Am frühen Pfingstsonntag Morgen, dem 04.06.2017, ist wieder eine Fußgängerin in Höhe des Sportplatzes in Lemgo-Entrup von einem Autofahrer tödlich verletzt worden; sie verstarb noch an der Unfallstelle, der Täter floh,wurde aber gefasst. Bereits vor einigen Jahren wurde an der selben Stelle schon einmal ein Fußgänger Opfer eines tödlichen Unfalls. Weiterhin sind schon mehrere Fahrzeuge verunfallt, aus der Kurve getragen worden oder haben sich überschlagen, weil ständig die Höchstgeschwindigkeit überschritten wird. Dort ist Tempo 70 vorgeschrieben, die Geschwindigkeit wird aber ständig überschritten. In Entrup in Fahrtrichtung Matorf wird -das Ortsausgangsschild sehend- 200 m vor dem Ortsausgang derart beschleunigt, daß selbst mit der vorhandenen Überquerungshilfe ein sicherer Wechsel der Straßenseite ein Risiko ist. Aus Fahrtrichtung Matorf nach Entrup hinein wird dermaßen schnell gefahren, daß viele Autofahrer, statt zu bremsen, lieber auf der falschen Seite der Überquerungshilfe (auf der Gegenspur) in das Dorf rasen, da auf der richtigen Fahrbahn ein kleiner Schlenker ist.

Hier die Links zum Polizeibericht: www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/3651860 www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/3652087

Begründung

Aus Entrup nach Matorf zum Sportplatz hin gibt es keinen Fußweg auf der Sportplatzseite. Viele Kinder und Mitbürger, die zum Sportplatz wollen, müssen die Straßenseite wechseln, um am Sportplatz selbst dann an der genannten Unfallstelle ohne bauliche Hilfe erneut die Straßenseite wechseln zu müssen. Hier wäre eine Anforderungsampel oder ein Zebrastreifen mit ausreichender Beleuchtung sinnvoll; zudem sollte das Tempo auf 50 km/h begrenzt und auch ständig kontrolliert werden. Um der Raserei im Dorf Einhalt zu gebieten, wären Berliner Kissen (Schwellen) am Ortseingang sinnvoll, die den Verkehr nachhaltig bremsen. Ein bereits von der Dorfgemeinschaft installierte und finanzierte Geschwindigkeitsanzeige vor dem Kindergarten Entrup hat leider nicht den erhofften Erfolg gezeigt. Hier wäre auch zu überlegen, die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu begrenzen.

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer*innen,

    wie der lokalen Tagespresse zu entnehmen war, hat unsere Stadt schon vor Abgabe unserer Petition einen befestigten, asphaltierten Weg zum Sportplatz angelegt, so daß niemand mehr gezwungen ist, die Landstraße zu überqueren, der sich auf den Weg zum Sportplatz macht.

    Der Kreis hat zugesichert, bei Festivitäten auf dem Sportplatz die Geschwindigkeit vor selbigem zu begrenzen.

    Ich möchte mich bei allen Unterstützer*innen herzlich bedanken, die diese Petition ermöglicht haben.

    Mein Dank geht aber auch an unseren Bürgermeister und den Rat der Stadt sowie die lokale Presse, die sich dieses Problems so rasch und unkompliziert angenommen und sehr bürgerfreundlich reagiert haben.

    Entsprechend werde ich diese Petition nun beenden, eine Übergabe selbiger ist nun nicht mehr nötig..

    Abschließend wünsche ich allen Unterstützer*innen einen schönen ersten Advent und eine gesegnete Weihnachtszeit.

    Mit freundlichen Grüßen, Eric Szagun

  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

    heute möchten wir Sie darüber informieren, daß wir bei unserer Unterschriftensammlung im Rewe Entrup 265 weitere Stimmen dazu gewinnen konnten.

    Hier möchten wir uns ganz besonders bei Herrn Eduard Schulz bedanken, der uns als Inhaber des Rewe Entrup die Unterschriftensammlung in seinem Markt gratis ermöglicht hat.

    Wer uns letzte Woche verpasst hat, hat die Gelegenheit, am Samstag, dem 01.Juli ab 9:00 Uhr -ebenfalls wieder im Rewe Entrup- unsere Petition vor Ort zu unterschreiben.

    Bitte unterstützen Sie uns weiter und bewerben diese Petition in Ihrem Umfeld, denn es geht um eine wirklich wichtige Sache: Die Sicherheit der Kinder und der Bürger Entrups.

    Mit freundlichen Grüßen, Andrea und Eric Szagun

Pro

Der Unfall ist eine Katastrophe, daß dürfte jedem klar sein und steht außer Frage. Ich bezeichne mich als Schnellfahrer... fahre, wenn es die Situation erlaubt sehr gerne auch mal über 200 vorrausgesetzt, die Verkehrslage lässt das überhaupt zu auf der Autobahn. Und ehrlich gesagt fahre ich auch schon relativ oft leicht etwas schneller, als es die Vorgabe erlaubt. Aber alles immer Kontrolliert und im Rahmen. Niemand von uns weiß zur Zeit, ob der Unfallverursacher irgendwelche Drogen zum Zeitpunkt des Unfalls drin hatte, oder what ever. Aber sofort wieder eine Petition ohne Hintergrundwissen?

Contra

Den Argumenten des Petenten folgend haben sich die Unfälle ereignet, weil die Verursacher sich nicht an die bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen und andere Vorschriften gehalten haben. Es ist Unsinn, auf solcherlei Mißstände mit einer Verschärfung der ohnehin schon nicht beachteten Vorschriften zu reagieren. Stattdessen ist die Einhaltung der bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen und anderen Vorschriften zu überwachen und durchzusetzen!