Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Folienumhüllungen aus Kunststofffolien im Postvertrieb verboten werden oder deren Verwendung nur in begründeten Sonderfällen erlaubt ist.

Begründung

Bis vor etwa zwei Jahren konnten Zeitschriften z.b. als Infopost bei der Deutschen Post ohne Umhüllung versendet werden. Als sog. Dialogpost ist jetzt zwingend eine Umhüllung vorgeschrieben. Dies kann ein Briefumschlag aus Papier sein, aber ein Blick in den heimischen Briefkasten genügt: Es werden fast ausschließlich Umhüllungen aus Kunststofffolien verwendet. Einerseits werden Plastiktragetaschen im Handel verboten und auf der der anderen Seite wird Kunststofffolie als Regelverpackung im Postvertrieb verwendet. Hier muss dringend eine Regelung getroffen werden, die diese Anwendung reduziert. Mit Recht beklagen die Firmen die Altpapier recyceln, dass zu viel Kunststoff im Altpapier Probleme bereitet. Ein Grund sind mit Sicherheit die (nicht verlangten) Werbesendungen, bei denen mehrere Prospekte mit einer gemeinsamen Kunststoffumhüllung in den Briefkasten geworfen werden und dann ungeöffnet im Altpapier landen.

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