Der Tierpark Berlin, der jetzt über 160 Hektar Fläche verfügt, könnte schrumpfen – um über 20 Hektar.

Im vorgelegten Ziel- und Entwicklungsplan sind die Areale als Flächen für “optionale Verwendung” ausgewiesen. Es handelt sich um den Wirtschaftshof, die Malaienbäranlage, die Schlangenfarm und das Krokodilhaus, die alte Tierparkschule und das Wirtschaftsgebäude, das Müllberge-Areal/Gebirge.

Die Argumentation, daß ein Verkauf der Flächen notwendig ist, da sonst die Sanierung und Neugestaltung des Tierparks nicht zu finanzieren sei greift nicht. Die in Rede stehenden Flächen gehören der Stadt, so daß bei einem Verkauf dem Tierpark überhaupt keine finanziellen Mittel zufließen würden.

Begründung

Erst kürztlich verkündete der amtierende Direktor Dr. Knieriem, daß ein Zoo für Berlin zu wenig sei und somit der Tierpark Berlin erhalten bleiben muss.

Ein Alleinstellungsmerkmal des Tierparks ist seine Größe. Mit seinen 160 ha ist es der größte Tierpark in Europa. Und genau dieses Alleinstellungsmerkmal muss erhalten bleiben um den Tierpark zukunftssicher zu machen.

Auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Säugetiergutachten des BMEL wird explizit eine bestimmte Größe für die Gehege in einem Zoo gefordert. Genau dafür wird in Zukunft auch die gesamte Fläche des Tierparks gebraucht.

Letztlich bietet der Tierpark den Berlinern ein Naherholungsgebiet und den Touristen eine weitere Attraktion, was einen entsprechenden Gesamterhalt umso wichtiger macht.

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Pro

Richtig, der Tierpark darf nicht schrumpfen, er muß mittelfristig ganz aufgelöst werden. Niemand braucht im 21.Jhdt Tierknäste, in denen wie im 19.Jhdt exotische Wildtiere gefangengehalten und zur Schau gestellt werden. Umwandlung in einen Stadtpark: ja. Fortführung des Tierknastes: nein.

Contra

Ein neuer Stadtteil für unsere neuen Freunde aus Syrien usw. das wäre ein Ziel. Weg mit diesem Tierghetto !