Es ist vorgesehen, nach Jahren der Diskussion und Jahren des Zuwartens die Sanierung der Wasserwerkbrücke nun durchzuführen. Dafür ist nach unserer Kenntnis eine Bauzeit von 18 Monaten geplant und für diese Zeit das Naherholungsgebiet Oberwald mit seinen Tiergehegen und dem Spielplatz am Affenplätzle für die Bürger der Südstadt nicht mehr direkt erreichbar. Ein Bus-Shuttle ist als Ersatz geplant.

Die Bürger-Gesellschaft der Südstadt hat in den Jahren, in denen diese Maßnahme zur Diskussion stand, vielfach darauf aufmerksam gemacht, dass ein ungehinderter Zugang zum Oberwald unabdingbar ist. Inzwischen sind es durch die Bewohner der Südstadt-Ost 5000 Menschen mehr, für die dieses Naherholungsgebiet von Bedeutung ist. Auch dürfte die Baustellensituation den Bedarf an einem ruhigen Erholungsgebiet weiter erhöht haben. Dazu kommt noch die Bedeutung der Wasserwerkbrücke als Verbindung zwischen Durlach, Durlach-Aue, Wolfartsweier und den Bergdörfern, zudem Rüppurr, Weiherfeld-Dammerstock und Ettlingen mit der Südstadt und dem Stadtzentrum für den emissionsfreien Pendelverkehr der Radfahrer – für Berufstätige, Studierende, Schülerinnen und Schüler, für Sportler und Sportlerinnen des PSV und PSK und viele mehr. Der vorgesehene Bus-Shuttle kann dies nicht ersetzen.

Ob als ebenerdiger Übergang, ob durch jeweils halbseitige Sanierung oder durch einen provisorischen Ersatzsteg: Wir fordern einen ungehinderten Zugang in den Oberwald auch während der Zeit der Sanierung der Wasserwerkbrücke!

Dr. Martina Hillesheimer 1. Vorsitzende Bürger-Gesellschaft der Südstadt

Begründung

Die Bürger der Südstadt benötigen ungehinderten Zugang ins Naherholungsgebiet Oberwald, hunderte von Radpendler - Berufstätige, Studierende, Schülerinnen und Schüler, Sportler und Sportlerinnen - brauchen die Verbindung von und in die Südstadt und in die City.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Am 21.11. 2017 wurde im Gemeinderat ein Antrag der KULT-Fraktion auf den Bau einer Ersatzbrücke für die Wasserwerkbrücke während der 18 Monate Bauzeit behandelt. Dass dieser keine Mehrheit finden würde, war zu erwarten. Nichtsdestotrotz ist dieser erneute Versuch aller Ehren wert und wir danken den Antragstellern und deren Unterstützern!

    In ihrer Stellungnahme hatte die Verwaltung außer den bekannten Argumenten – vor allem natürlich die Kosten – noch die Verzögerung geltend gemacht, die durch eine Neuplanung zum jetzigen Zeitpunkt entstünde
    Dass dieser Argumentation viele Gemeinderäte folgten und nach Abwägung von Für und Wider eine Entscheidung gegen die Ersatzbrücke getroffen haben, muss man wohl respektieren. Kein Verständnis dagegen kann es für die Art und Weise der Argumentation von Rednern der CDU und der FDP geben, die das Problem des Übergangs in den Oberwald klein zu reden oder gar ins Lächerliche zu ziehen versuchten.
    Die Nutzer der Brücke sind eben nicht nur erwachsene Radfahrer oder Jogger. Ganz besonders betroffen sind die, denen die Alternativroute oder das Angebot der VBK nur wenig nutzen werden: Kinder auf dem Schulweg, Eltern mit Kinderwägen, Kindergartengruppen, Rollstuhlfahrer usw. Und es sind nicht nur eine Handvoll Menschen, die diese Brücke täglich nutzen, wie zu suggerieren versucht wurde!! Jedem sei das Protokoll zu diesem Tagesordnungspunkt empfohlen - z. B. auch als Entscheidungshilfe bei der nächsten Gemeinderatswahl!!,
    (TOP 24, web3.karlsruhe.de/Gemeinderat/ris/bi/to0040.php?__ksinr=4668)

    Was jetzt bleibt, ist darauf zu achten, dass die Zusagen der Verwaltung eingehalten werden. Dazu gehört die verkehrssichere Umleitung für Radfahrer und die kostenfreie Nutzung von S 1 und S11 zwischen Tivoli und Dammerstock für Bürger der Südstadt (In der Stellungnahme der Verwaltung fehlt das Wort „kostenfrei“ im Passus über die Nutzung des Angebots der VBK – wir hoffen, dies ist ein Versehen!). Wichtig ist hier auch noch, eine einfache Lösung für die Berechtigung zur Nutzung der Bahnen zu finden.
    Und was jetzt auch noch bleibt, ist die erneute Forderung nach Öffnung des Ostzugangs zum Zoologischen Stadtgarten. Die Bewohner der Südstadt brauchen einen schnellen Weg zu Erholungsräumen! Dies gilt ganz besonders für Kindergärten – zumindest während der Bauzeit der Wasserwerkbrücke sollte für die Kindergartengruppen (Kinder unter sechs müssen eh noch keinen Eintritt zahlen) und ihre Begleitpersonen der Eintritt kostenlos möglich sein. Und dies eben vom Osteingang aus!
    Eine entsprechende Bitte an Herrn Oberbürgermeister Mentrup, an Bürgermeister Obert, an den Zoodirektor Dr. Reinschmidt und an die Damen und Herren Stadträte hat die Bürger-Gesellschaft der Südstadt zum Jahresbeginn formmuliert

  • Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

    zur Erinnerung: morgen, Mittwoch, der 12.7., werden Bürgermeister Obert und Vertreter des Tiefbauamtes das Neubauvorhaben, die Prüfung von Alternativen und deren Ergebnis vorstellen.
    19 Uhr im Großen Saal der Gaststätte Walhalla, Augartenstr.27 - wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine lebhafte Diskussion!!!

    Martina Hillesheiemr

  • Am 12.7. 2017 werden Bürgermeister Obert und Vertreter des Tiefbauamtes die Planungen für die Wasserwerkbrücke vorstellen und sich Ihren Fragen stellen. Ersatzsteg, alternative Brücke, Pendelbus, Freitickets beim KVV - was bleibt??

    Herzlich sind Sie dazu eingeladen und wir hoffen auf eine große Resonanz!

    Mittwoch, 12.7., 19 Uhr, großer Saal des Restaurants Walhalla, Augartenstr.27

Pro

Im Oberwald gibt es seit 2003 einen WALDKINDERGARTEN "Die Wind und Wetterknirpse", dieser wird von Eltern und ihren Kindern mit Fahrrad täglich aus allen Himmelsrichtungen besucht. Es wäre fatal für die Familien als auch den Kindergarten! Ein Busshuttle ist keine alternative Lösung. Der Kindergarten ist einzigartig unter den Tageseinrichtungen! Eine "Familienfreundliche Stadt" sollte sich über solche Bauprojekte und die soziale und ökologische Bedeutung mehr Gedanken machen!

Contra

Noch kein CONTRA Argument.