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Die Fußgängerbrücke „Kläranlage Steinbusch“ an der Wurm muss ersetzt werden!

Petition is addressed to
Stadtrat (Herzogenrath, Würselen)

1,649 Signatures

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  1. Launched April 2025
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  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Petition addressed to: Stadtrat (Herzogenrath, Würselen)

Wir fordern, dass die abgerissene Fußgängerbrücke hinter der Kläranlage Steinbusch innerhalb der nächsten 12 Monate an gleicher Stelle neu errichtet wird. Politik und Verwaltungen der Städte Herzogenrath und Würselen nehmen die notwendigen Schritte mit höchster Priorität in Angriff, damit dieses Ziel erreicht werden kann.

Reason

Die frühere Fußgängerbrücke wurde zunächst gesperrt, anschließend abgerissen, statt sie zu reparieren. Seitdem sind die Möglichkeiten im Wurmtal zu wandern stark eingeschränkt.
Das Wurmtal ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung, die Brücke über die Wurm ein wichtiger Knotenpunkt für Fuß- und Wanderwege. Durch die aktuelle Situation wird die naturnahe Freizeitgestaltung und Erholung der Menschen in gravierendem Maße eingeschränkt. Mittlerweile sind dort nur noch wenige Menschen anzutreffen.

Aus den genannten Gründen fordern wir:
Die Fußgängerbrücke an der Kläranlage Steinbusch muss so schnell wie möglich wieder hergestellt werden.
 

Thank you so much for your support, Erika Tonhauser, Herzogenrath
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 04/05/2025
Collection ends: 10/04/2025
Region: Herzogenrath
Topic: Traffic & transportation

News

  • StRR Grüttemeier und BM Fadavian haben öffentlich zugesagt, dass eine kleine Wanderbrücke gebaut wird. Wir erklären deutlich:
    Wir nehmen Sie beim Wort! Dieses Versprechen muss eingehalten werden!

    Mit Entsetzten haben wir im Januar erfahren, dass sich Würselen völlig unerwartet einem Neubau der Brücke nahe des alten Standortes widersetze. Begründet wird dies mit den hohen Baukosten, bezweifelt wurde aber auch die Notwendigkeit der Brücke.

    Um unser Anliegen zu untermauern, haben wir am 23. März 2026 unsere Petition zur Wanderbrücke Steinbusch dem Würselener Bürgermeister Roger Nießen überreicht.

    Warum erst jetzt? Bereits vor einem Jahr haben wir die Stadt Würselen über die Petition unterrichtet. Wir wurden informiert, dass Würselen nicht zuständig sei. Entsprechend den Absprachen zwischen den Städten sei die Stadt Herzogenrath unser Ansprechpartner.

    Die Stadt Würselen hat die alte Brücke Steinbusch 2024 abgerissen!
    Eine Brücke, die für den örtlichen, aber auch den überregionalen, grenzüberschreitenden Fußverkehr von größter Bedeutung ist. Hier befindet sich ein bedeutender Knotenpunkt des Wanderwege-Netzes. 700 Kommentare von betroffenen Menschen verdeutlichen dies eindrucksvoll. Bei der Übergabe der
    Petition haben wir deutlich gemacht, dass diese massive Einschränkung für Fußgänger nicht akzeptabel ist.

    Wir nehmen auch den Würselener Bürgermeister Roger Nießen beim Wort, der auf der Homepage der Stadt Würselen so zitiert wird: „Gehen ist nachhaltig, gesund und hat großes Potential, das wir besser nutzen wollen. Daher setzten wir auf Ideen und Erfahrungen der Menschen vor Ort“.

    Unsere Ideen und Erfahrungen stellen wir hier vor:
    Wir sind der Meinung, aus dieser Sackgasse kommt man nur heraus, wenn man bereit ist, einige Schritte zurück zu gehen und sich nach einem erfolgversprechenderen Weg umzusehen.

    Im Gespräch hat uns der Würselener Bürgermeister bereits zugesichert, dass die Stadt den Bau einer kleinen, kostengünstigeren Variante unterstützen würde.
    Die Stadt Herzogenrath hat uns Akteneinsicht und ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Brückenplanung ermöglicht. Uns wurde zugesichert, dass man sich den Entwurf auf mögliche Kostenersparnis hin noch einmal vornehme.  

    Aus den von uns gesichteten Unterlagen geht nicht hervor, dass eine einfache Wanderbrücke an alter Stelle bereits geprüft wurde. Wir glauben also nach wie vor, dass trotz der Auflagen des Hochwasserschutzes, eine abgespeckte, deutlich günstigere Variante als die derzeit von Herzogenrath favorisierte möglich sein muss!

    Daher appellieren wir an die Verantwortlichen der Städte Herzogenrath, Würselen und der Städteregion: Bitte setzen Sie sich mit uns an einen Tisch und finden Sie gemeinsam eine Lösung für unsere
    Brücke!

    Unsere Bitte an euch:

    • Sprecht eure Ratsvertreter*innen vor Ort an, unterstützt uns durch Schreiben von E-Mails an Politik und Bürgermeister.
    • Am 30. April tagt um 18.00 Uhr im Herzogenrather Rathaus der Bauausschuss. Der Ausschussvorsitzende hat in der letzten Sitzung versprochen, das Thema „Brücke Steinbusch“ auf die Tagesordnung zu setzen. Macht durch eure Anwesenheit deutlich, dass wir das Versprechen, die Brücke zu erneuern, einfordern!
  • Wir laden ein zu einem Gespräch mit Bürgermeister Fadavian

    Freitag, 13. März 2026, 18 – 19 Uhr,
    im DORV-Laden Pannesheide, Pannesheider Str. 61, Herzogenrath

    Bei unserem Treffen der Unterstützer*innen am 26. Februar im DORV-Laden Pannesheide waren sich alle einig:
    Das Versprechen, die Wanderbrücke Steinbusch wieder aufzubauen, muss eingehalten werden. Auch die Brücke Fahrloch kann diese Brücke nicht ersetzen.

    Es kristallisierte sich im Gespräch heraus, dass einige Fragen zu den aktuellen Planungen zur Wiedererrichtung der Brücke dringend geklärt werden müssen:

    - Der Herzogenrather Stadtrat beschloss eine „einfache fußläufige Verbindung über die Wurm“. Wie floss dieser Beschluss in den Planungsauftrag an das Ingenieurbüro ein? War das Ziel einer einfachen Wanderbrücke zu entwerfen Teil des Auftrages?

    - Wie hat die Stadt Herzogenrath sich bemüht, von der Städteregion eine Ausnahmegehmigung nach § 78 Abs. 3 WHG für den Bau einer einfachen, kostengünstigen Wanderbrücke zu erhalten?

    - Was kann seitens der Herzogenrather Politik und Verwaltung konkret unternommen werden, um den Bau einer Wanderbrücke zu ermöglichen, einschließlich der Absprachen mit der Stadt Würselen.

    Vorschläge für weitere konkrete Fragen bitte an uns senden, damit wir das Gespräch gut vorbereiten können.
    Teilnahmewunsch bitte mitteilen an wurmbrücke@posteo.de. (Teilnehmerzahl wegen der Raumgröße begrenzt)

    Herzliche Grüße,
    Gabi Rösler, Erika Tonhauser
  • Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

    heute hat auch die Aachener Zeitung groß über die aktuelle verfahrene Situation zum Thema Brücke Steinbusch berichtet.

    Fazit: Wir müssen weiter für unsere Wanderbrücke kämpfen!
    Aus diesem Grund laden wir euch zu einem Treffen ein:

    Donnerstag, den 26. Februar um 17.30
    im DORVLaden Pannesheide,
    Pannesheider Str. 61, Herzogenrath

    Unser Ziel ist es, Informationen, Gedanken und Ideen auszutauschen. Wir möchten zusammen mit euch überlegen, welche weiteren Schritte nun möglich und notwendig sind.

    Was ihr schon tun könnt: Bitte schreibt Leserbriefe an die AZ! lokales@aachener-zeitung.de

    Wir benötigen Würselener Unterstützer*innen, die eine Bürgeranregung bei der Stadt einreichen. Nur so bringen wir das Thema in die entsprechenden Ausschüsse und den Stadtrat.

    Wie kann die Stadtverwaltung Würselen behaupten, die Brücke Steinbusch werde mit dem Neubau der Brücke Fahrloch überflüssig? Das können wir so nicht stehen lassen.
    Die Stadt Herzogenrath hat beschlossen, dass die Wanderbrücke unverzüglich errichtet werden soll, die Städteregion Aachen hat versprochen, dass die Brücke genehmigt wird. Wir müssen darauf dringen, dass diese Zusicherungen auch eingehalten werden.

    Herzliche Grüße,
    Gabi Rösler, Erika Tonhauser

Es muss dringend wenigstens eine Brücke ersetzt werden. Wanderer sollen gut über die Wurm kommen. Es geht nicht immer nur um Brücken für den Autoverkehr.

Ich habe die Petition nicht unterschrieben, weil ich nicht verstehe, was der Neubau an der.alten Stelle mit Würselen zu tun hat. Würselen kommt nur ins Spiel, wenn eine neue Brücke und ein ausgebauter Fahrradweg gebaut werden sollen. Nach meiner Meinung darf aber weder das eine noch das andere dort den Naturschutz einschränken. Renaturierung und Biodiverstät gehören zu den Aufgaben um noch mehr Starkwetterkatastrophen wegen einer vermüllten Klimamaschine zu verhindern.

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