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Bild zur Petition mit dem Thema: Dieters Pommesbude muss bleiben Dieters Pommesbude muss bleiben
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Oberbürgermeister Egon Vaupel
  • Region: Marburg mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 1.066 Unterstützende
    435 in Marburg
    Sammlung abgeschlossen

Dieters Pommesbude muss bleiben

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Wir fordern die Stadt Marburg auf, die Kündigung der Kuhls rückgängig zu machen und deren Vertrag bis Ende 2016 zu verlängern.

Begründung:

Mehr als eine Pommesbude…

Anita und Dieter Kuhl betreiben seit nunmehr 30 Jahren die Imbissbude auf dem Schulhof der Adolf-Reichwein-Schule. Die Imbissbude ist dabei nicht nur der Ort, an dem man sich mit Snacks für die Pause versorgen kann. Hier trifft man sich, hier kann man ein Schwätzchen halten, hier kann man auch mal anschreiben lassen, hier wird man mit Namen angesprochen, hier kann man Anekdoten hören aus 30 Jahren Erfahrung an der Adolf, hier kann man auch Probleme loswerden, Dieter und Anita haben für Alles immer ein offenes Ohr. Wenn man mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern spricht, ist die erste Frage meist nicht die, ob der oder der Lehrer noch da sind, sondern, ob der Dieter noch da ist! Dieter und Anita Kuhl sind zu einer Institution geworden, auch deshalb, weil sie sich mit dieser Schule und insbesondere den Schülerinnen und Schülern identifizieren. Sie sind ein Teil dieser Schule, die vielleicht nicht im Schulprogramm auftauchen und auch auf der Schul-Homepage (auf Geheiß des ehemaligen Schulleiters) nur am Rande erwähnt werden, die dieser Schule aber definitiv gut tun! Im Dezember des Jahres 2016 wollten die beiden von sich aus den Betrieb der Imbissbude einstellen, da Anita Kuhl zu diesem Zeitpunkt regulär ihr Renteneintrittsalter von 65 Jahren und wenigen Monaten erreicht hat. Von der Stadt Marburg wurde den Kuhls zum August dieses Jahres mit dem Argument gekündigt, man wolle keine Konkurrenz zu der neuen Cafeteria. Dies würde für Anita Kuhl bedeuten, dass sie als Selbständige, der das Ausüben Ihres Gewerbes untersagt wird, für die letzten 18 Monate bis zu Ihrem Renteneintritt zum Kreisjobcenter gehen müsste, um Hartz IV zu beantragen, denn als Selbständige hat sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Dies ist vor dem Hintergrund zu betrachten, dass die neue Cafeteria von Integral betrieben wird, um Langzeitarbeitslose in Arbeit zu bringen. Die neue Cafeteria wird sicher ein größeres Angebot an Speisen anbieten können, die vielleicht auch ernährungsphysiologischen Kriterien mehr genügen, sie wird natürlich moderner sein und mehr Platz bieten - das, was Anita und Dieter für diese Schule sind, wird sie aber wahrscheinlich nie werden. Wir, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schülerinnen und Schüler, die Hausmeister, die Sekretärinnen, und sonstige Angestellte der Adolf-Reichwein-Schule können die Entscheidung der Stadt Marburg, den Kuhls - nach über 30 Jahren an der ARS und 18 Monate, bevor sie eh in den Ruhestand gehen wollten - zu kündigen, nicht nachvollziehen. Daher fordern wir die Stadt Marburg auf, die Kündigung der Kuhls rückgängig zu machen und deren Vertrag bis Ende 2016 zu verlängern.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Marburg, 16.06.2015 (aktiv bis 15.08.2015)


Neuigkeiten

Auszug aus der Facebook-Seite: "Dieter Kuhl 16. Juli · hallo freunde.eine gute Nachricht.die Stadt Marburg hat unseren vertrag mit dem Imbiss in der Adolf-reichwein-schule bis 31.7.2016 verlängert.damit können wir leben.wir danken allen freunden und ...

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