Der See im Kurpark Mingolsheim soll im Rahmen der Kurparksanierung zugeschüttet werden. Das ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Vielmehr sollte überlegt werden, wie der See und sein direktes Umfeld noch attraktiver gestaltet werden können.

Begründung

Der See im Kurpark Mingolsheim soll auch zukünftig ein "Herzstück der Parkanlage" (s. www.bad-schoenborn.de/213?id=35&item=leisureFacility&view=publish) und ein Anziehungspunkt für Einheimische und (Kur-)Gäste sein. Die Kurparksanierung könnte als Chance genutzt werden, um beispielsweise im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu überlegen, wie der See und sein direktes Umfeld mehr als 40 Jahre nach seiner Entstehung noch attraktiver gestaltet werden können. Ein paar erste Ideen, die einzeln oder in Kombination umgesetzt werden können: Die Terrassenanlage am Südufer des Sees erhält einen Sandstrand mit Liegestühlen; in der Seemitte wird eine mit einem Steg verbundene Insel angelegt; Installation weiterer Wasserfontänen; der See erhält eine attraktive Beleuchtung; am Südufer des Sees entsteht eine Bühne, auf der in den Sommermonaten beispielsweise Seekonzerte – getragen von den örtlichen Musikvereinen – stattfinden; Errichtung einer Holzterrasse mit Liegebänken am Südufer des Sees.

Hinweis: Auf der Homepage der Gemeinde Bad Schönborn kann unter dem Link www.bad-schoenborn.de/213?id=35&item=leisureFacility&view=publish folgende Beschreibung des Kurparks Mingolsheim abgerufen werden: „Zwischen Haus des Gastes, dem Thermarium Wellness- und Gesundheitspark und der angrenzenden Waldparkstraße erstreckt sich über eine Fläche von 5,5 ha die abwechslungsreiche Kurparkanlage im Ortsteil Mingolsheim. Die verschiedenen Baumbestände sind eine Mischung aus traditionellem, ländlichem und sehr altem Gehölz, sowie modernen Baumbeständen aus den letzten 30 Jahren. Vom Ahorn und der Pappel bis hin zu modernen Exoten wie die Flügelnuss, Schwarzbirke, Zieräpfel und Mammutbäume erstreckt sich die Liste der vorhandenen Bäume. Die Kurparkanlage samt Kursee wurde im Zuge des Baus des Thermalbades 1972-1973 realisiert und angelegt. Herzstück der Parkanlage ist der kleine Kursee mit einer rund 3 m hohen Wasserfontäne. Der sogenannte „Mühlbach“, der noch vor über 30 Jahren das Mühlenrad an der oberen Mühle (heute Haus des Gastes) mit Wasser versorgt hatte, verläuft heute noch in seinem ursprünglich Wasserbett entlang des Parks und verleiht somit dem Kurpark seinen besonderen ursprünglichen Charme.“

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Online-Petition zum Kurparksee,

    wie Sie vielleicht der Presse entnehmen konnten, bleibt der Kurparksee nun doch erhalten.

    In einer Mitteilung der Gemeinde heißt es dazu: "Bisher war es aus wirtschaftlichen Gründen vorgesehen den vorhandenen Kursee zu verfüllen und statt dessen einen Fontänengarten zu errichten. Bürgermeister Klaus Detlev Huge wird nun vorschlagen den Kursee (Bauabschnitt II - 2018) zu erhalten. Grund dazu sind neue Erkenntnisse zur Sanierung des einst künstlich angelegten Sees. Bisher waren Verwaltung und Gemeinderat davon ausgegangen, dass eine Sanierung dieses Gewässers im Vergleich zur Neuanlage eines Fontänenfeldes zu aufwändig und teuer ist."

    Ein wichtiger Grund für den überraschenden und plötzlichen Sinneswandel wird in der Mitteilung allerdings nicht explizit genannt: Der ARTEN- UND NATURSCHUTZ. Dieser führte nämlich dazu, dass man sich ERNSTHAFT mit dem Thema Erhalt und Sanierung des Kurparksees auseinandersetzen MUSSTE. Und siehe da: Erhalt und Sanierung sind für rund € 105.000,- machbar. Ursprünglich hat die Verwaltung stets mit der fünffachen (!) Summe argumentiert, nämlich rund € 500.000,-.

    Hierzu passend ein Auszug aus einem Beitrag der BNN - Badische Neueste Nachrichten vom 16.10.15: "Der See soll im Rahmen der Kurparksanierung verfüllt werden, weil er 'biologisch tot, das Wasser nahezu sauerstofffrei" sei, so Bürgermeister Klaus Detlef Huge auf Nachfrage der Rundschau. Eine Sanierung sei mit 'extrem hohen Kosten' verbunden, so Huge weiter. Sie lägen bei rund einer halben Million Euro und würden ein Viertel der Kosten für die Gesamtmaßnahme Kurpark ausmachen. Statt des Sees soll der vorhandene Bach neu erlebbbar gemacht werden, was er bisher nicht sei. Er sieht keine Chancen, die Planung zugunsten des Sees zu ändern."

    Möge jede/r selbst seine Schlüsse daraus ziehen.

    Wichtig ist: Der Kurparksee bleibt erhalten, die Petition hat, wenn auch über Umwege, doch noch ihr Ziel erreicht. Diese Umwege, davon bin ich überzeugt, wären ohne die Petition aber ermutlich nicht beschritten worden. Deshalb möchte ich mich auch an dieser Stelle erneut herzlichen für Ihre Unterstützung bedanken.

    Die Petition zeigt, dass es doch lohnenswert sein kann, sich für Ziele und Lösungen einzusetzen, von denen man überzeugt ist, dass sie anderen überlegen sind.

    Freundliche Grüße

    Jürgen Ungerer

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Online-Petition zum Kurparksee,

    wie Sie vielleicht der Presse entnehmen konnten, bleibt der Kurparksee nun doch erhalten.

    In einer Mitteilung der Gemeinde heißt es dazu: "Bisher war es aus wirtschaftlichen Gründen vorgesehen den vorhandenen Kursee zu verfüllen und statt dessen einen Fontänengarten zu errichten. Bürgermeister Klaus Detlev Huge wird nun vorschlagen de Kursee (Bauabschnitt II - 2018) zu erhalten. Grund dazu sind neue Erkenntnisse zur Sanierung des einst künstlich angelegten Sees. Bisher waren Verwaltung und Gemeinderat davon ausgegangen, dass eine Sanierung dieses Gewässers im Vergleich zur Neuanlage eines Fontänenfeldes zu aufwändig und teuer ist."

    Ein wichtiger Grund für den überraschenden und plötzlichen Sinneswandel wird in der Mitteilung allerdings nicht explizit genannt: Der ARTEN- UND NATURSCHUTZ. Dieser führte letztendlich dazu, dass man sich ERNSTHAFT mit dem Thema Erhalt und Sanierung des Kurparksees auseinandersetzen MUSSTE. Und siehe da: Erhalt und Sanierung sind für rund € 105.000,- machbar. Ursprünglich hatte die Verwaltung stets mit der fünffachen (!) Summe argumentiert, nämlich rund € 500.000,-.

    Hierzu passend ein Auszug aus einem Beitrag der BNN - Badische Neueste Nachrichten vom Oktober vergangenen Jahres (16.10.15): "Der See soll im Rahmen der Kurparksanierung verfüllt werden, weil er 'biologisch tot, das Wasser nahezu sauerstofffrei" sei, so Bürgermeister Klaus Detlef Huge auf Nachfrage der Rundschau. Eine Sanierung sei mit 'extrem hohen Kosten' verbunden, so Huge weiter. Sie lägen bei rund einer halben Million Euro und würden ein Viertel der Kosten für die Gesamtmaßnahme Kurpark ausmachen. Statt des Sees soll der vorhandene Bach neu erlebbbar gemacht werden, was er bisher nicht sei. Er sieht keine Chancen, die Planung zugunsten des Sees zu ändern."

    Möge jede/r selbst seine Schlüsse daraus ziehen.

    Wichtig ist: Der Kurparksee bleibt erhalten. Die Petition hat, wenn auch über Umwege, doch noch ihr Ziel erreicht. Diese Umwege, davon bin ich überzeugt, wären ohne die Petition aber vermutlich nicht beschritten worden. Deshalb möchte ich mich auch an dieser Stelle erneut herzlich für Ihre Unterstützung bedanken.

    Die Petition zeigt, dass es doch lohnenswert sein kann, sich für Ziele und Lösungen einzusetzen, von denen man überzeugt ist, dass sie anderen überlegen sind.

    Freundliche Grüße
    Jürgen Ungerer

  • In dem Bericht einer Gemeinderatsfraktion, veröffentlicht im Mitteilungsblatt, war kürzlich zu lesen, dass die entlang des Kurparkbaches (Mühlbach) geplanten Maßnahmen wie die Anlage von Steintreppen am Bachlauf, Aufschüttungen für Sitz- und Liegeplätze nicht wie geplant umgesetzt werden können. Die Naturschutzbehörden haben nämlich signalisiert, dass diese Maßnahmen so nicht genehmigungsfähig sind.
    Ob die Naturschutzbehörden ihr Veto auch in Sachen Kurparksee einlegen? Melde mich, wenn mir hierzu Informationen vorliegen sollten.

Pro

Ich fände es schade wenn dieser kleine angelegte See weg wäre. Er beruhigt und ist mit manchen Erinnerungen verbunden. Warum alles so altgewohntes weg soll!! Wir müssen doch über all in der Welt mit Neuerungen und Umänderungen abgeben. Aber dieses müßte nicht sein.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.