Neuigkeiten
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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 20.07.2026Liebe Unterstützer, liebe Unterstützerinnen,
im Juni haben Gespräche über die Perspektiven für eine kleine Wanderbrücke begonnen. Beteiligt sind zunächst die Städte Herzogenrath, Würselen und die Städteregion Aachen, später auch Vertreter*innen der Petition. Diesen Weg haben die Ratsmitglieder in Herzogenrath und Würselen mit ihren Beschlüssen im April geöffnet.
Die bisherigen Gespräche sind dem Vernehmen nach in einer konstruktiven und lösungsorientierten Atmosphäre verlaufen. Weitere Gespräche sind vereinbart. Die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse werden in einem Runden Tisch Ende August besprochen, an dem wir als Vertretung der Petition teilnehmen.
Zwischenzeitlich gab es eine weitere schlechte Nachricht: Die Brücke „Alter Bahndamm“ hat gravierende Schäden. Dies berichtete Amtsleiter Uhoda in einer Sitzung des zuständigen Ausschusses im Juni 2026. (Bericht: AZ 28.6.2026)
Diese Brücke ist die letzte von ehemals drei Wanderbrücken zwischen Herzogenrath und Kohlscheid. Sie wird als solche gar nicht richtig wahrgenommen, da das breite, ehemalige Bahnbauwerk von Erde und Pflanzen bedeckt ist.
Inzwischen befindet sich auch auf der Homepage der Stadt Herzogenrath eine Information zu Sachverhalt und Planung:- Die städtische Fachabteilung plane den „Rückbau des Altbauwerks und die Errichtung eines reduzierten Ersatzneubaus als Wander- und Reitbrücke“.
- Es solle so geplant werden, „dass der Ersatzneubau bei einer Aufrechterhaltung des Verkehrs während der gesamten Bauzeit stattfinden kann“.
- Für diesen Neubau werden Genehmigungen des Gewässerbetreibers Wasserverband Eifel-Rur, der Unteren Wasserbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde der Städteregion Aachen benötigt.
Wir werden darauf achten, dass diese Versprechen eingehalten werden!
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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 26.04.2026Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
beide Städte, Würselen wie Herzogenrath, sind für den Abriss der alten Brücke verantwortlich, daher sind auch beide Städte verantwortlich, für den Brückenersatz zu sorgen.
Die Planungen scheinen allerdings in einer Sackgasse gelandet zu sein. Dabei spielen die hohen Kosten des von der Stadt Herzogenrath favorisierten Brückenentwurfs von 1,6 Millionen Euro eine wichtige Rolle.
Wir haben Einblick in die Vorgaben für die Planungen erhalten und möchten konstruktive Vorschläge machen, die die Baukosten senken und die Planungen „schlanker“ gestalten könnten.
1. Die Vorgaben besagen, dass die zu planende Brücke ggf. auch für den Radverkehr geeignet sein soll. Infolgedessen sehen die vorgelegten Entwürfe breite und schwere Brücken vor. Es ist offensichtlich, dass die Planung einer reinen Wanderbrücke, wie beschlossen, wesentlich kostengünstiger ausfallen würde. Die Politik in Herzogenrath hat bereits im Juli 2025 deutlich eine kombinierte Rad- und Wanderbrücke abgelehnt und eine einfache fußläufige Querungsmöglichkeit beschlossen.
2. Es wird vorgegeben, dass die Brücke 2,3 bis 3 Meter breit sein soll. Die alte Wanderbrücke war deutlich schmaler und hat völlig gereicht. Eine geringere Breite würde Gewicht und Kosten sparen.
3. Die Brücke soll mit Wartungsfahrzeugen befahrbar sein, was zweifellos zu den Dimensionen der Entwürfe beiträgt. Gibt es heutzutage nicht andere Möglichkeiten zur Brückenprüfung, z.B. per Drohne?
4. Laut Auskunft der Stadt Herzogenrath muss ein Sicherheitsabstand zwischen dem höchsten Wasserspiegel und der Brückenunterkante von mindestens 50 cm als Hochwasserschutz eingehalten werden. Könnte nicht trotz dieser Vorgabe eine einfache, leichte Brückenkonstruktion oben aufliegen? Würden dann nicht auch die Widerlager kleiner ausfallen?
5. Wie lässt es sich bewerkstelligen, eine Brücke zu errichten, ohne wie geplant, eine Baustraße für 600 000 € auf Würselener Seite bauen zu müssen?
6. Hatten die Vorgaben – Breite der Brücke, Befahrbarkeit mit Wartungsfahrzeugen - zur Konsequenz, dass Standorte für den Bau einer einfachen Wanderbrücke nicht geprüft (und beantragt) wurden?
Wir wünschen uns, dass diese Fragen ernsthaft diskutiert und Lösungen erarbeitet werden. Im Sinne unserer Petition hoffen wir, dass in der Sitzung des Ausschuss für Bauangelegenheiten und Gebäudemanagement am 30. April Schritte in die richtige Richtung erfolgen. Der Ausschuss tagt um 18.00 Uhr im Rathaus Herzogenrath. Wir freuen uns über Unterstützung durch eure/Ihre Anwesenheit.
Übrigens plant der WDR für den 29. April in der Lokalzeit einen Beitrag zu unserem Thema.
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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 15.04.2026StRR Grüttemeier und BM Fadavian haben öffentlich zugesagt, dass eine kleine Wanderbrücke gebaut wird. Wir erklären deutlich:
Wir nehmen Sie beim Wort! Dieses Versprechen muss eingehalten werden!Mit Entsetzten haben wir im Januar erfahren, dass sich Würselen völlig unerwartet einem Neubau der Brücke nahe des alten Standortes widersetze. Begründet wird dies mit den hohen Baukosten, bezweifelt wurde aber auch die Notwendigkeit der Brücke.
Um unser Anliegen zu untermauern, haben wir am 23. März 2026 unsere Petition zur Wanderbrücke Steinbusch dem Würselener Bürgermeister Roger Nießen überreicht.
Warum erst jetzt? Bereits vor einem Jahr haben wir die Stadt Würselen über die Petition unterrichtet. Wir wurden informiert, dass Würselen nicht zuständig sei. Entsprechend den Absprachen zwischen den Städten sei die Stadt Herzogenrath unser Ansprechpartner.
Die Stadt Würselen hat die alte Brücke Steinbusch 2024 abgerissen!
Eine Brücke, die für den örtlichen, aber auch den überregionalen, grenzüberschreitenden Fußverkehr von größter Bedeutung ist. Hier befindet sich ein bedeutender Knotenpunkt des Wanderwege-Netzes. 700 Kommentare von betroffenen Menschen verdeutlichen dies eindrucksvoll. Bei der Übergabe der
Petition haben wir deutlich gemacht, dass diese massive Einschränkung für Fußgänger nicht akzeptabel ist.Wir nehmen auch den Würselener Bürgermeister Roger Nießen beim Wort, der auf der Homepage der Stadt Würselen so zitiert wird: „Gehen ist nachhaltig, gesund und hat großes Potential, das wir besser nutzen wollen. Daher setzten wir auf Ideen und Erfahrungen der Menschen vor Ort“.
Unsere Ideen und Erfahrungen stellen wir hier vor:
Wir sind der Meinung, aus dieser Sackgasse kommt man nur heraus, wenn man bereit ist, einige Schritte zurück zu gehen und sich nach einem erfolgversprechenderen Weg umzusehen.Im Gespräch hat uns der Würselener Bürgermeister bereits zugesichert, dass die Stadt den Bau einer kleinen, kostengünstigeren Variante unterstützen würde.
Die Stadt Herzogenrath hat uns Akteneinsicht und ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Brückenplanung ermöglicht. Uns wurde zugesichert, dass man sich den Entwurf auf mögliche Kostenersparnis hin noch einmal vornehme.Aus den von uns gesichteten Unterlagen geht nicht hervor, dass eine einfache Wanderbrücke an alter Stelle bereits geprüft wurde. Wir glauben also nach wie vor, dass trotz der Auflagen des Hochwasserschutzes, eine abgespeckte, deutlich günstigere Variante als die derzeit von Herzogenrath favorisierte möglich sein muss!
Daher appellieren wir an die Verantwortlichen der Städte Herzogenrath, Würselen und der Städteregion: Bitte setzen Sie sich mit uns an einen Tisch und finden Sie gemeinsam eine Lösung für unsere
Brücke!Unsere Bitte an euch:
- Sprecht eure Ratsvertreter*innen vor Ort an, unterstützt uns durch Schreiben von E-Mails an Politik und Bürgermeister.
- Am 30. April tagt um 18.00 Uhr im Herzogenrather Rathaus der Bauausschuss. Der Ausschussvorsitzende hat in der letzten Sitzung versprochen, das Thema „Brücke Steinbusch“ auf die Tagesordnung zu setzen. Macht durch eure Anwesenheit deutlich, dass wir das Versprechen, die Brücke zu erneuern, einfordern!