Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, mit dieser Petition möchten wir die Verkehrsproblematik an der Talstraße B229 "bekämpfen", das heißt wir wollen weitere vermeidbare Unfälle mit Verletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmern verhindern!

Explizit kritisieren wir den Bereich der Talstraße zwischen der Hausnummer 106 (in Höhe der Pöppelsheimer Mühle) bis zur Hausnummer Talstraße 161 (in Höhe der Aral Tankstelle).

Unserer Meinung nach ist dieser Streckenabschnitt der Schwerpunkt für gefährliches/tödliches Fahrverhalten jeglicher Form.

Daher fordern wir sinnvolle und nachhaltige Präventionsmaßnahmen in diesem Bereich.

Beinahe täglich ereignen sich dort Unfälle..., meist durch Unachtsamkeit in Verbindung mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, aber auch Autorennen und gefährliche Überholmanöver sind dort keine Seltenheit!

Des Weiteren kommen noch folgende problematische Umstände dazu: Gefährliche Ausfahrten, Selbstüberschätzungen, Leichtsinn und schwierige Witterungsbedingungen (beispielsweise aufgrund der Elspe).

Alleine im bisherigen Jahr kam es zu diversen Unfällen mit Blech- bzw. Personenschäden und leider auch zu einem erneuten Todesopfer !

Blickt man noch weiter in die Vergangenheit wird die Verkehrsstatistik in diesem Bereich noch erschreckender !

Die vielen Toten und Verletzten der vergangenen Jahre sollten uns eine Warnung sein !

Wie dem auch sei, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70km/h ist alleine kein präventives Mittel um Raser von ihrem rücksichtslosen Fahrverhalten abzubringen.

Genauso wenig sind es seltene Kontrollen in diesem Bereich, denn wer Rasen möchte wird dies auch weiterhin tun!

Konsequente und dauerhafte Kontrollen wären unter anderem ein nachhaltiges und langfristiges Mittel zur Prävention

Genauso wie folgende andere Optionen (die alleine aber nicht unbedingt das Fahrverhalten nachhaltig beeinflussen können und werden) :

  1. Rüttelstreifen (weckt die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer)

  2. Leitelemente (verhindert das überholen in gewissen Abschnitten)

  3. Warnbeschilderung (Verweis auf gefährliche Kurven, Ausfahrten oder
    Witterungsbedingungen)

  4. „Extrembeispiele“ ( Nennung aller Unfälle mit Verletzten und Toten in diesem Bereich wären zum Beispiel ein Mittel um alle Verkehrsteilnehmer abzuschrecken und zum Nachdenken anzuregen ! ( ähnlich wie bei www.dvr.de/presse/plakate/3737.htm)

Wir fordern diese dauerhaften Geschwindigkeitskontrollen in dem oben genannten Bereich mit einer transparenten Dokumentation/Veröffentlichung der Messergebnisse zur Nachvollziehbarkeit für die Bevölkerung oder die Umsetzung von anderen sinnvollen Alternativen zur Verminderung dieses Unfallabschnittes !

Sicherlich wird es immer „schwarze Schafe“ geben…. ein „Allheilmittel“ gibt es nicht, aber diese Problematik weiterhin zu ignorieren ist die schlechteste Lösung von allen !

Daher soll diese Petition eine Art „Weckruf“ für uns alle sein!

Welches letztendlich die beste und sinnvollste Lösung ist, müssen sowohl die entsprechenden Personen als auch Behörden prüfen und klären.

+++ Ergänzend werden noch der Märkische Kreis und Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als Petitionsempfänger hinzugefügt .+++

Gerne sind wir auch für alle anderen Alternativen offen und dankbar.

Diese sollten aber das Verkehrsklima nachhaltig und nachweislich verbessern.

Eine allgemeine „Schikanierung“ normaler Verkehrsteilnehmer ist mit dieser Petition nicht gewollt und erwünscht !

Vielen Dank und freundliche Grüße

Marius Osenberg

Begründung

Kein Mensch auf der Welt möchte ein Familienmitglied verlieren, sei es der Ehemann, die Ehefrau, Sohn, Tochter, Freund, Freundin oder andere.

Vor allem nicht durch Geschehnisse, die man hätte verhindern können !

Jeder hat das Recht auf Sicherheit, sowie auf ein gesundes und langes Leben!

Wir wollen wie bereits erwähnt die Unfallzahlen mit schwersten Verletzungen oder sogar Toten minimieren..., alleine schon aus Respekt vor den bisher betroffenen Angehörigen und Todesopfern der letzten Jahre.

Leider muss erst etwas Schlimmes passieren, bevor etwas unternommen wird und diese Unternehmungen halten dann meist nur kurzfristig an.

Dies soll mit dieser Petition verhindert oder zumindest vermindert werden..., denn "schwarze Schafe" wird es immer geben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, bei Fragen oder Kritik stehen wir gerne zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Marius Osenberg aus Halver
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  • Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
    aktuell liegt die Petition bei 471 Unterschriften..., ich möchte mich für das bisherige Feedback und die diversen Kritiken bedanken.

    Mir ist und war bewusst, dass ich mit dieser Petition nicht alle erreichen kann und werde.

    Was letztendlich die beste Lösung oder Alternative für die Talstraße ist...kann ich nur mutmaßen...., doch mein Ziel war es diese Problematik aufzugreifen und uns alle nochmal zum nachdenken zu bewegen....

    Solche Unfälle sind vermeidbar !

    Gerne würde ich mehr Zeit dafür investieren, aber da ich sowohl studiere als auch arbeite...., habe ich leider keine Möglichkeit Unterschriften auf persönlichem Wege zu sammeln.

    Daher habe ich eine Bitte an euch:

    Ich würde euch bitten Unterschriften in der Nachbarschaft, Schule, beim Arbeitgeber, im Seniorenheim etc. zu sammeln.

    Damit würdet ihr mir und alle Betroffenen einen großen Gefallen tun !

    www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/dauerhafte-kontrollen-an-der-b229-talstrasse-luedenscheid-wir-wollen-keine-weiteren-verkehrstoten

    Mit diesem Link müsstet ihr das Unterschriftenformular ausdrucken können.

    Ich selbst werde nochmal bei Radio MK vorsprechen und auch nochmal in den Lüdenscheider Nachrichten vertreten sein.

    Außerdem würde ich alle bisherigen Unterzeichner/innen bitten ihre Unterschrift bestätigen zu lassen !

    Bei weiteren Fragen, Tipps etc. stehe ich gerne unter 01601012578 zur Verfügung.

    Vielen Dank für eure Unterstützung !

    Liebe Grüße und einen schönen Mittwoch

    Marius Osenberg

Pro

Weil es vorbildhafte Lösungen gibt, um Straßen sicherer zu machen. In Schweden gibt es wegweisende verkehrstechnische Straßengestaltungen. Der Spiegel hat sie vor kurzer Zeit veröffentlicht. Artikel und Bilder sind im Internet zu finden.

Contra

Die bisherigen Unfälle währen auch nicht durch vermehrte Kontrollen oder Tempolimits zu verhindern gewesen. Diejenigen die sich so daneben benehmen, werden dies auch weiterhin tun (z.b. bei doppelt durchgezogener Linie in eine uneinsehbare Linkskurve überholen). Stattdessen werden durch vermehrte Kontrollen diejenigen bestraft bzw. behindert, die diese Unfälle nicht verursachen. Das Tempolimit von 70 km/h ist völlig unangebracht und die Streckengegebenheiten an sich lassen an dieser Straße problemlos 100 km/h zu. Diese Maßnahme würde nur die Stadtkasse aufbessern und nichts ändern.