Region: Kleve
Construction

Denkpause für die Unterstadt

Petitioner not public
Petition is directed to
Bürgermeister Theodor Brauer
4.141 Supporters
Dialogue completed
  1. Launched 2013
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Finished

Die Firma Sontowski & Partner Group möchte auf dem Minoritenplatz in Kleve ein Geschäftshaus errichten – mit 5800 Quadratmetern neuer Einzelhandelsfläche. Die Initiative »Denkpause für die Unterstadt« ist dagegen! Wir wünschen uns eine nachhaltige, verträgliche und kreative Entwicklung der Stadt und keine weiteren Bausünden!

Wir fordern Sie (den Rat der Stadt Kleve) auf, die Sontowski-Planung abzulehnen und eine Denkpause dazu zu nutzen, in einem offenen Verfahren unter Einbeziehung der Bürgerschaft die angesichts von Hotelbau und geplanter Volksbankzentrale veränderte Situation auf dem Minoritenplatz neu zu bewerten. Wir appellieren an Sie: Beenden Sie Ihr Sontowski-Engagement und geben Sie Raum für eine angepasste, städtebaulich verträgliche Entwicklung der Unterstadt – offen zum Hochschulgelände und mit hoher Aufenthaltsqualität!

Reason

Mit Bestürzung beobachten wir, dass sich eine Mehrheit des Stadtrates anzuschicken scheint, durch die Zustimmung zu dem überdimensionierten, alle Maßstäbe sprengenden und zudem architektonisch nicht überzeugenden Sontowski-Geschäftshaus auf dem Minoritenplatz das Stadtbild auf Generationen hin zu verschandeln und die bestehende Handels- und Geschäftsstruktur in der City nachhaltig zu schädigen. Wir sind der Meinung, dass bereits das neue Rilano-Hotel und die geplante Volksbankzentrale den im Werkstattverfahren entwickelten städtebaulichen Grundsätzen und der von den Bürgern mehrheitlich gewählten Planung Hohn sprechen. Das von Sontowski geplante Geschäftshaus stellt nun dies alles noch in den Schatten und konterkariert den Bürgerwillen vollends.

Das Sontowski-Geschäftshaus macht unserer Meinung nach Kleve keineswegs „fit für die Zukunft“, es stellt im Gegenteil ein extrem hohes Risiko für die Stadtentwicklung dar: Seine Architektur ist nicht erstklassig und verblüfft allenfalls durch die Idee, statt einer überdachten Passage eine Passage übers Dach zu bauen und in der Planzeichnung auf dem Flachdach über dem zweiten Obergeschoß begrünte Spazierwege darzustellen, wohl um so dem flüchtigen Betrachter die ebenerdige Fortsetzung des Grüngürtels vorzugaukeln. Städtebaulich zerstört der Bau in seiner Maßstabslosigkeit alle Zusammenhänge und riegelt die Innenstadt gegen das Hochschulgelände ab.

Für die etablierte Klever Geschäftswelt bedeutet das geplante Geschäftshaus nicht die dringend gebotene Fortentwicklung und Aufwertung der City als Einkaufszone mit Charme, sondern die unsensible Zerschlagung der gewachsenen Strukturen und weitere Leerstände in der Kavariner-, der Großen und der Hagschen Straße. Der Verweis auf einen „hochwertigen“ Besatz als Bedingung für die Genehmigung des Vorhabens („Zweite Säule“) ist ökonomisch nichts als hohles Geschwätz und praktisch wertlos.

Wer von Ihnen, sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordneten, glaubt denn im Ernst, dass eine Ratsmehrheit oder eine noch so tatkräftige Verwaltung die Gesetze des Marktes außer Kraft setzen kann, die da lauten, dass Geschäfte, die rote Zahlen schreiben, früher oder später aufgegeben werden müssen? Sollten die „hochwertigen“ Läden schließen müssen, weil sie sich nicht tragen, wird der Investor nicht umhin kommen, sich „kannibalistisch“ zu verhalten und Geschäfte aus der City abzuwerben und zudem Ramsch-Läden in seinem Geschäftshaus zuzulassen, um Leerstände zu vermeiden und seinen wirtschaftlichen Schaden zu minimieren. Jedem Denkenden ist das klar.

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News

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Dialog mit dem Petitionsempfänger beendet ist.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Über den Minoritenplatz mitentscheiden.

    Der Minoritenplatz: Was soll aus ihm werden?

    Möchten Sie es erfahren?

    Wollen Sie mitreden?

    Am Montag, 19. September um 19:30 Uhr stellt die Stadtverwaltung ihre Pläne in der Klever Stadthalle vor.

    Der Platz soll auf jeden Fall mehr oder weniger stark bebaut werden und auch eine Tiefgarage soll in jedem Fall errichtet werden.

    Möchten Sie 1 oder 2 zusätzliche Bauten - jeder vom Kaliber der Volksbank?
    Oder gleich 3 Stück, zusammen so groß wie einst "Sontowski" mit 2 Gassen hindurch?
    Für einen freien Platz bleibt nur ein mehr oder minder grosser Rest.

    Geben Sie sich zufrieden mit 3 "Variationen" im Grunde eines einzigen Plans?

    Oder haben SIe ganz andere Vorschläge?

    Soll der Minoritenplatz frei bleiben?
    Oder... further

  • Liebe Unterzeichner der Petition,

    nochmals herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Mit ihrer tatkräftigen
    Hilfe habe wir eine ganze Menge erreicht.
    Die politischen Parteien, die für die ursprüngliche Bebauung eingetreten
    sind (CDU, Grüne, SPD, FDP), haben den Widerstand in der Bevölkerung
    wahrgenommen und am 18. Dezember im Rat einstimmig entschieden die
    Verhandlungen mit Sontowski abzubrechen.
    Das ist ein großer Erfolg zu dem Sie maßgeblich mit beigetragen haben.

    Leider ist die Angelegenheit damit noch nicht zu Ende. Wie Sie sicherlich
    vernommen haben, ist das Verfahren mit dem Investor Sontowski immer noch
    nicht abgeschlossen. Der Investor ist nämlich vor die Vergabekammer gezogen,
    einer Art Gerichtshof der für (europäische)... further

Das Minoritenplatzgrundstück ist sehr wertvoll für die Stadt Kleve. Deshalb sollte es nur für eine hochwertige Bebauung mit einer attraktiven Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Diese muss eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot in der Stadt darstellen und darf sich nicht den kommerziellen Interessen eines Investors unterordnen. Die Elemente Wasser, Parkanlagen, urbanes Leben müssen bei einer Überplanung des Gebietes mit einbezogen werden. Darüber hinaus soll die Chance genutzt werden, das städtische Kultur- und Freizeitangebot zu ergänzen , um die Entwicklung rund um die neue Hochschule zu unterstützen.

Ich kann der Stadt Kleve nur raten mal in sich zu gehen und in ruhe darüber nachzudenken was das richtige für irre Stadt ist. Den immer größer,höher und mehr, kann auch nach hinten los gehen.man siehe die Verkehrs Situation jetzt schon, stopp und Go wenn Mann mal eine gemütliche runde Schoppen will .Parkplatz suchen wen Mann mal eine City besuchen will.ich kann nur raten macht Kleve Attraktiver (zb: Kunst&Kultur) so das Mann mal immer wieder Lust hat für``einen Tag aus nach Kleve´´ PS. Kleve ist soo eine schöne Stadt. Liebe Grüsse Meisters Heinz

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