Die Firma Sontowski & Partner Group möchte auf dem Minoritenplatz in Kleve ein Geschäftshaus errichten – mit 5800 Quadratmetern neuer Einzelhandelsfläche. Die Initiative »Denkpause für die Unterstadt« ist dagegen! Wir wünschen uns eine nachhaltige, verträgliche und kreative Entwicklung der Stadt und keine weiteren Bausünden!

Wir fordern Sie (den Rat der Stadt Kleve) auf, die Sontowski-Planung abzulehnen und eine Denkpause dazu zu nutzen, in einem offenen Verfahren unter Einbeziehung der Bürgerschaft die angesichts von Hotelbau und geplanter Volksbankzentrale veränderte Situation auf dem Minoritenplatz neu zu bewerten. Wir appellieren an Sie: Beenden Sie Ihr Sontowski-Engagement und geben Sie Raum für eine angepasste, städtebaulich verträgliche Entwicklung der Unterstadt – offen zum Hochschulgelände und mit hoher Aufenthaltsqualität!

Begründung

Mit Bestürzung beobachten wir, dass sich eine Mehrheit des Stadtrates anzuschicken scheint, durch die Zustimmung zu dem überdimensionierten, alle Maßstäbe sprengenden und zudem architektonisch nicht überzeugenden Sontowski-Geschäftshaus auf dem Minoritenplatz das Stadtbild auf Generationen hin zu verschandeln und die bestehende Handels- und Geschäftsstruktur in der City nachhaltig zu schädigen. Wir sind der Meinung, dass bereits das neue Rilano-Hotel und die geplante Volksbankzentrale den im Werkstattverfahren entwickelten städtebaulichen Grundsätzen und der von den Bürgern mehrheitlich gewählten Planung Hohn sprechen. Das von Sontowski geplante Geschäftshaus stellt nun dies alles noch in den Schatten und konterkariert den Bürgerwillen vollends.

Das Sontowski-Geschäftshaus macht unserer Meinung nach Kleve keineswegs „fit für die Zukunft“, es stellt im Gegenteil ein extrem hohes Risiko für die Stadtentwicklung dar: Seine Architektur ist nicht erstklassig und verblüfft allenfalls durch die Idee, statt einer überdachten Passage eine Passage übers Dach zu bauen und in der Planzeichnung auf dem Flachdach über dem zweiten Obergeschoß begrünte Spazierwege darzustellen, wohl um so dem flüchtigen Betrachter die ebenerdige Fortsetzung des Grüngürtels vorzugaukeln. Städtebaulich zerstört der Bau in seiner Maßstabslosigkeit alle Zusammenhänge und riegelt die Innenstadt gegen das Hochschulgelände ab.

Für die etablierte Klever Geschäftswelt bedeutet das geplante Geschäftshaus nicht die dringend gebotene Fortentwicklung und Aufwertung der City als Einkaufszone mit Charme, sondern die unsensible Zerschlagung der gewachsenen Strukturen und weitere Leerstände in der Kavariner-, der Großen und der Hagschen Straße. Der Verweis auf einen „hochwertigen“ Besatz als Bedingung für die Genehmigung des Vorhabens („Zweite Säule“) ist ökonomisch nichts als hohles Geschwätz und praktisch wertlos.

Wer von Ihnen, sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordneten, glaubt denn im Ernst, dass eine Ratsmehrheit oder eine noch so tatkräftige Verwaltung die Gesetze des Marktes außer Kraft setzen kann, die da lauten, dass Geschäfte, die rote Zahlen schreiben, früher oder später aufgegeben werden müssen? Sollten die „hochwertigen“ Läden schließen müssen, weil sie sich nicht tragen, wird der Investor nicht umhin kommen, sich „kannibalistisch“ zu verhalten und Geschäfte aus der City abzuwerben und zudem Ramsch-Läden in seinem Geschäftshaus zuzulassen, um Leerstände zu vermeiden und seinen wirtschaftlichen Schaden zu minimieren. Jedem Denkenden ist das klar.

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  • Über den Minoritenplatz mitentscheiden.

    Der Minoritenplatz: Was soll aus ihm werden?

    Möchten Sie es erfahren?

    Wollen Sie mitreden?

    Am Montag, 19. September um 19:30 Uhr stellt die Stadtverwaltung ihre Pläne in der Klever Stadthalle vor.

    Der Platz soll auf jeden Fall mehr oder weniger stark bebaut werden und auch eine Tiefgarage soll in jedem Fall errichtet werden.

    Möchten Sie 1 oder 2 zusätzliche Bauten - jeder vom Kaliber der Volksbank?
    Oder gleich 3 Stück, zusammen so groß wie einst "Sontowski" mit 2 Gassen hindurch?
    Für einen freien Platz bleibt nur ein mehr oder minder grosser Rest.

    Geben Sie sich zufrieden mit 3 "Variationen" im Grunde eines einzigen Plans?

    Oder haben SIe ganz andere Vorschläge?

    Soll der Minoritenplatz frei bleiben?
    Oder ganz anders genutzt werden?

    Wollen Sie auf dem Laufenden bleiben?
    Dann schreiben Sie an
    Denkpause.Kleve@aol.com
    oder an DenkPause c/o Martin Fingerhut, Kavariner Str. 17a, 47533 Kleve.

    Wollen Sie mitreden?
    Dann kommen Sie in die Stadthalle!
    jetzt Montag, 19., um 19:30.

    Bringen Sie Ihre Ideen mit.

    Reden Sie mit - entscheiden Sie mit!

    Henriëtte Wiggerts und Max Knippert,
    Sprecher der Bürgerinitiative
    Denkpause für die Unterstadt

  • Liebe Unterzeichner der Petition,

    nochmals herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Mit ihrer tatkräftigen
    Hilfe habe wir eine ganze Menge erreicht.
    Die politischen Parteien, die für die ursprüngliche Bebauung eingetreten
    sind (CDU, Grüne, SPD, FDP), haben den Widerstand in der Bevölkerung
    wahrgenommen und am 18. Dezember im Rat einstimmig entschieden die
    Verhandlungen mit Sontowski abzubrechen.
    Das ist ein großer Erfolg zu dem Sie maßgeblich mit beigetragen haben.

    Leider ist die Angelegenheit damit noch nicht zu Ende. Wie Sie sicherlich
    vernommen haben, ist das Verfahren mit dem Investor Sontowski immer noch
    nicht abgeschlossen. Der Investor ist nämlich vor die Vergabekammer gezogen,
    einer Art Gerichtshof der für (europäische) Öffentliche Ausschreibungen
    zuständig ist.
    Es ist also zu vermuten, dass die Stadt hier weiterverhandeln muss. Zur
    Zielsetzung und zum Stand der Verhandlungen gibt es aber keinerlei
    Information für die Öffentlichkeit.
    www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/sontowski-zieht-vor-vergabekammer-
    1-fc-kleve-vor-erfolg-aid-1.4259023

    Die Denkpause hatte dies vermutet und nach weiteren Möglichkeiten gesucht
    die nicht gewünschte Bebauung zu verhindern. Der Bebauungsplan für den
    Minoritenplatz erscheint in wichtigen Aspekten fehlerhaft. Daher konnte ein
    sogenanntes Normenkontrollverfahren eingeleitet werden in dem die
    "ordnungsgemäße" Erstellung des Bebauungsplans geprüft wird. Hier wird
    also seitens des Gerichtes nachgeprüft ob die Stadtverwaltung ihr Handwerk
    ordentlich gemacht hat.
    Dieses Normenkontrollverfahren haben wir, die Denkpause, eingeleitet.

    Nun hat der Rat unlängst beschlossen den gerade druckfrisch verabschiedeten
    Bebauungsplan erneut zu ändern. Wir glauben, dass das
    Normenkontrollverfahren wesentliche Ursache dieses
    Bauplanänderungsverfahrens ist.

    Das ist ein großer Erfolg für die gute Sache und hat eine große Bausünde auf
    dem Minoritenplatz verhindert. Bis Jetzt!!!

    Damit das so bleibt und wir ein gute Lösung für den Minoritenplatz finden
    möchten wir Sie um ihre Mithilfe bitten.

    Hiermit möchten wir Sie, liebe Unterzeichner der Petition bitten, unser
    gemeinsames Anliegen an den Rat der Stadt Kleve heranzutragen.
    Die Ratsmitglieder sind unsere Vertreter in der Stadt und sollten auf unsere
    Anliegen und Wünsche Rücksicht nehmen.
    * Die Bauplanänderung ist eine gute Gelegenheit unsere Volksvertreter einmal
    zu fragen wie es hier weitergeht?
    * Auch sollten wir nachfragen, wie der Sachstand in Sachen der Verhandlung
    mit Sontowski steht.

    Um Ihnen dies zu erleichtern haben wir den unteren Text erstellt.
    Selbstverständlich können Sie auch einen eigenen Text verfassen. Wen wir
    hunderte Schreiben auf den Weg bringen bleiben wir nicht ungehört.
    Die Textvorlage geht auch als Pressetext an die Klever Presse.

    Noch eine Anmerkung in eigener Sache:
    Dies ist vermutlich die letzte Möglichkeit, sie via Openpetition zu
    erreichen. Bitte lassen sie uns Ihre E-mail Adresse per E-Mail zukommen,
    sodass wir sie weiter auf dem Laufenden halten können. Unsere Mailadresse
    lautet: info@denkpause-minoritenplatz.de

    Viele Grüße

    Ihre Denkpause für die Unterstadt

    -

    Textvorlage für ihre Ratsvertretung

    Sehr geehrte Ratsmitglieder, (Landwehr 4-6 - 47533 Kleve)

    ich gehöre zu den 4140 Unterzeichnern der Petition, die den Verkauf des
    Minoritenplatz an den Investor Sontowski & Partner entschieden ablehne. Am
    18.12.2014 haben Sie einstimmig mit allen Ratsmitgliedern einen
    Schlussstrich unter die Akte Sontowski gezogen. Jetzt wird ein
    Bebauungsplanänderungsverfahren eingeleitet, aber es sind noch entscheide
    Fragen unbeantwortet;

    Die Stadtverwaltung (Hr. Haas) verhandelt weiterhin mit Sontowski.
    Dazu hat er vom Rat und somit von Ihnen weder einen Auftrag noch eine
    Genehmigung.
    Er hat doch den Auftrag das genaue Gegenteil zu tun! Wissen Sie um diesen
    Umstand? Sind Sie informiert?
    Ich möchte Sie hiermit bitten, den Bürgermeister Herrn Brauer und Herrn Haas
    aufzufordern, sofort und allumfassend zu Informieren.

    Warum wird weiter verhandelt?
    Warum wird der Rat nicht informiert?
    Falls der Rat doch informiert wurde, warum geben Sie keinerlei (NULL)
    Informationen an die Öffentlichkeit?
    Wir haben ein Recht darauf zu erfahren, wie der Stand der Dinge hier ist!
    Was also ist der Stand der Verhandlung?

    Unlängst wurde eine Änderungsverfahren zum Bebauungsplan für den
    Minoritenplatz eigeleitet.

    Wie sollen die Bürger bei diesem Entwurf beteiligt werden?
    Gibt es schon konkrete Entwurfsdetails und Anregungen für den Bebauungsplan?
    Gibt es einen neuen Entwurf von Sontowski?
    Gibt es einen Entwurf eines anderen Investors?

    Die Bebauungsplanänderung steht für mich im Zusammenhang mit dem
    Normenkontrollverfahren, dass auf Initiative der Denkpause eingeleitet
    wurde.
    Hat das Verwaltungsgericht angedeutet, dass es sehr große Chancen für die
    Kläger im Normenkontrollverfahren sieht?
    Hat das Verwaltungsgericht daher ang

  • Liebe Unterzeichner der Petition,

    zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Wie Sie sicherlich vernommen haben werden, tritt das ganze Verfahren in die entscheidende Phase – und es könnte sein, dass Ihre Mitwirkung noch einmal gefordert ist.

    Nach derzeitigem Stand soll der Investor vor dem Klever Stadtrat gehört werden. Nachdem die letzte Vorstellung nicht überzeugend ausfiel, gewährt die CDU dem Investor numehr gewissermaßen eine "letzte Chance". Auch wenn die Sitzung selbst vermutlich nicht öffentlich sein wird, ist es unserer Meinung nach sehr wichtig, dort Präsenz zu zeigen. Über Ort, Datum und Uhrzeit werden wir noch informieren, nach derzeitigem Stand soll dies am 6. November sein.

    Weiterhin möchten wir darauf aufmerksam machen, dass der Bebauungsplan für das Gebiet (ohne dessen Beschluss dort überhaupt nicht gebaut werden kann) derzeit öffentlich ausliegt. Noch bis zum 30. Oktober haben Bürger der Stadt Kleve Gelegenheit, dazu "Anmerkungen" zu machen, die von der Verwaltung geprüft und beantwortet werden müssen. Diese Anregung kann schriftlich formlos unter Angabe der Nummer des Plans (1-279-1) an die Stadtverwaltung, Interimsrathaus, Landwehr 4-6, 47533 Kleve, gesandt werden, oder auch dort persönlich abgegeben werden (Zimmer 224). Der Bebauungsplan selbst kann auch aus dem Internet heruntergeladen werden, auf der Website der Stadt Kleve unter dem Bereich "Bauen & Wohnen" (bit.ly/1bBs4OT).

    Da unsere Möglichkeiten, sie via Openpetition zu erreichen, nur begrenzt sind, würden wir uns außerdem freuen, wenn Sie uns Ihre E-mail Adresse per E-Mail zusenden würden, sodass wir auch außerhalb des OpenPetition-Systems zu Ihnen Kontakt halten können. Unsere Mailadresse lautet: info@denkpause-minoritenplatz.de


    Viele Grüße

    Ihre Denkpause für die Unterstadt

    www.denkpause-minoritenplatz.de
    www.facebook.com/DenkpauseMinoritenplatz

Pro

Das Minoritenplatzgrundstück ist sehr wertvoll für die Stadt Kleve. Deshalb sollte es nur für eine hochwertige Bebauung mit einer attraktiven Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Diese muss eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Angebot in der Stadt darstellen und darf sich nicht den kommerziellen Interessen eines Investors unterordnen. Die Elemente Wasser, Parkanlagen, urbanes Leben müssen bei einer Überplanung des Gebietes mit einbezogen werden. Darüber hinaus soll die Chance genutzt werden, das städtische Kultur- und Freizeitangebot zu ergänzen , um die Entwicklung rund um die neue Hochschule zu unterstützen.

Contra

Ich kann der Stadt Kleve nur raten mal in sich zu gehen und in ruhe darüber nachzudenken was das richtige für irre Stadt ist. Den immer größer,höher und mehr, kann auch nach hinten los gehen.man siehe die Verkehrs Situation jetzt schon, stopp und Go wenn Mann mal eine gemütliche runde Schoppen will .Parkplatz suchen wen Mann mal eine City besuchen will.ich kann nur raten macht Kleve Attraktiver (zb: Kunst&Kultur) so das Mann mal immer wieder Lust hat für``einen Tag aus nach Kleve´´ PS. Kleve ist soo eine schöne Stadt. Liebe Grüsse Meisters Heinz