„Ein Baum fällt – ein neuer wächst!“ Verpflichtende Nachpflanzung für jeden gefällten Baum

Petition richtet sich an
Bundestag, Umweltministerium, Landesregierungen, Städte & Gemeinden

73 Unterschriften

Sammlung beendet

73 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bundestag, Umweltministerium, Landesregierungen, Städte & Gemeinden

Wir fordern eine bundesweite gesetzliche Verpflichtung: Wer einen Baum fällt, muss mindestens einen neuen pflanzen – verpflichtend und einklagbar.
Das betrifft staatliche Stellen ebenso wie Unternehmen und Privatpersonen.
Ob durch Bauvorhaben, Umgestaltung öffentlicher Räume oder private Projekte: Jeder Verlust muss ökologisch ausgeglichen werden – durch echte Bäume, nicht durch symbolische Ausgleichszahlungen.
Konkret fordern wir:

  • Nachpflanzpflicht: Jeder gefällte Baum muss mindestens durch einen neuen, standortgerechten Baum ersetzt werden – möglichst im direkten Umfeld.
  • Gilt für alle: Staat, Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen.
  • Ausnahmen bei Sicherheitsrisiken (z. B. Baumfäule, Instabilität, Unwetterfolgen): Auch hier soll – wenn möglich – eine Nachpflanzung erfolgen. Alternativ müssen gleichwertige ökologische Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden (z. B. Pflege bestehender Altbäume oder Beteiligung an Aufforstungsprojekten).
  • Klagerecht: Umweltorganisationen und Bürger:innen sollen klagen dürfen, wenn die Pflicht zur Nachpflanzung umgangen oder ignoriert wird.
  • Keine Ausgleichszahlung ohne Wirkung: Geld darf nicht als Ersatz für echten Baumbestand gelten – sondern nur als ergänzende Maßnahme, wenn keine direkte Nachpflanzung möglich ist.
  • Keine Greenwashing-Schlupflöcher: Die Nachpflanzpflicht darf nicht durch symbolische Maßnahmen oder PR-Aktionen ersetzt werden. Es muss sich um tatsächliche, überprüfbare und nachhaltige Nachpflanzungen handeln. Eine Nachpflanzpflicht ist kein Freifahrtschein für willkürliche Fällungen – sondern ein Instrument zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Begründung

Bäume sind keine Dekoration – sie sind lebenswichtig.
Sie schützen das Klima, filtern die Luft, spenden Schatten, stabilisieren Böden, bieten Tieren Lebensraum – und prägen unsere Städte, Dörfer und Landschaften.
In vielen Städten und Gemeinden werden jährlich tausende Bäume gefällt – oft ersatzlos oder mit rein symbolischem Ausgleich. Die Gründe reichen von Bauprojekten bis hin zu wirtschaftlichen Interessen.
Gleichzeitig steigen Hitzebelastung, Bodenversiegelung und Klimawandelrisiken.
Doch ein gefällter Baum darf kein stiller Verlust bleiben. Es braucht klare Regeln, echte Verantwortung – und echte neue Bäume.
Unsere Städte dürfen nicht weiter versiegeln und veröden – sie müssen atmen können. Und das geht nur mit Bäumen.
Diese Petition ist ein Aufruf zu mehr Verantwortung, konkretem Handeln und ehrlicher Klimaschutzpolitik.
Für unsere Umwelt, unsere Gesundheit – und für kommende Generationen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Mehrholz, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.07.2025
Sammlung endet: 13.01.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Umwelt

Noch kein PRO Argument.

Diese Petition ist mir zu kurz gedacht. Baumfällungen sollten erschwert und wenn sie unnötig waren, bestraft werden! Ein Baum braucht ca. 50 Jahre, bis er seine volle Umweltleistung erbringt und nicht jeder neu gepflanzte Baum wird groß. Hinzu kommt, daß Bäume aus Baumschulen Krüppel mit beschnittenen Wurzeln sind, die nie mehr eine Pfahlwurzel oder ein flächiges Wurzelsystem ausbilden werden. Mit denen ist nichts gegen den Klimawandel zu machen, wenn sie vom Sturm umgerissen werden.

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