufstätige davon profitieren, auch nachmittags noch ein bisschen Tageslicht zu genießen. Im Sommer kann man abends wie gewohnt lange im Biergarten sitzen oder grillen.

Begründung

In den Wintermonaten beginnt und endet die Freizeit für durchschnittliche Berufstätige (Arbeitszeit von 8 bis 16:30 Uhr) im Dunkeln, jedenfalls wenn wir die Winterzeit beibehalten. In der Mitte Deutschlands (z. B. Köln) wird es im November, Dezember und Januar im Durchschnitt gegen 17 Uhr dunkel. Bei der beibehaltenen Sommerzeit wäre es dagegen an den meisten Tagen bis 18 Uhr hell.

Das einzige Argument FÜR die Winterzeit ist, dass Frühaufsteher ein paar Tage länger Tageslicht beim Aufstehen haben. Aber tatsächlich betrifft das nur eine sehr kurze Zeit. Berufstätige und Schulkinder müssen auch in der Winterzeit viele Wochen lang im Dunkeln aufstehen und zur Arbeit oder zur Schule fahren. Ob dann, wenn man im Büro oder Klassenzimmer sitzt, die Sonne um 8:30 Uhr oder um 9:30 Uhr aufgeht, ist doch zweitrangig.

Wenn man aber noch im Hellen nach Hause gehen und einen Spaziergang machen könnte, davon hätten sehr viele Menschen etwas. Schulkinder könnten länger im Tageslicht draußen spielen und Berufstätige ihre Besorgungen im Hellen erledigen. Sogar die Versorgung des Körpers mit Vitamin D würde damit verbessert. Auch Winterdepressionen könnten möglicherweise gelindert werden.

Übrigens ist die Winterzeit auch nicht "die natürliche Zeit" - unsere Zeitzonen wurden ja politisch festgelegt, so erklärt sich, dass wir in Spanien die gleiche Zeitzone haben wie in Schweden.

Es spricht alles dafür: Winterzeit abschaffen und die Sommerzeit ganzjährig beibehalten!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Steinweg aus Wachenheim
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