Liebe Deutzer und liebe In­te­r­es­senten,

wir fordern ein Verbot der politischen Großveranstaltungen und die Abschaffung der Kirmes auf der Deutzer Werft.

Wir akzeptieren nicht, dass dort in den letzten Monaten an acht Wochenenden Veranstaltungen mit teils brisanten politischen Demonstrationen und die Kirmes stattfinden bzw. überhaupt Genehmigungen bekommen.

Die ständigen Veranstaltungen stellen für die Bewohner und Bewohnerinnen eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit, eine unerträgliche Verkehrslage und eine hohe Lärmbelästigung und somit eine deutliche Verringerung der Lebensqualität im Stadtteil da.

Die Anwohner/innen sollen sich in ihrem Veedel frei bewegen können und dürfen nicht aus Angst vor Ausschreitungen auf Spaziergänge und Freizeitaktivitäten verzichten müssen. Unsere Kinder dürfen keine Angst vor teilweise fanatischen Demonstranten, sowie Wasserwerfern und einer derart hohen, regelmäßigen Polizeipräsenz haben.

Politische Veranstaltungen dürfen nicht absichtlich, wie bereits geschehen, nach Deutz verlegt werden, bzw. grundsätzlich nicht in Wohngebieten stattfinden.

Die Parksituation während der Veranstaltungen gleicht im gesamten Stadtteil einem unkontrollierten Ausnahmezustand. Es wurden z.B.: die Fahrbahn der Severinsbrücke, etliche Feuerwehr und Privateinfahrten, sowie Grünflächen zugeparkt. Dagegen hat weder die Polizei, noch das Ordnungsamt ausreichende Maßnahmen getroffen. Feuerwehrfahrzeugen ist es durch die im Halteverbot parkenden Autos unmöglich die engen Wohnstraßen von Deutz zu erreichen. Trotzdem haben wir während der Veranstaltungen noch nie einen Abschleppdienst gesehen. Gilt die STVO etwa nur für Anwohner/innen und in der übrigen Zeit des Jahres? Es kann doch nicht sein, dass wir Deutzer ständig an Wochenenden auf die Nutzung des eigenen PKW verzichten müssen, da nicht mal in der weiteren Umgebung Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Während der Kirmes zieht sich die katastrophale Parksituation, in der die Autos auf der Suche nach freien Plätzen in Schlangen durch die Straßen fahren, über Wochen hin.

Im Namen aller Unterzeichner/innen

Begründung

Wenn auch für Sie die ständigen Großveranstaltungen eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit, eine hohe Lärmbelästigung und somit eine deutliche Verringerung der Lebensqualität im Stadtteil darstellt, unterstützen sie diese Petition. Denn es hat sich nun oft genug gezeigt, dass die Deutzer Infrastruktur keineswegs geeignet ist, um solche Veranstaltungen sicher und für alle beteiligten erträglich durchzuführen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Melani Hemstedt aus 9
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Mitstreiter/innen,
    vielen Dank für die Unterstützung der Petition gegen Großveranstaltungen in Deutz. Leider musste ich enttäuschender Weise feststellen, dass die Zivilcourage lange nicht so groß ist, wie die Meinung auf der Straße nach diesen Veranstaltungen. Wir haben das Quorum längst nicht erreicht. Trotzdem werde ich die abgeschlossene Petition an die Stadtverwaltung übergeben. Jetzt bleibt uns nur noch die Hoffnung, dass nicht wieder so viele Veranstaltungen wie im letzten Jahr angemeldet werden.
    Mit freundlichen Grüßen Melani Hemstedt

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Als Anwohnerin bin ich ebenfalls der Meinung, dass insbesondere brisante politische Demonstrationen in dieser Anzahl absolut unzumutbar sind. Es bringt regelmäßig ein schlechtes Gefühl und Bewegungsunfähigkeit mit sich. Allerdings unterstütze ich den Gedanken, die Deutzer Kirmes abzuschaffen, in keinster Weise. Obwohl auch ich regelmäßig einen Parkplatz suchen muss, ist die Deutzer Kirmes eine Bereicherung für das Veedel. Ich muss auch einen Parkplatz suchen, wenn Veranstaltungen in der Kölnarena sind. Sollen wir diese Kulturveranstaltungen nun auch verlegen? Das ist unverhältnismäßig.