Region: Hamburg
Education

Die geplante Präsenzlehre im Wintersemester ermöglichen!

Petition is directed to
Präsidium der Universität Hamburg
416 Supporters
42% achieved 1.000 for collection target
  1. Launched 02/11/2020
  2. Time remaining 7 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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In den letzten Monaten ist viel Arbeit in die Erstellung von Schutz- und Hygienekonzepten für die Realisierung von Präsenzlehre investiert worden, mit denen sowohl die Einhaltung des Mindestabstands als auch die Erfassung von Kontaktdaten überall gewährleistet werden kann. So sind für Seminare mit 20-30 Teilnehmern Hörsäle mit mehreren Hundert Sitzplätzen beplant worden.

Trotz dessen erteilte das Präsidium der Universität Hamburg mit abendlichem Schreiben vom 30.10.2020 plötzlich jeglicher Lehre in Präsenz bzw. mit Präsenzanteilen (bis auf Schul- und Laborpraktika) eine Absage.

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Pandemie besteht in der sorgfältigen Realisierung von Lehre in Präsenz, von Lernen und Begegnung in den Hochschulen. Zudem sind diese Begegnungen das beste Mittel gegen Vereinsamung, Frustration und Stress. Wer die Gefährlichkeit der aktuellen Krise ernstnimmt, fördert die wissenschaftliche Arbeit in den Hamburger Hochschulen.

Die Wissenschaftssenatorin Fegebank führte auf der Pressekonferenz am 30.10.2020 in Bezug auf die Hochschulen aus: „Das heißt nach wie vor: so viel Präsenzlehre wie möglich, soviel digital wie möglich.“ (https://youtu.be/FKe90U0BcGs?t=792).

Solange Präsenzlehre an Hochschulen gemäß der Hamburger SARS-CoV2- Eindämmungsverordnung rechtlich zulässig ist, muss die Entscheidung über die Abhaltung von Präsenzveranstaltungen den Lehrenden überlassen bleiben. Dies gebietet schon das Grundrecht der Freiheit der Lehre (Art. 5 (3) GG; § 11 (1) HmbHG; vgl. dazu auch den Beschluss des Akademischen Senats in seiner 774. Sitzung am 23.04.2020, TOP 13).

Die Unterzeichnenden fordern das Präsidium der Universität in diesem Sinne dazu auf, die geplanten Präsenzveranstaltungen im vollen Umfang zu ermöglichen, selbstverständlich auf Grundlage der entwickelten Schutzkonzepte

Reason

„Die Mitglieder der Universität wollen die universitären Aufgaben in der Verbindung von Forschung und Lehre, Bildung und Ausbildung in wissenschaftlicher Unabhängigkeit erfüllen. Sie wollen zur Entwicklung einer humanen, demokratischen und gerechten Gesellschaft beitragen und Frauen und Männern gleichen Zugang zu Bildung und Wissenschaft eröffnen.“ (Leitbild der Universität Hamburg)

Hochschulen und Wissenschaft sind von Bedeutung für eine solidarische, nachhaltige Bearbeitung der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Analyse und rationale Argumentation sind hochwirksam gegen Angst, Fake-News, Verschwörungstheorien und Demagogie. Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung und die universitäre Gemeinschaft brauchen Begegnung, Bezugnahme, Diskussion, Mimik, Gestik, spontane Anregungen in einem gemeinsam – unter den aktuellen Bedingungen besonders sorgfältig – belebten Raum.

Thank you for your support, Dr. Marc-Olivier Hinzelin from Hamburg
Question to the initiator

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News

Not yet a PRO argument.

Die Durchführung von Präsenzlehre ist (allen Hygienekonzepten zum Trotz) in der gegenwärtigen pandemischen Lage unverantwortlich. Das Virus breitet sich ja offenkundig trotz Hygieneregeln aus. Die Klebestreifen auf dem Boden und der Desinfektionsmittelspender ändert daran nichts. Zudem ist es gellschaftlich nicht vermittelbar, dass das öffentliche Lebens heruntergefahren wird, eine "offene Universität" aber als Virusdrehscheibe dazu beitragen soll, dass in Kürze in KKH Triage losgeht und die Alten von der Beatmung abgekoppelt werden müssen, weil der Beatmungsplatz für Jüngere benötigt wird.

Why people sign

  • Not public Hamburg

    22 hours ago

    Präsenzvorlesungen/seminare sind für mich sehr wichtig um dem Studium folgen zu können. In der digitalen Lehre bleibt zu viel auf der Strecke.

  • Jakob Pahl Hamburg

    23 hours ago

    Ich habe das Privileg an vielen Vorlesungen, Seminaren und Praktika in Präsens teilnehmen zu dürfen. An der HAW werden für unseren Studiengang Hybrid-Vorlesungen angeboten. Dieses Konzept funktioniert bei uns sehr gut. Viele Studierende, die von weiter her kommen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Hochschule kommen, nutzen die Onlinevariante, aber dennoch sind viele in Präsens in der Vorlesung. Fast jedem würde sonst der Kontakt zu den Kommilitonen und der direkte Austausch mit dem Professor fehlen. Mit einem vernünftigen Konzept, Anwesenheitslisten,etc. steht in meinen Augen einer Präsenslehre nichts entgegen.

  • 1 day ago

    Weil es mich betrifft

  • 2 days ago

    Es ist so viel Präsenz wie möglich zu erhalten, damit man das, was mit Studium untrennbar verbunden ist (Lernen von Person zu Person, wiss. Austausch und Diskurs auf Augenhöhe, gegenseitige fachliche Hilfe, Entwicklung sozialer Beziehungen und Freundschaften u. a.) nicht völlig aufgibt. Ein rein digitales Studium ist kein Studium!

  • 2 days ago

    Meine Gründe decken sich mit denen, die in der Petition genannt wurden. Meine Lehrveranstaltungen wurden in diesem Semester von vornherein im digitalen Format geplant. Das ist eine Entscheidung mit der ich nicht einverstanden bin, aber die unter der derzeitigen Hysterie erwartbar war. Ich finde es allerdings völlig übertrieben auch noch die Präsenzveranstaltungen abzusagen, die lange vorbereitet und bei denen nach öffentlichen Maßstäben genügend Sicherheitsvorkehrungen (z.B. große Hörsäle mit minimalen Gruppengrößen) getroffen wurden. Auch wird derzeit allzu gerne vergessen, dass Lernen ein sozialer Vorgang ist. Der rege Austausch ist ein fundamentaler Bestandteil und ist so über zoom-Konferenzen nicht möglich. Das soziale Leben, das sonst in einer Uni stattfindet, ist extrem eingeschränkt und Studenten vereinsamen. Darüber hinaus fehlt durch die digitale Lehre die Möglichkeit sich (auch spontan) über gesellschaftliche Themen auszutauschen, wie es sonst auf dem Campus, in der Mensa, vor oder im Hörsaal möglich gewesen ist. Gerade in Zeiten der Krise ist ein Austausch und eine Diskussion wichtiger denn je. Insbesondere wenn alle kritischen Stimmen pauschalisiert und in die rechte Ecke oder als Verschwörungstheoretiker mundtot gemacht werden. Es muss gesprochen werden, es braucht einen Diskurs – und der geht nur offline!

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