Das RP Karlsruhe plant die Abschiebung der Familie Elezovikj/Mamutovska. Ein Härtefallantrag ist gestellt. Dabei bitte ich um Ihre Unterstützung!

Begründung

  1. Die Familie befindet sich seit Mai 2011 in Deutschland - sprich seit über 4 Jahren.
  2. Zwei der fünf Kinder wurden in Deutschland geboren.
  3. Das jüngste Kind leidet an einem Herzfehler und bedarf ärztlicher Betreuung (Attest liegt vor).
  4. Der Vater (Rejan Elezovikj) hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag und einen sicheren Arbeitsplatz. Dadurch kann er seine Familie selbst versorgen.
  5. Folgende Empfehlungsschreiben liegen vor: Arbeitgeber, Gemeinde, Vermieter, Schule und Kindergarten. Zwei Mädchen besuchen den Mädchenkreis. Dies spricht für die hervorragende Integration der Familie.
  6. Als Romas erfahren die Familienmitglieder in Mazedonien erhebliche Benachteiligungen im Bildungswesen und bei Sozialleistungen. Auch in Krankenhäusern werden sie benachteiligt, was unter anderem für den herzkranken Jungen dramatisch ist!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Heute hat die Familie Elezovikj Post von ihrem Anwalt erhalten: Die Härtefallkommission hat entschieden, der Familie eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen. Darüber freuen wir uns gemeinsam mit der Familie und sagen gemeinsam DANKE an alle, die unseren Antrag unterstützt haben!

  • Unter
    www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Meine-Geschichte-Der-Kampf-gegen-die-Abschiebung;art4306,3592189
    gibt es einen neuen Artikel über die Familie Elezovikj. Diesen stellen wir in Kürze auch auf unsere Homepage.

  • Vielen Dank an alle Unterstützer! Ich werde die Unterlagen am Montag, 14.12.2015 an die Härtefallkommission des Landes Baden-Württemberg übersenden.

    An alle, die sich auch noch persönlich an die Kommission wenden möchten:

    Härtefallkommission beim Ministerium für Integration Baden-Württemberg
    - Geschäftsstelle -
    Postfach 10 34 64
    70029 Stuttgart

    Den Vorsitz der Kommission hat Dr. Wais

    Viele Grüße und einen schönen 3. Advent

    Martin Schmauder

Pro

D ie Familie Elezovikj gibt ein Paradebeispiel für Integrationswillen und gelungene Integration. Wenn diese Familie nicht den Kriterien für Integrationsbereitschaft genügt, wer dann. Im Übrigen ist die gesundheitliche Situation des Jüngsten ein unabweisbarer humaitärer Härtefall.

Contra

Für mich ist das kein Argument, dass zwei Kinder hier geboren sind! Drei sind also nicht hier geboren, also hat man diese drei dann aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen, das spräche doch eher dafür, dass sie da hingehen sollen, wo sie hergekommen sind!