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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Petition für das Bleiberecht der Familie Musa aus Nord-Ost-Nigeria - für eine faire Einwanderungspolitik in Deutschland! #familiemusagehoertzudeutschland ES EILT!!! SIE SOLLEN ZUM 27.11.2016 DEUTSCHLAND VERLASSEN !!! Die Familie Musa befindet sich seit August 2014 in Lindau am Bodensee und war schon bald voll und ganz in die Lindauer Gemeinschaft integriert! Vater Lucky (35), Evelyn (28) und ihre Tochter Gift (3) (Englisch für Geschenk), waren zunächst in einem sehr kleinen Zimmer in einer Gemeinschaftsunterkunft in Lindau/Reutin untergebracht. Sie wurden dort von ehrenamtlichen Helfern betreut und nahmen am Deutschunterricht teil. Lucky musste alphabetisiert werden, Evelyn ist sehr intelligent, hat in Nigeria eine Schule besuch, spricht fließend Englisch und inzwischen auch gut Deutsch, wie man in dem Video sieht. Die Musas beklagten sich nie über das viel zu kleine Zimmer, sie waren glücklich endlich in Freiheit und offen ihre Ansichten äußern zu können zu sein. Auch kamen sie mit allen anderen Flüchtlingen gut aus und hatten keinen Streit. Lucky fiel den Helfern und Nachbarn durch seine freundliche Art, seiner Hilfsbereitschaft gegenüber den anderen Flüchtlingen, seiner Ordnungsliebe und Reinlichkeit sehr angenehm auf. Er reparierte Fahrräder, sortierte den Müll, wusch sogar die Mülleimer aus, kehrte den Hof und räumte im Winter den Schnee rund um das Haus weg. Alle Helfer waren sehr beeindruckt von seinem Fleiß und es wurde dann für alle Flüchtlinge ein Haus und Hof-Reinigungsplan ausgehängt. Im Oktober 2014 nahm Lucky einen 1,05 Euro Job in einer sozialen Einrichtung in Lindau/Insel an. Er war dort sowohl in der Pflege als auch handwerklich tätig. Mit den älteren Herrschaften, um die er sich kümmerte, verstand er sich sehr gut und man wollte ihn gar nicht mehr wieder gehen lassen! Er sagte, er wolle damit Deutschland und den Helfern Danke für die freundliche Aufnahme und die große Hilfsbereitschaft sagen. Sicherlich auf Grund seiner so vielen positiven Eigenschaften, die sich bereits herumgesprochen hatten, konnte Lucky zum 1.Okt. 2015 einen besser bezahlten Arbeitsplatz in der Küche einer sozialen Einrichtung des öffentlichen Dienstes in Lindau/Reutin bekommen. Lucky war und ist bei Arbeitgebern, Mitarbeitern, den Senioren sowie im Helferkreis sehr beliebt. Da Evelyn und Lucky ihr zweites Kind erwarteten, konnten sie Ende Oktober 2015 in eine kleine 2-Zimmerwohnung umziehen, die sie liebevoll bescheiden einrichteten und pflegten. Am 1.Dez.2015 kam ihr Sohn Marvelous (Wunderbar) zu Welt. Die Tochter Gift (Geschenk) ist inzwischen 3 Jahre alt und versteht und spricht gut Deutsch. Sie ist ein überdurchschnittlich begabtes Kind und es wäre sehr, sehr schade, wenn dieses Kind nicht zur Schule gehen könnte. Kleine Maus erkundet die Videooption des Handys... Arbeitgeber, Mitarbeiter, Senioren an Luckys beiden Arbeitsplätzen, die Kindergärtnerinnen mit den Kindern und deren Eltern, sowie die Helfer sind sehr besorgt um die Zukunft der Familie Musa und möchten sich dafür einsetzen, dass die Familie in Deutschland, in Lindau am Bodensee, ein Bleiberecht bekommt. Jeder auf seine Art und nach seinen Möglichkeiten. Die Musas möchten in Deutschland bleiben. Denn das ist das Land, in dem die Werte gelebt werden, die auch sie lieben und in dem sie nicht bedroht oder verfolgt werden, wegen eben dieser Werte. Sie haben (als Christen) Angst vor Bedrohung und Verfolgung in Nigeria. Sie haben Angst vor Zwangsbeschneidung, die in Boko-Haram kontrollierten Gebieten und von traditionell-orientierten Dorfbewohnern gefordert wird (siehe Links) und sie haben vor allem Angst um die Zukunft ihrer Kinder in Nigeria, denn ihre Ansichten, ihr Glauben, ihre aufgeklärte Haltung zur Welt wird dort, wo sie herkommen, nicht toleriert und muss heimlich gelebt werden. Traumatische Erlebnisse - wie die Zerstörung ihres Hauses durch Boko Haram im Norden von Nigeria - waren eine von vielen Fluchtursachen. Die Familie kommt aus Jos. Niemand würde Menschen, die aus Aleppo oder Ar Raqqa - mit kleinen Kindern - hierher kommen, dort wieder hin zurückschicken, wo der IS die Gebiete kontrolliert. Und BOKO HARAM wird als noch grausamer als der IS eingestuft. Besonders für die Tochter besteht dort akute Gefahr! Die Musa's haben nicht ihre Papiere verloren und die kleine Gift wurde nachweislich in Jos geboren. Da Nigeria kein soziales Auffangnetz hat, wie hier, würden sie mittellos in eine ungewisse Zukunft durch das Land ziehen müssen, immer unter der Gefahr von Fulanis oder anderen Rebellen überfallen zu werden. Evelyn hat keine Familie mehr in Nigeria, denn ihre Eltern wurden von Boko Haram getötet. Es ist unzumutbar für sie an den Ort dieses Traumas zurückzukehren.
Begründung
Lucky's Eltern halten sich derzeit immer noch in Jos auf. Es ist nicht leicht für die älteren Menschen einfach alles stehen und liegen zu lassen, viele wollen sich auch nicht einfach so vertreiben lassen. Aber mit kleinen Kindern ist die Sache anders, denen möchte man eine Zukunft geben! Außerdem gerät man in Nigeria leicht vom Regen in die Traufe. Im Süden herrscht seit vielen Jahrzehnten Bürgerkrieg. Als moderne Christen haben sie keine Hoffnung in einem Land indem die Scharia wieder stärker durchgesetzt wird, in der Wahlergebnisse zweifelhaft erscheinen und in der ein ehemaliger Militärdiktator (siehe Links) unter fragwürdigen Umständen zum Präsidenten wird. All diese Überlegnungen und Erfahrungen veranlassten die Musas das Land zuverlassen, nachdem sie diese Angriffe überlebt hatten: 8 Punkte, die Nigerias Lage beängstigend machen. Eine Rückkehr würde außerdem bedeuten, dass Lucky seine Ausbildung nicht beenden kann, dass das überaus intelligente kleine Mädchen keine adäquate schulische Bildung erfahren wird. Viele Kinder hungern in Nigeria, so Unicef. Aktuellen Berichten zufolge weiten sich die boko-haram-nahen Fulani-Millizen besonders im Süden aus (Biafra-Konflikt). Amnesty International, Unicef und viele andere Organisationen berichteten unlängst über solche Vorkommnisse. Es muss auch Heilung von den traumatischen Erlebnissen geben, die eine Rückkehr nur triggern würde. Hier würde wenigstens Resilienz einkehren können! Evelyn bräuchte dringend eine professionelle Trauma-Therapie. Sie dachte, sie könne auch so mit dem Erlebten fertig werden, im Glauben, aber man sieht und erkennt deutlich, dass sie in professionelle Hände gehört und Hilfe bei der Heilung braucht. Sie ist nicht verrückt, aber wir wissen ja heutzutage, was die Folgen eines unbehandelten Traumas langfristig sind... In Nigeria sind die Menschen nicht gewohnt zu einem Therapeuten zu gehen, aber ich bin der Ansicht, dass man sie dringend davon überzeugen sollte. Sie sind christlich, aber keine fanatischen christlichen Hardliner: Ein "westliches" und aufgeklärtes Christentum mit einer modernen Weltsicht findet in Nigeria keinen fruchtbaren Boden, auf den es fallen kann.
14.11.2016: Toller Artikel über die Musas aus Lindau in der Zeitung "Schwäbische" Hier gehts zum Artikel von Dirk Augustin, in dem die Musas als Musterbeispiel für GELUNGENE Integration bezeichnet werden!
NEU: Mehr Infos mit tagesaktueller Presse auf unserer WORDPRESS-SEITE: https://diefamiliemussagehoertzudeutschland.wordpress.com/ und mehr Infos über Nigeria auf Facebook: https://www.facebook.com/nigeriainfos/
Wir möchten, dass Deutschland ein Land bleibt, in dem Menschen, die wegen ihrer freiheitlichen, demokratischen, kulturellen Werte, Ansichten, Philosophie und Lebensstils ein sicheres Zuhause finden können, wenn das in ihrer Heimat nicht mehr möglich ist! Wir fordern bei solchen Entscheidungen mehr Gerechtigkeit!
Besonders, wenn sie keine erzwungenen "Integrationsmaßnahmen" durchlaufen müssen, sondern ganz von selbst ein Teil der Gesellschaft werden und mit ihrer positiven offenen Art anstecken!
Anscheinend werden im Falle NIGERIA gar keine Einzelfälle mehr geprüft, sondern es gibt eine vertraglich unter den Regierungen beschlossene Pauschal-Massenabschiebung! Hier werden einzelne Schicksale auch gar nicht mehr geprüft, sondern einfach - verfassungswidrige - allgemeine Abmachungen getroffen. DAS ist unserer Meinung nach wider die Verfassung und wider die Menschlichkeit! Auch andere Familien sind davon betroffen und wir hoffen, dass auch manch anderen, besonders wenn sie kleine Kinder haben und hier viele Freunde gefunden haben, geholfen werden kann. Wer sich als feiner Mensch herausstellt, wird Freunde finden, die ihm auf ihre Art helfen. Ich denke aber, es sagt schon auch was über das Wesen der Musas aus, dass so viele Menschen so traurig wären, wenn ausgerechnet sie gehen würden. Sie sind eben was Besonderes! Und das sollte auch belohnt werden!
Die Musas, die wir alle als AUSNAHME-FAMILIE kennengelernt haben, können nicht wegen dubioser Abmachungen mit anderen Staaten, alle diese Gefahren ausgesetzt werden. Auch wenn wir hier "nicht jeden" aufnehmen können, aber es darf auch nicht ignoriert werden, wenn Menschen sich so wunderbar in die Gemeinschaft eingliedern!
NOCHMAL: Wir sehen wirklich ein, dass nicht "ganz Afrika" nun hierher kommen kann - aber die, die nun schon mal hier sind und sich bewährt haben, die sollten bleiben.
Mehr Infos und Hintergründe: https://diefamiliemussagehoertzudeutschland.wordpress.com/
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
16.11.2016
Sammlung endet:
15.05.2017
Region:
Deutschland
Kategorie:
Soziales