Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift der Stadt Wittlich, eine andere Perspektive auf ihre äußerst merkwürdige jährliche Tradition des Tiermissbrauchs zu gewinnen. Im 21. Jahrhundert ist es nicht angebracht, sich an wehrlosen Tieren in einem offiziellen Festakt "zu rächen" und das im Namen von "Tradition" schönzufärben.

Begründung

Derzeit wird in den Nachrichten davon berichtet, wie in Indonesien von Dorfbewohnern ein brutaler Racheakt an fast 300 Krokodilen vorgenommen wurde, weil ein Krokodil einen Menschen getötet hat. Überall in Deutschland kochen die Reaktionen über diese Grausamkeit hoch.

Nun gibt es allerdings auch in Deutschland einen Ort, der seit Jahrzehnten Rache an einer Tierart nimmt, nämlich an Schweinen und das jährlich. Ein Schwein habe laut einer Sage vor über 700 Jahren eine Karotte gefressen, die als Stadttorriegel diente, und daher seien die Feinde in die Stadt eingedrungen. Seither würden Schweine in Wittlich für das Fehlverhalten des "gemeinen Schweins" der Sage bestraft. Offiziell spricht die wittlicher Webseite von (traditioneller) "Rache" der "Säubrenner", und die Stadt nennt sich stolz "die Säubrenner Stadt".

Diese Sicht auf Tiere ist primitiv und zeugt von ritualischer Demütigung schwächerer Lebewesen, deren Ziel der Tod und die öffentliche Demütigung durch "Röstung" der ganzen Körper auf dem Marktplatz ist. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift der Stadt Wittlich, eine andere Perspektive auf ihre äußerst merkwürdige Tradition zu gewinnen, die an Hexenjagd und primitiven Rachemord erinnert. Im 21. Jahrhundert ist es nicht angebracht, sich an wehrlosen Tieren in einem offiziellen Festakt "zu rächen" und nachfolgenden Generationen auf diese Weise beizubringen, daß Tiere so etwas verdient hätten und das in Ordnung sei.

Link: saeubrenner.wittlich.de/geschichte-tradition/geschichte.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Defer C. Rains aus Köln
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