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Bild zur Petition mit dem Thema: Denkpause für die Unterstadt Denkpause für die Unterstadt
Dialog
  • Von: Initiative “Denkpause für die Unterstadt” mehr
  • An: Bürgermeister Theodor Brauer
  • Region: Kleve mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
    Sprache: Deutsch
  • Im Dialog
  • 4.141 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Denkpause für die Unterstadt

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Die Firma Sontowski & Partner Group möchte auf dem Minoritenplatz in Kleve ein Geschäftshaus errichten – mit 5800 Quadratmetern neuer Einzelhandelsfläche. Die Initiative »Denkpause für die Unterstadt« ist dagegen! Wir wünschen uns eine nachhaltige, verträgliche und kreative Entwicklung der Stadt und keine weiteren Bausünden!

Wir fordern Sie (den Rat der Stadt Kleve) auf, die Sontowski-Planung abzulehnen und eine Denkpause dazu zu nutzen, in einem offenen Verfahren unter Einbeziehung der Bürgerschaft die angesichts von Hotelbau und geplanter Volksbankzentrale veränderte Situation auf dem Minoritenplatz neu zu bewerten. Wir appellieren an Sie: Beenden Sie Ihr Sontowski-Engagement und geben Sie Raum für eine angepasste, städtebaulich verträgliche Entwicklung der Unterstadt – offen zum Hochschulgelände und mit hoher Aufenthaltsqualität!

Begründung:

Mit Bestürzung beobachten wir, dass sich eine Mehrheit des Stadtrates anzuschicken scheint, durch die Zustimmung zu dem überdimensionierten, alle Maßstäbe sprengenden und zudem architektonisch nicht überzeugenden Sontowski-Geschäftshaus auf dem Minoritenplatz das Stadtbild auf Generationen hin zu verschandeln und die bestehende Handels- und Geschäftsstruktur in der City nachhaltig zu schädigen. Wir sind der Meinung, dass bereits das neue Rilano-Hotel und die geplante Volksbankzentrale den im Werkstattverfahren entwickelten städtebaulichen Grundsätzen und der von den Bürgern mehrheitlich gewählten Planung Hohn sprechen. Das von Sontowski geplante Geschäftshaus stellt nun dies alles noch in den Schatten und konterkariert den Bürgerwillen vollends.

Das Sontowski-Geschäftshaus macht unserer Meinung nach Kleve keineswegs „fit für die Zukunft“, es stellt im Gegenteil ein extrem hohes Risiko für die Stadtentwicklung dar: Seine Architektur ist nicht erstklassig und verblüfft allenfalls durch die Idee, statt einer überdachten Passage eine Passage übers Dach zu bauen und in der Planzeichnung auf dem Flachdach über dem zweiten Obergeschoß begrünte Spazierwege darzustellen, wohl um so dem flüchtigen Betrachter die ebenerdige Fortsetzung des Grüngürtels vorzugaukeln. Städtebaulich zerstört der Bau in seiner Maßstabslosigkeit alle Zusammenhänge und riegelt die Innenstadt gegen das Hochschulgelände ab.

Für die etablierte Klever Geschäftswelt bedeutet das geplante Geschäftshaus nicht die dringend gebotene Fortentwicklung und Aufwertung der City als Einkaufszone mit Charme, sondern die unsensible Zerschlagung der gewachsenen Strukturen und weitere Leerstände in der Kavariner-, der Großen und der Hagschen Straße. Der Verweis auf einen „hochwertigen“ Besatz als Bedingung für die Genehmigung des Vorhabens („Zweite Säule“) ist ökonomisch nichts als hohles Geschwätz und praktisch wertlos.

Wer von Ihnen, sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordneten, glaubt denn im Ernst, dass eine Ratsmehrheit oder eine noch so tatkräftige Verwaltung die Gesetze des Marktes außer Kraft setzen kann, die da lauten, dass Geschäfte, die rote Zahlen schreiben, früher oder später aufgegeben werden müssen? Sollten die „hochwertigen“ Läden schließen müssen, weil sie sich nicht tragen, wird der Investor nicht umhin kommen, sich „kannibalistisch“ zu verhalten und Geschäfte aus der City abzuwerben und zudem Ramsch-Läden in seinem Geschäftshaus zuzulassen, um Leerstände zu vermeiden und seinen wirtschaftlichen Schaden zu minimieren. Jedem Denkenden ist das klar.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Kleve, 07.05.2013 (aktiv bis 06.11.2013)


Neuigkeiten

Über den Minoritenplatz mitentscheiden. Der Minoritenplatz: Was soll aus ihm werden? Möchten Sie es erfahren? Wollen Sie mitreden? Am Montag, 19. September um 19:30 Uhr stellt die Stadtverwaltung ihre Pläne in der Klever Stadthalle vor. Der Platz ...

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Debatte zur Petition

PRO: Das Minoritenplatzgrundstück ist sehr wertvoll für die Stadt Kleve. Deshalb sollte es nur für eine hochwertige Bebauung mit einer attraktiven Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Diese muss eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot in der Stadt ...

PRO: Hallo Zusammen! Ich brauche bitte von jedem Unterstützung. Ich habe meine Petition zum Schutz von Whistleblowern hier eingereicht und im Deutschen Bundestag. Bitte teilt und unterschreibt alle, um endlich Missständen den Kampf anzusagen und Menschen die ...

CONTRA: Ich kann der Stadt Kleve nur raten mal in sich zu gehen und in ruhe darüber nachzudenken was das richtige für irre Stadt ist. Den immer größer,höher und mehr, kann auch nach hinten los gehen.man siehe die Verkehrs Situation jetzt schon, stopp und Go wenn ...

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