openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Die hässliche Seite der Energiewende- Nein zur Monstertrasse und Konverteranlage Die hässliche Seite der Energiewende- Nein zur Monstertrasse und Konverteranlage
  • Von: Bürgerinitiative Landkreis Cloppenburg unter ...
  • An: Kreistag Cloppenburg
  • Region: Landkreis Cloppenburg mehr
    Kategorie: Energie mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 1.314 Unterstützer
    1.136 in Landkreis Cloppenburg
    Sammlung abgeschlossen

Die hässliche Seite der Energiewende- Nein zur Monstertrasse und Konverteranlage

-

Die Bürgerinitiative Landkreis Cloppenburg unter Spannung e.V. fordert einen sofortigen Stopp der Planungen der 380kV Monstertrasse zwischen Conneforde – Cloppenburg – Merzen, sowie den beiden 25-30 ha großen Standorten für Umspannwerke und Konverteranlagen.

Gleichstrom-Erdkabel sind erprobt, einfach und relative günstig zu verlegen und minimieren die negative Auswirkungen auf Mensch und Natur. Auch für die Landwirtschaft sind Gleichstrom-Erdkabel eine akzeptable Lösung.

Deshalb fordern wir:

  • Aussetzen des Raumordnungsverfahren Conneforde – Cloppenburg – Merzen um die Planungen nach den aktuellen Erkenntnissen zu überarbeiten

  • Eine dem technischen Fortschritt angepasste Umsetzung des Netzausbaubedarfes in Form von Gleichstrom-Erdverkabelungen statt neuer Freileitungstrassen

  • Einen Verzicht auf alle geplanten Konverteranlagen im Bereich Cloppenburg. Stattdessen direkte Weiterleitung des Gleichstroms ohne Umwandlung in die Lastzentren Süddeutschlands

Begründung:

Entsprechend einem aktuellen Gutachten von Herrn Prof. Dr.-Ing Heinrich Brakelmann und Herrn Prof. Dr. Lorenz Jarass vom 11. Mai 2017 mit dem Titel „Geplanter Netzausbau im Raum Cappeln: Notwendigkeit und Alternativen“ sind die laufenden Planungen zum heutigen Zeitpunkt schon überholt. Neue Erkenntnisse und technische, praxistaugliche Möglichkeiten geben den neuen – für Mensch und Umwelt verträglichen – Weg vor: Sowohl der Offshore- als auch der Onshore-Windstrom muss ohne Umwandlung als Gleichstromerdverkabelung direkt in die Lastzentren in den Süden übertragen werden. Dort wird er gebraucht! Damit könnte auf die 380kV Monstertrassen verzichtet werden.

Das Bundesamt für Strahlenschutz lässt aktuell prüfen, ob es Zusammenhänge gibt zwischen den Stromtrassen und dem erhöhten Risiko für die Entstehung von Krankheiten wie Demenz, Parkinson, Alzheimer, ALS und Leukämie bei Kindern.

„Hintergrund ist der massive Ausbau der Stromnetze unter anderem mit neuen „Stromautobahnen“ von Nord- nach Süddeutschland, der für die Energiewende notwendig ist. Bisher seien keine negativen Folgen nachgewiesen. Es gebe aber wissenschaftliche Fragen undVerdachtsmomente, die zu Sorgen in der Bevölkerung führten“. (Handelsblatt vom 11.07.2017).

Erst wird gebaut, dann wird geforscht: dabei können zwei Ergebnisse herauskommen! „Im besten Fall treten keine Gesundheitsbeeinträchtigungen auf. Aber was wenn doch? Werden die Trassen dann wieder abgerissen oder wird die Schädigung der Bevölkerung in Kauf genommen?“ (Ambros, 2017, www.stromautobahn.de/hgue-gesundheitsrisiken-sollen-erforscht-werden/).

Wir leisten gerne unseren Beitrag zur Energiewende, aber nicht um jeden Preis! Wir erkennen den Bedarf neuer Stromleitungen zum Abtransport der Energie in den Süden an. Wir akzeptieren jedoch nicht, dass aus Kostengründen an übereilten und bereits überholten Planungen festgehalten wird.

(CLP unter Spannung, 2017, clp-unter-spannung.de/onewebmedia/Begleitschreiben.pdf)!

Helft alle mit, dass dieser Irrsinn ein Ende hat!

Weitere Informationen und den aktuellen Stand zum Verfahren könnt Ihr der Homepage der Bürgerinitiative „CLP unter Spannung“ entnehmen (clp-unter-spannung.de/index.html).

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Cappeln, 25.07.2017 (aktiv bis 21.08.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Aus Kostengründen hält man an überholten Planungen fest. Wir investieren Milliarden in neue Freileitungen, die das Wohnumfeld und die Gesundheit von Menschen bedrohen. Nach zehn Jahren müssen wir erneut Unsummen, dann aber in Gleichstromerdleitungen investieren, ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit